Forum: Politik
17-Minuten-Wahlkampfvideo: Obama, Amerikas Supermann
AP

Oscar-Gewinner Davis Guggenheim führt Regie, Oscar-Gewinner Tom Hanks gibt den Erzähler: Barack Obamas Wahlkampfstrategen haben ein 17 Minuten langes Wahlkampfvideo veröffentlicht. Es stilisiert den US-Präsidenten zum einsamen Helden, der sein Land im Alleingang aus der Krise geführt hat.

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haspelbein 16.03.2012, 18:54
10.

Zitat von cccm
... ich will Ihnen ja nicht zu nahe treten, aber was Sie behaupten trifft schlicht nicht zu. In den meisten Medien wird von einem "Obama Campaign Video" gesprochen (hier z.B. bei der NYT ) . Ich denke, konservative Medien, wie z.B. FOX, werden da ebenfalls kein Blatt vor den Mund nehmen... . Orwell? Wohl eher iS einer Falschinfo ;)
Ach, MSNBC bezeichnet es z.B. froehlich als Dokumentation. FOX hat natuerlich ganz andere Bezeichnungen hierfuer. George Orwell wuerde es vornehmer ausdruecken, aber dies grenzt fast an einen Personenkult, selbst wenn man sich mit seiner Politik identifizieren kann.

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Forums-Geschwurbel 16.03.2012, 18:56
11.

Zitat von hubertrudnick1
...aber für diese vielen Krisen ist nicht einfach nur eine Partei verantwortlich, sondern das kapitalistische System und das wollen sie alle beide nicht grundlegends modernisieren.
Na, gut, dass im Sozialismus das Wort "Krise" gar nicht existiert. Nicht ?

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Forums-Geschwurbel 16.03.2012, 19:01
12.

Zitat von haspelbein
Ach, MSNBC bezeichnet es z.B. froehlich als Dokumentation.
Und ? Der Polemiker und dreiste Lügner und Verdreher Michael Moore lief hier doch auch unter "Doku". Selbst die völlig geschmacklosen Lügenkonstrukte der 9/11-VTler liefen beim WDR unter "Doku"...

Komisch, dass sich da niemand aufgeregt hat...

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32spiegel32 16.03.2012, 19:11
13. Ich schätze...

Zitat von sysop
Oscar-Gewinner Davis Guggenheim führt Regie, Oscar-Gewinner Tom Hanks gibt den Erzähler: Barack Obamas Wahlkampfstrategen haben ein 17 Minuten langes Wahlkampfvideo veröffentlicht. Es stilisiert den US-Präsidenten zum einsamen Helden, der sein Land im Alleingang aus der Krise geführt hat.
...Herrn Präsidenten Obama sehr. Er ist jedenfalls nicht so verblendet wie die andere Seite!

Jedoch muß ich über folgende Punkte sehr grübeln und nachdenken:"

Sind wir wirklich so dumm - YouTube

http://www.youtube.com/watch?v=VaIOxCf61QQ".

Ich wünsche ihm wirklich von Herzem Alles Gute und Gesundheit...und hoffe auf seine 2. Amtszeit!

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n01 16.03.2012, 19:25
14. Köpfchen

Zitat von sonnenthau
ob ich mir Tom Hanks weiterhin antue.
Ich finde ihn gut, Ein Schauspieler, der auch etwas im Kopf hat.
Und ich finde, Obama macht zwar nicht alles richtig, aber er macht weit weniger Mist, als einige vor ihm. Auch ein Mensch mit Köpfchen.

n01

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puter73 16.03.2012, 19:38
15. Obama ist ein starker Präsident.

Obama ist all den gruseligen Rep-Präsidentschafts-Kandidaten an Intelligenz, Überzeugungskraft, Rhetorik und vor allem Charisma haushoch überlegen.

Zweifellos hat er in seiner Amtszeit einige gravierende Fehler gemacht, die meisten Probleme, die er von GWB übernommen hat, aber angepackt und teilweise gelöst. Wir sollten den Amis, aber auch uns Europäern wünschen, dass dieser erste schwarze Präsident wiedergewählt wird und in einer 2. Amtszeit seine Politik fortsetzen kann.

