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1,2 Millionen Menschen: Zuwanderung auf höchstem Stand seit 20 Jahren
DPA

Die Euro-Krise treibt hunderttausende Zuwanderer nach Deutschland. 2013 zogen so viele Menschen in die Bundesrepublik wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Die Bundesregierung sieht den Boom kritisch.

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weserbaer 22.05.2014, 10:32
1. Welche "Euro Krise"?

Zitat von sysop
Die Euro-Krise treibt hunderttausende Zuwanderer nach Deutschland. 2013 zogen so viele Menschen in die Bundesrepublik wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Die Bundesregierung sieht den Boom kritisch.
Immer wieder wird der Euro in den Himmel gelobt und als unkaputtbar hingestellt und doch pflegt man sein Jahren seine "Krise"? Wie verträgt sich das miteinander?
Diese "Krise" ist ein allzu bequemer Vorwand, eigenes Versagen zu vertuschen. Und dabei ist auch die Zuwanderung nur eine Art "Generalprobe": Umweltveränderungen sind inzwischen kaum mehr zu verniedlichen und wenn der Meeresspiegel auch nur geringfügig steigt, ganze Völkerschaften werden auf Wanderschaft gehen müssen. Nicht zuletzt auch nach Europa.
Vielleicht sollte man sich selbst schon mal auch auf diese Folgen eigener Versäumnisse vorbereiten und die Mittel bereitstellen, mit kommenden Problemen auch wirklich fertig werden zu können.

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frank-12 22.05.2014, 10:35
2. das ist doch toll

Zuerst geben wir alle den Euro. Dann verschulden sich die Staaten (Spanien, Griechenland ...) bei unseren Banken, weil sie auf mehr Wachstum hoffen. Dann geht alles in die Hose (muss es auch, eine Währungsunion hat noch nie und wird auch nie funktionieren). Dann stehen die Steuerzahler für die faulen Kredite parat, und das "Hilfs"geld fließt an unsere Banken. Dann herrscht große Not und alle klugen Köpfe kommen zu uns. Toll gemacht Herr Kohl, Schröder, Junker, Schulz, Waigel, Mitterrand und wie all die Konzernjünger noch so heißen mögen.

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advocatus diaboĺi 22.05.2014, 10:37
3. Das ist eine gute Nachricht,

und zeugt davon, dass unser Land bei den Zuwanderern positiv gesehen wird. Daran ändern auch die gelegentlichen populistischen Auswüchse nichts. Nur so kann auf Dauer der deutsche Arbeitsmarkt gesichert und eine moderne pluralistische Gesellschaft geschaffen werden.

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Hilfskraft 22.05.2014, 10:38
4. Rhythmus

langsam meine ich einen Medien-Rhythmus zu diesem Thema zu erkennen.
Mal knallt man dem erschreckten Leser eine Zahl, wie 1,2 Mio. Zuwanderer vor den Bug, dann kommt wieder ein ellenlanger Bericht, das alles gar nicht soooo eng zu betrachten sei, weil ...
Hat man sich etwas beruhigt, kommt wieder eine Milliardenzahl, wieviel uns diese Leute kosten.
Anschließend dann, die Rechnung, wie hoch unser Steuerzahlernutzen dem gegenüber doch sei, weil ...
"Höchststand seit 20 Jahren!" Auch so eine Schlagmeldung!
Dann folgt sicher die Rechnung, wann der Höchststand in den letzten 60 Jahren war und schwupp relativieren sich die 20 Jahre wieder. Siehe 60er Jahre!
Ich nenne das mal salopp "mediale Zuwanderer-Wippe" um die Zahl der Leserschaft in etwa konstant zu halten oder gar zu erhöhen.
Man hält das Thema am Köcheln, um auch Spannung in die nächsten EU-Wahlberichte vorweg zu bringen.
Wie die Zahlen-Verhältnisse wirklich und wahrhaftig sind, werden WIR nie erfahren.
Das ist mal sicher!

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FKassekert 22.05.2014, 10:42
5. Bundesregierung

CDU hat den Ueberblick verloren! Eindeutig ...
und die Massenmedien machen den Spuk mit! Auf der einen Seite fehlen angeblich Millionen an gut ausgebildeten, hochqualifizierten Arbeitsplaetzen und kommen diese dann ist es auch wieder nicht recht!
Dabei ist ja hierzulande schon Krippe, Kindergarten, Schule, Bildung, Lehre, Studium am Boden - Wahlen sind am Sonntag schnell noch punkten - klappt ja vielleicht! Nur nicht die GroKO NEIN!

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Philsten 22.05.2014, 10:50
6. Pro Einwanderung!

In erster Linie profitert Deutschland von der Einwanderung. Gut ausgebildete Hochschul-Absolventen bereichern den Arbeitsmarkt, Gering-Qualifizierte verrichten Jobs, für die sich Einheimische zu schade sind. Ich freue mich über jeden Einwanderer. Der Rest und die populistischen Töne von Mutti ordne ich in die unterste Schublade unter 'braune Sosse' ab.

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güntilein 22.05.2014, 10:50
7. Laut dieser Zahlen, dürfte D bald 100 Millionen Einwohner haben.

Es wäre schon mal ganz gut, wenn die Zahl der Auswanderer und deren Beweggründe aufgeführt werden. Das hat man während des kalten Krieges fast wöchentlich getan. Jedenfalls was die DDR betraf. Da waren es zum Schluss nur noch 16 Millionen.

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Naclador 22.05.2014, 10:50
8. Hoppla, ein Fehler in der Matrix.

Was zur Hölle...?! "Die Bundesregierung sieht den Boom kritisch." Seit wann denn das?! Da versucht die CDU noch in letzter Sekunde, der AfD (und der NPD!) ein Wahlkampfthema zu klauen? Geht es nicht noch ein bisschen armseliger? Ich lach mich scheckig, mit DEM Verein gibt es nur eine Richtung, und das ist bergab.

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jobe 22.05.2014, 10:50
9.

die Regierung sollte sich über jeden einzelnen Zuwanderer freuen. Ein Steuerzahler mehr und die Geburtenrückgänge werden vielleicht einmal ein wenig aufgefangen. Deutschland gewinnt damit, dieses Vertrauen neuer Mitbürger sollte man nicht leichtfertig verspielen!

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