Forum: Politik
+++ Der Morgen live +++: Barley will Wohnungsverkäufer für Makler zahlen lassen

Die Preise für Immobilien steigen weiterhin fast ungebremst. Justizministern Katarina Barley will dem jetzt beikommen, indem sie dem Verkäufer einen Teil der Nebenkosten aufbürdet. Die Live-News.

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olfnairolf 25.02.2019, 06:31
1. Super Idee

Dadurch werden Immobilien bestimmt deutlich billiger. Das hat bei den Mieten ja auch so gut funktioniert.

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st2000 25.02.2019, 06:37
2. Gut für das Finanzamt

Erst erhöhen die Länder drastisch die Grunderwerbsteuer, nun erhöht die Barley noch die Besteuerungsgrundlage. Klar ist doch: Der Käufer zahlt am Ende alles, ggf. wird es halt eingepreist. Steigt dadurch der Kaufpreis, wird die Grunderwerbsteuer somit auch auf die Provision fällig. Derzeit nur auf den puren Kaufpreis. Der Makler nimmt dem Verkäufer übrigens viel lästige Arbeit ab: Hatte mal versucht, eine ETW ohne zu verkaufen: Auf Internetinserate kamen nur Spinner ohne echte Kaufabsicht, viele Anreisen zum Objekt umsonst. So einfach verdient ist die Courtage also meist gar nicht.

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apfeldroid 25.02.2019, 06:39
3.

Was wird das ändern? Dann wird der Kaufpreis um die Maklerprovision erhöht.

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AxelSchudak 25.02.2019, 07:14
4. Maklerkosten...

Makler- und Nebenkosten fallen an. Ob der Käufer sie über den Hauspreis oder direkt zahlt hat dabei keine Auswirkung auf den Endpreis, denn der wird davon bestimmt, was der Markt (also der Käufer) zahlen kann. Hier rumzuschrauben ist reine Kosmetik.

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isikat 25.02.2019, 07:17
5. Haha

Frau Barley, was soll das bringen? Dann steigt eben der Kaufpreis um die Maklergebühr. Jedes Kind weiß es.

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K:F 25.02.2019, 07:21
6. Wer die Musik bestellt

Sollte auch zahlen. Wieso bezahlt dann der Käufer?

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karl_martell 25.02.2019, 07:42
7. Aktionismus

... , wenn nicht verhindert wird, dass die entgangenen Einnahmen der Makler im Kaufpreis für die Immobilie am Ende verdeckt inkludiert werden. Besser wäre eine Einflussnahme auf die Deckelung der Grunderwerbsteuer. Bedenklich, wenn manche Kommunen inzwischen mehr Steuereinnahmen durch diese Besteuerung generieren als die Gewerbesteuer.

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natakajw 25.02.2019, 07:44
8. Bei der derzeitigen Lage

braucht man keinen Makler. Nette Fotos in die Portale mit einer guten Beschreibung einsetzen für 40€ im Monat, die Hausverwaltung hat alle Dokumente und weg ist die Wohnung oder das Haus. Ja, es ist auch etwas Arbeit, aber gleichzeitig auch der höchste Stundenlohn, den ich je hatte, gemessen an der Maklerprovision.

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denken-hilft-oft-weiter 25.02.2019, 07:49
9. Falscher Ansatz

Manchmal muss ich doch schon an den grundlegenden Wirtschaftskompetenzen der Regierungsparteien zweifeln. ALLE Maßnahmen die dazu führen auf der Nachfragerseite mehr Kaufkraft zu erzeugen (Baukindergeld, Steuererleichterungen etc.) werden in den Verkaufswert eingepreist. ALLE Maßnahmen die auf der Anbieterseite zu Kostenerhöhungen (Maklerkosten etc.) führen werden in den Verkaufspreis aufgenommen. Wo genau war da jetzt die Preis begrenzende Wirkung? Der wahre Preistreiber ist die Niedrigzinspolitik der Zentralbanken, um damit Staatsschulden zu kaschieren und unausweichliche Schuldenanpassungen zu verzögern. Auf Kosten der privaten Haushalte. So gehen die Sozialträumereien lustig weiter und das verfügbare Kapital sucht sich mangels gut verzinster Finanztitel Anlageformen in Assets wie z.B. Immobilen. Und so lange die Zinspolitik so bleibt werden die Preise weiter explodieren. Erst wenn sich niemand mehr findet der in der Lage ist die Preise zu bezahlen wird es enden. Leider.

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