Forum: Panorama
Zwischenfall über Ägypten: Britischer Touristenjet musste Rakete ausweichen
AFP

Im August ist es über Ägypten zu einem schweren Zwischenfall gekommen: Ein britisches Flugzeug wurde beinahe von einer Rakete getroffen. Die Regierung in London geht davon aus, dass es sich um ein Versehen der ägyptischen Streitkräfte handelte.

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ponyrage 07.11.2015, 12:48
1. Leider irreführend

Das Flugzeug wurde von der Rakete nicht "verfehlt", es war nämlich nie Ziel der Rakete. Andernfalls hätte eine normale Passagiermaschine mit Sicherheit nicht "ausweichen" können. Es spricht auch viel dafür, dass die Korrektur, die der Pilot vorgenommen hat, nur eine Vorsichtsmaßnahme war - so wie man als Jogger einen Bogen um einen Hund machen würde, dem man nicht traut. Ich bezweifele, dass da jemals ein Kollisionskurs gegeben war, dafür ist im Luftraum einfach zu viel Platz.

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iffelsine 07.11.2015, 12:48
2. Wer glaubt das denn ?

Eine militärische Übung mit hoch fliegenden Raketen am Touristenflughafen ? Ägypten will unbedingt die Touristen erhalten, da kann ja kaum mit Raketen in deren Nähe geübt worden sein...

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hanfiey 07.11.2015, 12:48
3. komische Übung

In der Nähe von Flughäfen mit Boden-Luft Raketen zu üben ist ein wenig tolpatschig.

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Freidenker10 07.11.2015, 12:53
4. Unbegreiflich

Mir ist es immer noch unbegreiflich, warum Airlines völlig selbstverständlich über Kriegsgebiete fliegen? Sei es die Ukraine oder auch Ägypten, erst nach einem Crash/Abschuss werden die Flugrouten geändert, wie kann das sein? Kann man sich verbindlich als Fluggast über die Flugrouten informieren?

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sfk15021958 07.11.2015, 13:07
5. So macht man eine Tourisbranche platt!

Die ehemalige Laxheit und nun übertriebene Rigidität ist dem Tourismus nicht förderlich! Die zuvorkommenheit und Freundlichkeit der überwiegenden Zahl der Menschen ist unbeschreiblich, die Korruptheit weniger und die Bakschischmentalität ermöglicht Vieles, was bei uns uindenkbar wäre. Eigene Erfahrungen bei der Gepäckkontrolle sind positiv, kleinste Gegenstände, die als potentielle Waffen dienen könnten, werden herausgefischt - aber leider gibt es auch dort Schlafmützen?

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taglöhner 07.11.2015, 13:10
6.

Zitat von ponyrage
Das Flugzeug wurde von der Rakete nicht "verfehlt", es war nämlich nie Ziel der Rakete. Andernfalls hätte eine normale Passagiermaschine mit Sicherheit nicht "ausweichen" können. Es spricht auch viel dafür, dass die Korrektur, die der Pilot vorgenommen hat, nur eine Vorsichtsmaßnahme war - so wie man als Jogger einen Bogen um einen Hund machen würde, dem man nicht traut. Ich bezweifele, dass da jemals ein Kollisionskurs gegeben war, dafür ist im Luftraum einfach zu viel Platz.
Ein Ausweiochmanöver und trotzdem nur 300m vorbei? Das ist im weiten Luftraum eher ein Volltreffer.

Einen Kollisionskurs erkennt man als Pilot recht gut, wenn man das Objekt sieht.

Aber ich gebe Ihnen Recht, dass ein einigermaßen funktionierender Suchkopf in der Rakete dem Airliner keine Chance gelassen hätte.

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nitrox9 07.11.2015, 13:11
7. Passagiermaschinen haben kein Primärradar...

...sondern empfangen den Transponder- Code anderer Maschinen. Eine Rakete wird das wohl kaum senden. Militärische Raketen "suchen" sich ihr Ziel, da kann kein Passagierjet ausweichen.
Merkwürdiger Artikel!

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klaus5000 07.11.2015, 13:26
8. Ach so ist das.

Ich vermute aber eher das dort Terroristen mit Kleinraketen aktiv sind. Mich würde niemand in ein Flugzeug bekommen das so ein Gebiet überfliegt!

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manicmecanic 07.11.2015, 13:31
9. Bankrotterklärung der Behörden

ist das und nichts anderes,wenn man liest das Gepäck darf nun nicht mehr eingeladen werden.Abgesehen davon wundere ich mich schon seit Jahrzehnten darüber,wie locker die Urlauber die immer noch in solche Länder reisen darüber hinweg sehen,das sie gezielt bei nicht kleinen Teilen der Einheimischen unerwünscht sind.Was zu den bekannten Aktionen führt wie Bombenanschläge,Beschuss mit militärischen Waffen etc.Und nein ich bin kein Sicherheitsfanatiker,ich bin schon an Orte gereist wo selbst Einheimische meinten das sollte ich mir noch mal überlegen.Einmal durfte ich dann auch einen Raubüberfall erleben.Der große Unterschied ist aber,das man in Ägypten von den richtigen Mutanten tot gesehen werden will,in den anderen gefährlichen Plätzen dieser Welt will man nur Geld.Das kann man mit Glück überleben,aber wer mich gezielt mit ner AK o.ä. beschießt...

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