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Zwischenfall bei Sicherheitskontrolle: Sprengstoffverdacht legt Münchner Flughafen-Te

Flüge wurden gestrichen, tausend Passagiere saßen fest: Weil beim Laptop eines Passagiers die Sicherheitskontrollen positiv auf Sprengstoff anschlugen, wurden Teile des Münchner Flughafens München stundenlang gesperrt. Am Abend gab die Bundespolizei Entwarnung.

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Paul Max 21.01.2010, 16:55
80. dann eben

Zitat von hman2
Was hat denn die Bundespolizei damit zu tun? An allen deutschen Flughäfen wird von Privatfirmen mit Billiglöhnern kontrolliert.
erstens glaube ich, die jungs und mädels mit den großen eisen in der hand gehören zur bundespolizei,
und zweitens; dann eben das innenministerium: wenn dieses hoheitliche aufgaben an dritte vergibt (scheinbar ohne das parlament gefragt zu haben oder zu cdu/csu - spd zeiten mit zweidrittelmehrheit beschlossen ??) und zusätzlich behauptet, dass wir uns unter einer ständig zunehmenden terroristischen bedrohung befinden, die solche massnahmen notwendig macht, dann muss das innenministerium auch für solche fehlleistungen gerade stehen.

so einfach ist das

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Paul Max 21.01.2010, 16:58
81. sie meinen

Zitat von xjazz
Die Dame von der Privat-Security lief dem Mann hinterher ohne die Kollegen von der Polizei zu verständigen. Die Polizei bekam gar nichts mit. Wie gesagt, sobald ein Alarm ausgelöst wird, müsste eigentlich bei den "echten" Polizeibeamten die nur wenige Meter entfernt stehen, zumindest ein Signal per Funk ausgelöst werden......
sie meinen also jemanden der wirklich terror ausüben will und nicht wie detroitie sich die beine verbrennen

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Paul Max 21.01.2010, 17:03
82. ja ja

Zitat von georges_danton
Das Problem ist aus meiner Sicht, dass heute die Fliegerei ein Massenphänomen geworden ist. Wenn nicht heute (fast) jeder meinte, auch ungeachtet der Umwelt- und Sicherheitsprobleme seinen Eimer Sangria auf "Malle" konsumieren zu müssen, seinen Hintern in der Dominikanischen Republik bräunen zu lassen oder seine wichtigen "Bissness"-Termine vor Ort zu erledigen statt via Videokonferenz gäbe es diese ganze Scheinproblematik doch gar nicht.
bleibe im lande und nähre dich redlich
die angesprochenen probleme existieren tatsächlich, aber sie haben nichts, aber auch nichts mit dem s.g. und aufgebauschten sicherheitsproblem zu tun, das hier zelebriert wird

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Tommi16 21.01.2010, 17:11
83. Ja, wenn es so wär....

Zitat von Paul Max
erstens glaube ich, die jungs und mädels mit den großen eisen in der hand gehören zur bundespolizei, ........
Irrtum, die sind von großen Privatwachfirmen, in HH z.B. von der Firma FIS, mal googeln.
Die haben (teil)hoheitliche Aufgaben von der Bundespolizei bekommen, z.B. in die Tasche gucken uns so.
Nur Waffen tragen dürfen sie nicht.

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hman2 21.01.2010, 17:14
84.

Zitat von Paul Max
erstens glaube ich, die jungs und mädels mit den großen eisen in der hand gehören zur bundespolizei,
Die haben aber nichts mit dem Securitycheck zu tun. Das macht eine Privatfirma, wie auf jedem deutschen Airport.

Zitat von
und zweitens; dann eben das innenministerium: wenn dieses hoheitliche aufgaben an dritte vergibt (scheinbar ohne das parlament gefragt zu haben oder zu cdu/csu - spd zeiten mit zweidrittelmehrheit beschlossen ??)
Das ist seit Jahrzehnten so, daran ist nichts neu.

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Frau Wutz 21.01.2010, 21:26
85. Laptops und Lederhosen :-)

Zitat von xjazz
Die Dame von der Privat-Security lief dem Mann hinterher ohne die Kollegen von der Polizei zu verständigen. Die Polizei bekam gar nichts mit.
Na klar, das passiert ja alle paar Minuten, dass eine Kontrolleurin einem Fluggast hinterher rennt. Und wenn kein offizieller Alarm ausgelöst wird, bleibt der Herr Bundespolizist selbstredend in strammer Haltung stehen, schaut wie immer grimmig durch die Gegend und fragt nicht...

Zitat von xjazz
Trotz allem war es richtig, den Bereich zu räumen und sämtliche Flieger nochmal zu checken. Denn was hätte man den bayerischen Behörden vorgeworfen, wenn etwas passiert wäre? Genau: "Nachdem der Verdächtige mit seinem Notebook in der Menschenmenge verschwunden war, löste die Security keinen Alarm aus, spätestens hier hätten die Verantwortlichen handeln müssen." - Insofern hat das zumindest geklappt.
Lesen Sie mal in der "Süddeutschen", wie doll das geklappt hat.

http://www.sueddeutsche.de/,tt3m1/mu...1/500913/text/

Zitat daraus:
"Am Flughafen München geschah derweil Folgendes: Die Sicherheitsfirma SGM, zuständig für die Handgepäck- und Personenkontrolle, informierte die zuständige Behörde, das Luftamt Südbayern, über den Vorfall an der Sicherheitsschleuse. Das Amt wiederum alarmierte die Bundespolizei, die beim sogenannten Hub Control Center des Flughafens die Schließung der Fluggastbrücken beantragte. Das klingt kompliziert und ist es auch..."

Ist das nicht herrlich? Man stelle sich so etwas in Berlin vor, da hätte die CSU sich wieder mal als Law-and-order-Gralshüterin aufspielen können.

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Bernd.Brincken 23.01.2010, 14:32
86. 30 Flüge

Zitat von xjazz
... Trotz allem war es richtig, den Bereich zu räumen und sämtliche Flieger nochmal zu checken.
"Checken" ist gut, es wurden dreißig Flüge _gestrichen_. Dreißig. Das sind tausende geplatzte Termine, gescheiterte Abschlüsse, gestresste Menschen, Kinder, die ohne den Papa ins Bett gehen usw.
Völlig asoziales Vorgehen.
Vor solchen "Anschlägen" müsste uns die Politik schützen - anstatt sie herbeizureden.

Zitat von
Denn was hätte man den bayerischen Behörden vorgeworfen, wenn etwas passiert wäre?
Diese Möglichkeit ist so verschwindend gering, dass sie niemals eine solche Überreaktion rechtfertigt.
Wer als Terrorist wirklich Menschen töten will (und nicht nur wirr im Kopf ist), der benutzt kein Flugzeug, wie man in Spanien traurigerweise sah.

Zitat von
Das ganze Sicherheitsgedöns ist beruhigend für die Passagiere, ...
Auch das möchte ich stark bezweifeln.
In meinem Bekanntenkreis gibt es jedenfalls niemanden, der das Possenspiel der Flughafen-Security ernst nimmt und davon irgendwie beruhigt wäre.

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