Forum: Politik
+++ Der Morgen live +++: Saudischer Kronprinz will "moderateren Islam"
AP

Das dürfte ultra-konservativen Klerikern missfallen: Der Kronprinz Saudi-Arabiens will sein Land vom Extremismus wegführen - und hin zu mehr Toleranz. Die Live-News.

Seite 1 von 2
susuki 25.10.2017, 06:42
1.

Das ist das Problem mit Erbmonarchien. Hin und wieder ist ein Mitglied nich auf Linie.

Nach dem "Rücktritt" des Kronprinzen wird sich schon ein islamistisches Mitglied der Familie Saud finden lassen.

Die klerikalen in Saudi Arabien dürften die Macht haben.

Allerdings dachte ich das auch von der Armee in der Türkei...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
aktenzeichen 25.10.2017, 06:57
2. Einen "moderateren Ismal" als welchen?

Ein Komperativ sagt nichts über das aus, was zu erwarten ist, denn auch schon die kleine tatsächliche oder nur vermeintliche Verbesserung wäre ja auch schon "moderater" als das, was Islam in Saudi Arabien heißt.
Eines wird es allerdings sicher nicht bedeuten: Religionsfreiheit im westlichen Sinne!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fabiofabio 25.10.2017, 06:58
3. Guten Morgen, SPON Team

ich weiss, ich bin hier nicht richtig, finde aber auf Ihrer Page keine anderen Kontaktmöglichkeiten.
Ich würde das Team von "Politik" gerne fragen, wieso der Artikel über das Trump Dossier (Prostituierte in Moskau) in der WaPo vom letzten Dienstag kein Bericht wert ist?
Dieses "Dossier" wurde hier rauf- und runtergejodelt.
Jetzt, wo klar ist, dass es von Clinton und dem DNC bestellt wurde, mit dem klaren Auftrag, Trump zu schädigen, sollte man zumindest die journalistische Grösse haben, dies auch hier zu verbreiten.
Vielleicht auch kritisch beleuchten, wieso man so unkritisch war?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mailo 25.10.2017, 07:22
4. Moderater Islam in Saudiarabien?

Was ist das denn jetzt? Sympathie schaffen für die Saudis, damit der Aufschrei bei einem Krieg gegen den Iran nicht so laut wird? Jedes mal was neues wenn ein Mitglied aus Trumps Regierung da war......

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Whatever123 25.10.2017, 07:31
5. Saudis

Irgendwie habe ich da meine Zweifel. Das Land wurde auf einem Bündnis zwischen der Herrscherfamilie Saud und den Wahabis gegründet. Noch heute sind die Wahabiten ein Faktor der Stabilität in Saudi-Arabien, aber nur zu dem Preis, dass ihre islamistische Hassideologie Staatsreligion bleibt und der Islamismus, aktiv und durch den Staat finanziert, in der Welt verbreitet wird.

Dieses Bündnis lässt sich nicht so einfach und friedlich kappen. Vor allem nicht in Zeiten des niedrigen Ölpreises, in denen die Rücklagen des Herrscherhauses wegschmelzen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mazzeltov 25.10.2017, 07:46
6. Ketzer unter sich

Zitat von aktenzeichen
[...] Eines wird es allerdings sicher nicht bedeuten: Religionsfreiheit im westlichen Sinne!
Natürlich nicht. Denn Religionsfreiheit im westlichen Sinne heißt ja: Ihr dürft glauben, an wen ihr wollt. Es sei denn, an Allah...

Vermutet als bekennender Ungläubiger aller Religionen,
Mazzeltov

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Msc 25.10.2017, 07:53
7.

Wenn er den Staat Israel offiziell anerkennt, dann kann man anfangen zu reden, vorher ist das alles nur heiße Luft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pränki 25.10.2017, 08:27
8. Angriffskriege der Saudi-Bauherren

Ich will ein internationales Gericht, das diesen Bauherren den Prozess macht.

Saudi Arabien führt gerade einen Angriffskrieg auf den Jemen (mit Waffenunterstützung Deutschlands), ist Geldgeber und durch seinen Islam ein Vorbild für die Terrorvereinigung "Islamischer Staat". Viele Länder liegen aufgrund saudischer Aktivitäten in Trümmern, es gibt hunderttausende Tote. Sogar nach Deutschland schicken sie wahabitische Prediger. Ihre Aktivitäten werden immer frecher. Wir dürfen nicht tatenlos zusehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Palmstroem 25.10.2017, 08:51
9. Einfach bewundernswert

"Der "starke Mann Chinas" festigt seine Macht: Die Kommunistische Partei hat Xi Jinping bis 2022 als Parteichef bestätigt." - Ist ja toll, dass der neue Führer der freien Welt seine Macht festigen konnte. Vielleicht sollte sich Donald mal ein Beispiel an ihm nehmen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2