Jedenfalls ist er besser als jeder dieser evangelikalen, stinkreichen, überkandidelten, unsympathischen, von Oligarchen/Plutokraten unterstützten, reaktionären Rep-Typen, die Klientel-Politik für die Reichen betreiben und denen die sog. "Kleinen Leute " egal sind.

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intenso1 16.03.2012, 19:44
16. Der...

Zitat von n01
Ich finde ihn gut, Ein Schauspieler, der auch etwas im Kopf hat. Und ich finde, Obama macht zwar nicht alles richtig, aber er macht weit weniger Mist, als einige vor ihm. Auch ein Mensch mit Köpfchen. n01
Der viel verspricht und wenig hält.
Er ist ja Politiker.
Als Friedensnobelpreis, hat er sehr"viel" für den Frieden in der Welt getan.

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haspelbein 16.03.2012, 19:47
17.

Zitat von henkel_hh
Hut ab, erkennen wir doch an, er hat Einiges geleistet. An den Hoffnungen all seiner Wähler durfte man ihn nicht messen. Der erste farbige Präsident, mit viel zu großen Hoffnungen überfrachtet! Und dieses Video, keine Herabsetzung des politischen Gegners. He is the tough, the clever Guy.
Fuer die Herabsetzung sind nach der Reform der Wahlfinanzierung in den USA eher die Political Action Committees (PACs) zustaendig. Diese klassisichen Spots gibt es immer noch von beiden Parteien, und z.T. von Organisationen, deren Ziele eher undurchsichtig sind.

In dieser Hinsicht ist dieser Film kein Wahlwerbespot im eigentlichen Sinne. Er ist wohl auch eher zur Motivation der eigenen Anhaenger gedacht, obwohl man natuerlich auch Sendezeit gekauft hat.

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qvoice 16.03.2012, 19:51
18.

Zitat von Forums-Geschwurbel
Und ? Der Polemiker und dreiste Lügner und Verdreher Michael Moore lief hier doch auch unter "Doku". Selbst die völlig geschmacklosen Lügenkonstrukte der 9/11-VTler liefen beim WDR unter "Doku"... Komisch, dass sich da niemand aufgeregt hat...
Immerhin stellen Sie damit das Video in den richtigen Zusammenhang.

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plietsch 16.03.2012, 20:00
19.

Zitat von detrius
Naja, die Republikaner haben ihn doch auch persönlich für die Wirtschaftskrise verantwortlich gemacht, auch wenn diese schon unter Bush begonnen hatte. Da ist es doch nur rechtens, wenn er nun die Lorbeeren für die guten Wirtschaftsdaten kassiert.
Die Ursprünge der Wirtschaftskrise sind in der Auflösung des Trennbankensystems zu suchen. Und dies ist auf Clinton zurückzuführen, der nebenbei die größten Einschnitte ins Sozialsystem (max. 5 Jahre Arbeitslosenhilfe im Leben) umgesetzt hat und nun dafür gefeiert wird, einen ausgeglichenen Haushalt geschafft zu haben.

Obama ist einfach nur ein Mann der großen Konzerne. Nicht umsonst hat noch kein Präsident vor ihm mehr Geld von der Wall Street erhalten. Aber naja, manche glauben jetzt noch an den "Change". Und sobald Obama seine Versprechen nicht einhält, schreit man "Bush, Bush, Bush ist schuld"!", schön im Chor.

Rekordarbeitslosigkeit, Anteil an subventionierten Jobs steigt, Steuern steigen, Spaltung der Gesellschaft (egal ob links, rechts, afroamerikanisch oder sonstwas, die politischen "Hate Groups" waren über Jahrzehnte recht konstant und schossen nun in die Höhe), Rekordverschuldung (mehr als alle Präsidenten vor ihm zusammen! Nach einem Jahr hatte er schon mehr als Bush in acht aufgebaut), mehr Exekutionen in Afghanistan und Irak als Bush (Friedensnobelpreisträger, so so) befehligt und so weiter. Und wenn jetzt jemand schreit, all dies sei auf Bush zurückzuführen: Die Kosten für die Kriege inkl. den eh zu zahlenden Gehältern weniger als 10% der Schulden, deren Abbau durch unschöne Maßnahmen er wie so vieles auf seinen Lieblingszeitraum ("Nach der Wahl") schiebt.

Aber wenn noch genug Leute jubeln, kann man ja das Nachdenken auch einfach sein lassen...

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