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+++ Liveblog +++: "FDP, das war von langer Hand vorbereitet"
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Nach dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen wird die FDP scharf angegangen. Union und Grüne werfen Parteichef Lindner Berechnung vor. Die Entwicklungen im Liveblog.

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carlitom 20.11.2017, 14:26
110.

Zitat von Maya2003
Es geht zuerst um das Wohl von Angela Merkel
Naja, wenn es Sie so sehr ärgert, dass sie immer noch die Mehrheit der Stimmen bekam (bzw. natürlich die Partei, die sie führt), dann müssen Sie halt in Ihr Kissen beißen. Aber stärkere als Merkel waren in der Bundestagswahl nicht zu finden.

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MütterchenMüh 20.11.2017, 14:27
111. großes Fragezeicchen bei Merkel

Erinnern wir uns an den aussagearmen Wahlkampf der CDU bei der letzten BTW. Ausser dem Bekenntnis nach Schwarz-Grün gab es nichts Essensielles von Seiten der CDU.
Fest steht nun allerdings, nach den gescheiterten Jamaika-Sondierungen ist der Kanzlerbonus von Frau Merkel futsch.

Das ergibt interessante Aussichten für den kommenden Wahlampf.
Seehofer oder die CSU wird sich in der Migrationsfrage jetzt nicht mehr hinter Grünen und Liberalen verstecken können, wie aktuell bei den Jamaika-Verhandlungen.

Die AfD wird alle mit unbequemen Fragen nach wie vor vor sich hertreiben. Das Wischiwaschi aus den Jamaika-Verhandlungen wird der AfD eher nicht schaden sondern eher nützen.
Die Grünen und die FDP wurden aus taktischen Gründen gewählt , deren Erebnis wird nach unten rauschen.
Bei dem desaströsen Zustand der Schulen und der Infrastruktur kann man nicht auf die Abschaffung des Soli bestehen.
Und die Grünen werden lernen müssen, dass man bei der derzeitigen Überlastung der Kommnunen nicht auf einen Familiennachzug bestehen kann.

Ich glaube nicht mehr daran , dass Merkel noch einmal so einen ruhigen Wahlkampf machen kann wie beim letzten Mal.
Da der Kanzlerbonus definitiv futsch ist, wird es auch bei der Merkel-Kritik hinsichtlich Flüchtlingskrise und u.a. auch bei der EU-Krise keine vornehme Zurückhaltung wie bisher mehr geben.
Hoffen wir , dass die SPD schnell zu einem neuen Grundsatzprogramm findet.

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Fuscipes 20.11.2017, 14:27
112.

"Umfallen und doch noch eine GroKo unter Merkelführung bis 2021 einzugehen, bedeutet den endgültigen politischen Tod der SPD!", ich hoffe die SPD und auch die FDP haben aus ihren Erfahrungen gelernt, die Grünen sind jetzt davor bewahrt worden.

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carlitom 20.11.2017, 14:30
113.

Zitat von quader
Regieren bedeutet nicht, dass man nur seine Ziele durchsetzt, sondern Kompromisse findet. Wer 20% der Stimmen bekommt und einfach nur ablehnt, sich an einer möglichen Regierung zu beteiligen, hat nicht verstanden, was Demokratie bedeutet. Die SPD sollte endlich das Mögliche dazu geben. Und Schulz sollte gehen und andere ranlassen.
Da gebe ich Ihnen hundertprozentig recht. Allein die Argumentation, dass das nicht gut für die SPD sei... Mannomann, das nenne ich staatsmännische Verantwortung. Geht es um die SPD oder ums Land? Für die SPD ist die Antwort offenbar klar.
Gerade wenn die SPD sich auf die Fahnen schreibt, sie habe in der Groko so wahnsinnig viel für die Deutschland erreicht, ist es doch absurd, dann weitere Verantwortung abzulehnen.

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uli_san 20.11.2017, 14:30
114. Die FDP unter Lindner...

...erinnert mich ein wenig an die Zeit, wo ein gewisser Haider in Österreich Schritt für Schritt aus der Freiheitlichen Partei mit liberaler Grundausrichtung eine rechtsgerichtete Organisation schuf. Tatsächlich finden sich bei der FDP bereits Standpunkte rechts der CSU und Aussagen, die 1:1 der AfD zugeordnet werden könnten. Wo sind die liberalen Stimmen? Ist Lindner bereits so unangreifbar, dass man lieber schweigt?

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maikelg 20.11.2017, 14:30
115. Nein, Herr Schulz...

...nicht Union, Grüne und FDP haben Deutschland in eine schwierige Situation gebracht, sondern ihre eigene Partei, die sich jeder Lösung dieses Problems verweigert. Die übrigen Mitwirkenden haben lediglich versucht, in dieser Situation eine tragfähige Lösung zu erschaffen, was - vorhersehbar - gescheitert ist.
Dann noch zu behaupten, die Große Koalition sei abgewählt worden, ist schlicht Unfug. Der Wähler hat keine Möglichkeit, Parteibündnisse zu wählen oder abzuwählen, sondern nur die Beteiligten. Was die dann aus ihrem Stimmenanteil machen, ist meist ungewiß.
Gewiß ist für mich allerdings, daß die SPD bei Neuwahlen eine (weitere) deutliche Quittung kassieren wird, was nicht zuletzt auf das unsägliche Agieren von Herrn Schulz zurückzuführen ist.
Traurig, daß der Niedergang der Sozialdemokratie derart Fahrt aufnimmt. Früher waren die mir mal so sympathisch...

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schreinerkh 20.11.2017, 14:30
116. Neue Linke Sammlungsbewegung

Jetzt erst recht: Linke Sammlungsbewegung aus Sozialdemokraten, Gewerkschaften, Linken und linken Grünen vor Neuwahlen schmieden.

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Ischgebibbel 20.11.2017, 14:31
117. Kenia

Warum nicht eine Regierung aus Schwarz-Rot-Grün (Kenia)? Diese Lösung habe ich noch nirgends gehört.
Die SPD wäre durch die thematisch näher liegenden Grünen gestärkt und würde nicht ihr Gesicht verlieren.
Die FDP ist für mich nur hier im Netz der Gewinner. Unter den Hatern, Merkel-Hassern, AFD-Anhänger bei Facebook kann sie durch die Aktion bestimmt noch einige Stimmen gewinnen. Aber sonst auch nicht.

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rieschen 20.11.2017, 14:32
118. Ich frage mich ernsthaft

....was alle glauben, was durch Neuwahlen besser werden Soll! Alle Parteien, die überhaupt als 'tragbare Partner' empfunden werden, stellen fest, dass sie nicht koalieren können/wollen? Sie sagen sogar, dass sie nicht regieren wollen! Dann mögen sie sich doch bitte auflösen.... Ich mag mir die Wahlbeteiligung einer Neuwahl gar nicht vorstellen. Von den Parteien des deutschen Bundestages erwarte ich mehr als dieses 'geht nicht'!!!! Und ich darf auch mehr erwarten- sie sind für das ganze Volk und das ganze Land da, nicht für ihr persönliches Steckenpferd!

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Leser161 20.11.2017, 14:35
119. Weiter so SPD

Die SPD hat die Zeichen der Zeit erkannt. Nicht macht um jeden Preis. Ich überlege ihr bei etwaigen Neuwahlen meine Stimme zu geben.

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