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+++ Der Morgen live +++: Protest erfolgreich - Hamburger Mathe-Abiturienten bekommen
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In neun Bundesländern haben sich Schüler über das angeblich zu schwere Mathe-Abi beschwert - in Hamburg mit Erfolg. Wie die Schulbehörde bestätigte, wird der Bewertungsschlüssel angepasst. Die Live-News.

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kumi-ori 05.06.2019, 09:31
10.

Ein Problem wird das, wenn Studenten aus verschiedenen Bundesländern oder auch aus verschiedenen Jahrgängen um den selben Studienplatz konkurrieren. Es könnte möglicherweise zu vielen Klagen kommen.

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StefanieTolop 05.06.2019, 10:02
11. Hoffentlich habt ihr das Abi genossen!!

Das war vermutlich das letzte "normale" Matheabitur. Ab nächstem Jahr wird pro forma eine Prüfung geschrieben, aber nicht gewertet. Die Noten werden dann zwischen einer 1 und einer 2 ausgewürfelt. Schließlich wäre es ja unfair, wenn einer mit einer schlechten Note ins Berufsleben startet. Im Moment ist es ja so, dass man automatisch bessere Noten bekommt, wenn man nur laut genug schreit. Das ist dann nicht mehr nötig.

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juba39 05.06.2019, 10:27
12. Unwichtig?

Ist ja alles schön, was so passiere. Aber wirklich wichtig?
Für mich wären ein paar Sätze zum Antrittsbesuch des neuen ukrainischen Präsidenten bei der NATO in Brüssel interessanter. Vor allem die Ankündigung der NATO, in und um die Ukraine (im Schwarzen Meer!) mindestens noch 5 Militärmanöver mit der Ukraine durchzuführen. Erwarten wir die schon lange angekündigte neue Provokation in der Meerenge von Kertsch? Diesmal mit NATO-Deckung? Soviel zum "aggressiven Auftreten" Russlands in der Region (immerhin Anrainer, im Gegensatz zu GB, die nehmen auch teil.)

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StefanHH 05.06.2019, 10:51
13. Falsche Vorstellungen ...

Ein paar Punkte zum sogenannten Einheits- oder Zentral-Abitur, bei denen ich bis vor kurzem auch noch falsche Vorstellungen hatte. Durch meine jetzt selbst betroffene Tochter habe ich hier einiges dazugelernt.

Es gibt offensichtlich keine einheitlichen Aufgaben die in allen Bundesländern beim ABI identisch sind. Die Abiklausuren werden auch nicht zentral und einheitlich am gleichen Tag geschrieben.
Jedes Bundesland reicht Aufgaben in einen Aufgabenpool ein. Weitere stammen wohl von einer Expertenkommission. Jedes Bundesland pickt sich individuell Aufgaben aus diesem Pool. Zudem müssen nicht alle Aufgaben aus dem Pool stammen, sondern können auch unabhängig erstellt werden.
Hamburg hat es in diesem Jahr wohl besonders "gut" gemeint und alle Aufgaben aus dem Pool entnommen. Dabei wurde zusätzlich übersehen, dass mehr Aufgaben als vorgesehen einen Knobel-Charakter haben, was mehr Zeit zur Lösung erfordert.
Dass die Aufgaben z.B. in Hamburg insgesamt zu schwer waren (bestätigt durch das Instituts für Qualität im Bildungswesen), heißt also nicht, dass das automatisch auch für andere Bundesländer gilt, bzw. die Schüler dort schlauer sind, wenn keine Anpassungen erfolgen.
Es ist Schade, dass es scheinbar immer noch kein länderübergreifende Abitur(-Niveau) gibt, aber ich finde es positiv, dass jetzt zumindest versucht wird, nachträglich eine gewisse Vergleichbarkeit herzustellen.

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ATLien 05.06.2019, 10:58
14. Matheabi

Es ist bezeichnend, dass in Hamburg, welches ohnehin den Ruf eines leichten Abis genießt, die Noten erhöht werden, während in Bayern nichts passiert.

Ich habe die Abiaufgaben durchgerechnet und diese waren OK und das Minimum, was für VWL-Studenten vorausgesetzt werden dürfte. Für Anforderungen von MINT- Studiengängen waren sie ein Witz. Gut die Hamburger fallen spätestens bei der ersten HM-Prüfung auf die Nase. Schade, dass sie für die NC-Fächer einen Vorteil geschenkt bekommen.

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HansGluck 05.06.2019, 12:48
15. Ganz einfach

Einheitliche Lehrpläne.
Einheitliche Prüfung.
Für alle Bundesländer bindend.
Dann gäbe es keine unnötigen und komplizierten Verfahren und eine Vergleichbarkeit der schulischen Leistung.
Dann wäre Schule auch weitgehend unabhängig von politischen Strömungen der einzelnen Landesregierungen.

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joe_guglielmo 13.06.2019, 09:04
16. Kockettieren mit Rechenschwäche

ist tatsächlich in Deutschland üblich. Politiker, Stars.....
In Frankreich z.B. wäre das undenkbar!
Sicherlich muss das Mathe-Niveau in D angehoben werden aber das geht doch nicht nur über die übliche Hürdenlauf-Pädagogik, die nur strenger aussiebt. Mir scheint es die MINT Fächer sind immer noch in den Lehrerverbänden ("Philologen"-verband??) unterrepräsentiert und müssen mit MINT Initiativen um Inklusion kämpfen.

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