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+++ Der Morgen live +++: Experten beklagen zunehmende Aggressivität im Straßenverkehr
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Es ist der ewige Kampf zwischen Dränglern und Trödlern - und jeder meint, den anderen belehren zu müssen. Aus Sicht von Experten führt aber nicht nur Besserwisserei zu immer mehr Stress im Straßenverkehr. Die Live-News.

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ronald1952 25.01.2018, 06:22
1. Eigendlich ein ganz einfache Sache,

mehr Polizeipräsenz und drastische Strafen würden die Herrschaften schon eines besseres Belehren! Aber bei der Regierung die wir haben eher ein Wunschtraum, also wird Wildwest das Rennen machen.
schönen Tag noch,

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basic11 25.01.2018, 06:43
2. Solange das Verkehrsministerium...

die vermeintlich günstigere und ökologischere Lösung in Dauertrödel-Baustellen sieht, werden die Nerven der Autofahrer weiterhin blank liegen. Die Autolobby pushed die Verkäufe mit Steuergeldern u das Geld für die Strassen wird woanders ausgegeben. Ich werde mein Auto jedenfalls abschaffen.. es nervt nur noch ...

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Flying Rain 25.01.2018, 06:56
3. Hm

"systematisch schlechter behandelt"
Da fällt mir auf Anhieb gleich etwas ein. Ich war am Montag mit meinem Vater und meiner Schwester eigentlich dabei etwas zu besorgen als wir auf die Idee gekommen sind kurz mal beim HNO die Ohren checken zu lassen. Wir waren zum ersten mal bei diesem Arzt. Meine Schwester ist noch Privat bei meinem Vater mit versichert und ich bin bei der gesetzlichen Kraka. Bei mir: Ohren fix bis in die Tiefe gesäubert und ein Blick auf die Mandeln. Bei Ihr: Ohren gesäubert trocken und feucht, eine Salbe rein, Mandeln geprüft, Nase geprüft, Nebenhölen gecheckt usw...

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n8f4ll 25.01.2018, 06:57
4. Goslar

Es würde viel nutzen wenn man sich an die Verkehrsregeln hält. Und dazu gehört nun einmal auch das Nutzen des Blinkers sowie das Rechtsfahrgebot.
Ebenso eine Unsitte ist es vor einer Querungshilfe zu bremsen und damit die 1 bis x Autos hinter sich zum bremsen zu nötigen, damit der wartende Fußgänger problemlos die Straße überqueren kann. Macht weder persönlich, volkswirtschafltich noch ökologisch Sinn. Es ist an diesen Stellen nicht ohne Grund eine Querungshilfe installiert und kein Zebrastreifen.

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fx33 25.01.2018, 07:23
5. Es wäre so einfach.

Ein allgemeines Tempolimit wie in der Schweiz, strenge Überwachung und hohe Bußgelder wurden schon dafür sorgen, dass die Aggressivität auf den Autobahnen zurück ginge. Wenn man nicht schneller darf, wird man auch nicht wütend, wenn der Vordermann/die Vorderfrau "nur" 120 fährt.
Es ist der Wahn der "freien Fahrt für freie Bürger?, der jeden Moment, in dem man seinen persönlichen Vorwärtsdrang ausgebremst wähnt, als Moment der Unfreiheit erscheinen lässt. Und das am einzigen Platz, wo viele sich wirklich frei fühlen.

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anselmwuestegern 25.01.2018, 07:24
6.

Da ich viel im Ausland unterwegs bin, möchte ich anmerken, dass die Menschen bei allgemeinen Geschwindigkeitsbeschränkungen weniger Aggressiv fahren.
Die grossen möglichen Unterschiede machen den subjektiven Zeitverlust grösser, wenn, bedingt durch hohes Verkehrsaufkommen, nicht so schnell gefahren werden kann, wie es erlaubt wäre. Das alleine erzeugt bereits Stress. Die dichtere Taktung der Arbeitszeiten ist dabei ein Katalysator. Höhere Strafen können zwar etwas bewirken, aber nur, wenn konsequent kontrolliert wird. Vielleicht sollte man auch darüber nachdenken, die Geschwindigkeitserfassung über Streckenabschnitte zu erlauben. Bsw. Abgleich bei der Ein- und Ausfahrt in Tunnels, oder bei Brücken. Am ärgerlichsten für mich ist, da ich mich grundsätzlich an Geschwindigkeitsbeschränkungen halte, wenn ich dann bei einer kleinen Unaufmerksamkeit geblitzt werde, weil man an der entsprechenden Stelle gut und unauffällig einen Blitzer positionieren kann. Ich meine nicht gefährliche Einfahrten oder andere Gefahrenstellen.
Punktuelle Geschwindigkeitserfassungen bringen das mit sich. Das ist wie Abschlussprüfungen gegen andauernde Leistungsnachweise während der Schule oder des Semesters. Punktuelle Lerntechniken wird gegebenfalls der Vorzug gegeben. Kontinuierliche geistige Präsenz tritt in den Hintergrund.
Mir fallen noch jede Menge Dinge ein, aber Allgemeine Geschwindigkeit und kontinuierliche Messung wären mein Vorschlag.

