Forum: Politik
+++ Der Morgen live +++: Bauern fordern eine Milliarde Euro Hilfe
DPA

Landwirte rechnen mit bis zu 70 Prozent Ernteausfällen in diesem Jahr durch Hitze und Dürre. Ohne Hilfe vom Staat, sagen sie, können sie das nicht verkraften. Die Live-News.

Seite 1 von 6
hexagon7467 30.07.2018, 06:45
1.

Die Bauern die sich zum großen Teil von Subventionen alimentieren ,die unsere Gewässer mit Nitraten belasten und nicht dafür zahlen wollen, diese Bauern fordern nun 1 Milliarden an Subventionen???
Wenn es Rekordernten gibt,, kommt der Bauernverband ja auch nicht und zahlt Geld zurück .
Eine Schlechtwetterperiode gehört nun mal zum unternehmerischen Risiko eines Bauern .
Unfassbar mit welcher Unverschämtheit diese Blutsauger wieder mal öffentliche Gelder fordern.
Aber in Merkesl Lobby Republik , mit der bauernfreundlichen CSU im Schlepptau wird es schon gelingen .

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ronald1952 30.07.2018, 06:47
2. Der eine Fordert dies,

der andere Fordert das! Wir sind das Land der Forderer, egal Industrie,Bauernverbände Hauseigentümer uns sonstige, alle Fordern Geld, von der EU und vom Staat, also von uns Steuerzahlern als Rentner zähle ich mich auch noch dazu. Warum eigentlich, verzerrt es doch eindeutige den Wettbewerb. Gerade die Bauern ,diese unseligen Großbetriebe die nun mal sicherlich nicht in unsere Landschaft passen wären schon längst weg von Markt und den vielen kleinen Betrieben wären endlich wieder Wettbewerbsfähig.Keine miesen
Dumping-Preise mehr sondern die Bauern könnten endlich wieder
ein wenig Geld verdienen und Aufatmen. Ich hoffe die Bundesregierung verweigert diese versteckten Subventionen die in der Regel nie bei denen Ankommen die sie wirklich dringend bräuchten.
schönen Tag noch,

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Little_Nemo 30.07.2018, 06:56
3. Staubtrocken vorgetragene Forderungen

Angesichts der Dürrekatastrophe ist das vermutlich unausweichlich. Die Höhe der Forderung kann ich allerdings nicht beurteilen. Ich hoffe aber, dass sich die Landwirte bei anderer Gelegenheit daran erinnern werden, und anderen Bedürftigen nicht allzu leichtfertig unterstellen, sie würden immer gleich nach dem Staat rufen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tampfatzen 30.07.2018, 07:08
4. Eine Milliarde also...

dann kann man ja nur hoffen, dass es nächstes Jahr keinen Sommer mit Dauerregen gibt. Ansonsten werden dann wieder Hilfen zu Ernteausfällen wegen zu viel Nässe gefordert... und die Freibadbetreiber und Gastronomen mit großem Biergarten kommen dann auch - ach nee, die kriegen ja nix.
Jedes Unternehmen, auch und m. E. ganz besonders landwirtschaftliche, haben doch verd... nochmal die Pflicht, Rücklagen für schlechte Jahre zu bilden - oder nicht? Zahlen die dann eigentlich nach einer Rekordernte was zurück?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stoffi 30.07.2018, 07:12
5. Ich denke

Unser Staat gibt Unsummen als Hilfe für Fremde aus. Nun brauchen mal die eigenen Bürger Hilfe. Warum fluchst es da nicht so rasch? Hier dreht die Bürokratie den Cent drei mal um und diskutiert, wann was gezahlt werden kann. Die Bauern brauchen jetzt Hilfe und nicht erst dann, wenn ihr Lebenswerk bereits vernichtet ist und etliche Tiere sterben mussten

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hersp58 30.07.2018, 07:22
6. nichts Neues

Dass die Landwirtschaft dieses Jahr stöhnt, ist nachvollziehbar. Nicht nachvollziehbar ist, wenn jetzt schon nach Milliardenhilfen gerufen wird. Die Landwirte sind nun mal auch Unternehmer mit einem wirtschaftlichen Risiko, wenn es mal nicht gut läuft. Was sollen denn alle anderen Unternehmer im Lande sagen, wenn Verluste drohen? Nicht alle können nach dem Staat rufen und verlangen, dass dieser einspringt. Da hat sich so mancher auch schlicht verkalkuliert und besser mit der Anschaffung neuer Maschinen gewartet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
quark2@mailinator.com 30.07.2018, 07:32
7.

70% Ernteausfall hätten früher vielleicht das halbe Volk umgebracht. Da frage ich mich, warum wir da nicht schon seit Monaten ein Notprogramm laufen haben. Pennt die Regierung ? Soweit man hört, können wird das nicht "mal eben" beim Nachbarn kaufen. Ach ja, irgendjemand sollte H4 und Sozialhilfe erhöhen, bevor die höheren Lebensmittelpreis durchschlagen. Dauert schließlich immer, bis das bei den Leuten ankommt und manche Rentner überstehen es sonst vielleicht nicht. 70% Ernteausfall ... wow. Wirklich, das kann man nicht einfach mit dem Wetter erklären, sondern da hat mMn. jemand massiv gepennt - über längere Zeit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
winki 30.07.2018, 07:37
8. Hilfe für die Bauern

Das sollte doch wohl ohne Probleme machbar sein. Eine Regierung die ständig mehr für die Rüstung ausgibt wird wohl auch etwas für die Bauern tun können. Es muss nur streng darauf geachtet werden, das die Hilfe bei den echt Bedürftigen ankommt. Dort scheint mir das Problem zu liegen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fatherted98 30.07.2018, 07:47
9. Hier sollte...

...die Betriebsgröße Ausschlaggebend sein. Höfe mit mehr als 1000 Kühen oder Ackerflächen die halbe Bundesländer umfassen sollten auf jeden Fall ausgenommen werden....wenn es der Politik um den Erhalt der "kleinen Höfe" geht....dann kann man diese Grenzen einfach einfügen. Aber wahrscheinlich läuft es genau anders herum....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 6