Forum: Panorama
Zugunglück in Mannheim: Lokführer soll mehrere Haltsignale missachtet haben
DPA

Bei der Ursachensuche für das Zugunglück in Mannheim ist der Lokführer des rammenden Güterzugs ins Visier der Ermittler geraten. Der 60-Jährige soll trotz einer Zwangsbremsung und drei Haltsignalen weitergefahren sein.

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rkinfo 06.08.2014, 20:36
1. Qualität beim Personal ?

Klingt wie eine Story über manche LKW-Fahrer.
Glaubhaft dass der Bahnhof technisch gut in Schuss.
Ansonsten, kaum zu glauben wenn auch nur ein Teil davon stimmt.

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infokai 07.08.2014, 00:34
3. erschoepft

"kam aus oesterreich" ... "sollte in mannheim abgeloest werden". Klingt so, als habe der Lokfuehrer entweder unter irgendeinem Druck gestanden und wollte endlich nach Hause. Oder musste dringend aufs Klo. Oder war erschoepft und konnte nicht mehr klar denken. Was auch immer der Grund war, es waere besser wenn es immer ein Team aus zwei Personen in jeder Lok gaebe.

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olaf m. 07.08.2014, 00:41
4. Wenn das stimmen sollte...:

"Den Ermittlern zufolge ist der Mann Triebfahrzeugführer einer Personalagentur. Er sollte in Mannheim abgelöst werden.",
dann könnte das für mich so klingen, als wollte er endlich nach Hause.
Und verhält sich fast wie manch ein Trucker es nachts macht an einer rotlichtzeigenden , wo kein Querverkehr in Sicht ist...
Es wird ein hoffentlich gründliches Untersuchungsergebnis geben - mal sehen, was dabei herauskommt.

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Newspeak 07.08.2014, 01:24
5. ...

Den Ermittlern zufolge ist der Mann Triebfahrzeugführer einer Personalagentur.

Billig, billig, billig. Hauptsache, man kann die Rendite steigern. Welche Ausbildung hat der Mann, kann man das mal recherchieren?

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murrle01 07.08.2014, 02:08
6. Fast nicht zu glauben...

Zitat von rkinfo
Klingt wie eine Story über manche LKW-Fahrer. Glaubhaft dass der Bahnhof technisch gut in Schuss. Ansonsten, kaum zu glauben wenn auch nur ein Teil davon stimmt.
Da ich selbst 35 Jahre DB Lokführer im ICE Verkehr war, glaube ich etwas näher an der Materie zu sein. Ich halte einen Signalfehler oder eine Störung an der Sicherheitseinrichtung der Lok für unwahrscheinlich. Wenn die Handlung WIRKLICH so abgelaufen ist - dann war ein "Selbstmörder" auf dem Führerstand...Dann würde sich das wieder einmal bestätigen, was ich seit langem befürchtet hatte: Nach dem Ausverkauf der Bahn - dank Mehrkorn - tummeln sich auf unseren Gleisen unzählige Firmen und Privatbahnen. Deren Fahrpersonal mir nicht geheuer ist. Wie sieht es da aus mit Überwachung von Streckenkenntnis, der Fahrtüchtigkeit und ob Alkohol im Spiel ist. Wie die Ausbildung der Lokführer dort jeweils ist, habe ich entsetzt im TV sehen dürfen. Fakt ist, das dort die Qualität. Ausbildung und Erfahrung wesentlich weniger ist. Es hätte niemals möglich sein dürfen, das außer der DB noch andere im Verkehr teilnehmen. Fast alle Unfälle der letzten Jahre, die durch Fehlverhalten verschuldet wurden, war Fremdepersonal beteiligt.
Soweit hätte es niemals kommen dürfen.

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exHotelmanager 07.08.2014, 07:51
7. ungewöhnlich

wenn diese Vermutungen sich erhärten, dürfte Vorsatz anzunehmen sein.

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kommentar4711 07.08.2014, 08:52
8.

Ein Zeitarbeits-Lokführer auf einer ÖBB Lok für eine niederländische Privatbahn. Klingt vertrauenserweckend...

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jofipress 07.08.2014, 09:30
9. Zum Beitrag von murrle01

Dass hier menschliches Versagen im Spiel war, ist glaube ich sofort erkennbar gewesen. Bei einer nicht abweisend stehenden Weiche kann das Gleissperrsignal ja nicht frei gewesen sein. Die Frage stellt sich m.E. aber auch, warum diese Weiche, wenn auch durch ein Signal gesichert, eben nicht abweisend gestellt war. Mangelnde Ausbildung der "privaten" Lokführer kann hier sicherlich angenommen werden. Aber wird die Streckenkunde nicht regelmäßig abgefragt? Bin aber auch gespannt auf die Aussge des Fahrdienstleiters.

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