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no__comment 25.01.2018, 07:38
7. Definition für Drängler

Ein Großteil der "Drängler" dürfte aus rücksichtslos auf die linke Spur wechselnde Trödler resultieren, die meinen nicht blinken zu müssen oder durch Blinken beim Spurwechsel automatisch Vorfahrt zu haben. Wer dann auf der linken Spur keine sofortige Vollbremsung einleitet, unterschreitet meist augenblicklich den Sicherheitsabstand und gilt als Drängler. Das Problem liegt aber ganz woanders.

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fatherted98 25.01.2018, 07:39
8. Stimmt...

....beobachte ich schon seit 20 Jahren...und wird von Jahr zu Jahr schlimmern. Vor 20 Jahren habe ich mein Motorrad abgeschafft...nachdem mir 3 x hintereinander mit Absicht die Vorfahrt genommen wurde.....da kommt man ins Nachdenken.
Es geht auf den Straßen zu wie im Krieg....das Auto wird als Waffe verwendet um anderen zu drohen, sie zu drangsalieren oder abzustrafen. Verkehrsregeln...insbesondere Geschwindigkeitsbeschränkungen werden als der gespielte Witz empfunden und Fahrer die sich daran halten werden genötigt...ja sogar bedroht. Erst gestern hat ein Autofahrer meine Kollegin aus dem Auto ziehen wollen, nachdem diese ihre Vorfahrt bei rechts vor links in Anspruch nahm (Tempo 30 Zone). Der Mann fuhr viel zu schnell...verstellte ihr dann den Weg und bedrohte sie massiv. Leider rief sie nicht die Polizei....ich hätte sofort 110 gewählt und den Typ angezeigt. Aber da hat man halt viel zu tun heutzutage....wenn ich auf 15 km Arbeitsweg genau hinschaue könnte ich jeden Tag 20-30 Führerscheine einkassieren....aber da eh keiner kontrolliert...scheint es den Staat/Polizei ja nicht zu interessieren. Dazu muss man sagen, dass sich die Polizei (wenn nicht im Einsatz) auch nicht an die Regeln hält (soviel zum Thema Vorbild).

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Korken 25.01.2018, 07:41
9. Frustpotential im Straßenverkehr

Was regt im Verkehr am meisten auf? Kommt drauf an. Blinkmuffel sind ärgerlich, gerade im Kreisverkehr oder beim Spurwechsel auf der Autobahn. Der Ärger ist aber meist nur kurz. Ärgerlicher sind Vorfahrtsnichtbeachter. Auf meiner Pendlerroute einer vorfahrtberechtigten Überlandbundesstraße, wenn bei Einfahrten der nachrangige Verkehr sich partout das Bremsen ersparen will, vor einem reinprescht und man zur Bremsung gezwungen wird obwohl hinter einem frei ist und dann ganz klassisch der Vorfahrtnehmende nicht in die Gänge kommt. Frustpotential sehr hoch, da man dann hinter dem Langsamfahrer festklemmt. Wenn dieser dann bei Überholmöglichkeiten beschleunigt hat man den maximalen Frustlevel erreicht. Ich lernte mal, sobald man in eine vorfahrtberechtigte Straße einfahren will, muss man warten, bis frei ist. Man nötigt den anderen Verkehrsteilnehmer schon, wenn dieser sonst abbremsen müsste. Wenn man nun andere Egoisten täglich sieht, die sich nicht daran halten, dann frägt man sich ab und zu doch, warum man selber noch so defensiv fahren kann, selbst wenn hinter einem andere zum rausfahren drängen. Man kann nur zu mehr Rücksichtnahme aufrufen und bitte das Belehren lassen. Was bringt es dem Überholtgewordenen z.B., wenn er den Überholer danach anblinkt - und dann meist erstaunlicherweise mit deutlich höherer Geschwindigkeit als zuvor hinter einem kleben kann? Genugtuung?

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