Forum: Politik
30 Jahre Mauerfall: Die wüste Gegenwart
Jörg Carstensen/dpa

Der Bundestag debattierte über die Öffnung der Mauer vor 30 Jahren. Die Aussprache wirkte wie ein Spiegelbild eines gespaltenen Landes: Mit Attacken der AfD - und der Gegenrede eines CDU-Ministerpräsidenten.

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Gluehweintrinker 08.11.2019, 18:29
1. Das Geifern der AfD ist unerträglich

Und ebenso dieses Sichsuhlen in der angeblichen Opferrolle. Zynisch, faktisch falsch und heuchlerisch. Wölfe in Schafspelzen, nichts anderes im Sinn als Hetze, Hass, Verstärken der Ungleichheit, Ausgrenzung, Diskriminierung, Beleidigung, Herabwürdigung und Zerstörung, und sie tun so als seien sie die Beschützer der Armen und Schwachen. Lächerliches Schmierentheater.

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MagittaW 08.11.2019, 19:15
2. Die AfD ist notwendig!

Man sieht was passiert, wenn sich alle nur beglückwünschen, was für tolle Typen sie eigentlich sind!
Zum Glück bringt die AfD wieder Schwung die die Debatte, oder glaubt irgend einer, wir würden heute über die schlechten Seiten der Debatte reden?
Nee, würden wir nicht! CDU und SPD würden jubeln, was sie doch für tolle Parteien seien, und wie toll sie die Einheit bewältigt hätten. Alles Blödsinn! Durch die AfD werden die Parteien in ihrer Selbstherrlichkeit und Arroganz gestört, und das ist gut.
Die Waschlappen von CDU, SPD usw. sind halt Versager! Ein Wehner oder Strauß hätte der AfD mehr Feuer gemacht.
Armselige Würstchen sind das, alle miteinander! Vielleicht hilft die AfD mit, damit es wieder zu kontroversen Debatten kommt, wie im britischen Parlament. Die Schnarchnasen unter Merkel hätten noch eine viel aggressivere AfD verdient!

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arvenfoerster 08.11.2019, 20:37
3. Geschichtsbewusstsein

Die Debatte im Bundestag zeigte wieder einmal das Grundproblem der unvollendeten Einheit Deutschlands: Es ist den Ostdeutschen leider nicht gelungen ihre Geschichte im Geschichtsbewusstsein des gesamten Landes zu verankern. Wenn wir uns heute noch darüber streiten müssen, ob der Begriff „Unrechtsstaat“ für DDR anwendbar ist - eine absolute Selbstverständlichkeit - dann zeigt das offene Flanken, die eine Partei wie die AfD für sich instrumentalisieren kann. Das marxistisch-sozialistische Regime hat ihre Bürger nicht weniger entrechtet, als das nationalsozialistische, auch wenn es keine Vernichtungslager gab. Es hat sich nur eine unheilige Allianz von westdeutschen Träumern und Ostalgikern gebildet, die sich vehement dem Lernen aus der Geschichte verschliesst.

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proratio 08.11.2019, 20:54
4. @MagittaW

Unerträglich, Ihre dumme Hetze. Die von Ihnen geschmähten Parteien haben dieses Land aufgebaut, nachdem Faschisten, in deren Tradition die AfD steht, es zerstört haben. Sie haben Verantwortung übernommen, für Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Sicherheit und Wohlstand gesorgt. Sie sollten sich schämen. Aber Menschen ohne Anstand ist Scham wohl fremd.

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pam 08.11.2019, 21:13
5.

Zitat von arvenfoerster
Die Debatte im Bundestag zeigte wieder einmal das Grundproblem der unvollendeten Einheit Deutschlands: Es ist den Ostdeutschen leider nicht gelungen ihre Geschichte im Geschichtsbewusstsein des gesamten Landes zu verankern. Wenn wir uns heute noch darüber streiten müssen, ob der Begriff „Unrechtsstaat“ für DDR anwendbar ist - eine absolute Selbstverständlichkeit - dann zeigt das offene Flanken, die eine Partei wie die AfD für sich instrumentalisieren kann. Das marxistisch-sozialistische Regime hat ihre Bürger nicht weniger entrechtet, als das nationalsozialistische, auch wenn es keine Vernichtungslager gab. Es hat sich nur eine unheilige Allianz von westdeutschen Träumern und Ostalgikern gebildet, die sich vehement dem Lernen aus der Geschichte verschliesst.
"Es hat sich nur eine unheilige Allianz von westdeutschen Träumern und Ostalgikern gebildet, die sich vehement dem Lernen aus der Geschichte verschliesst."

Die DDR mit dem 3. Reich gleich zu setzten und die AfD als Allianz von westdeutschen Träumern und Ostalgikern zu bezeichnen ist mehr als eine typisch rechte Verharmlosung. Verankern Sie bitte Ihr Geschichtsbewusstsein selbst erst mal an der richtigen Stelle.

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brooklyner 08.11.2019, 21:22
6.

Zitat von pam
"Es hat sich nur eine unheilige Allianz von westdeutschen Träumern und Ostalgikern gebildet, die sich vehement dem Lernen aus der Geschichte verschliesst." Die DDR mit dem 3. Reich gleich zu setzten und die AfD als Allianz von westdeutschen Träumern und Ostalgikern zu bezeichnen ist mehr als eine typisch rechte Verharmlosung. Verankern Sie bitte Ihr Geschichtsbewusstsein selbst erst mal an der richtigen Stelle.
Ich glaube, Sie haben den Foristen völlig missverstanden.

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kassandra21 08.11.2019, 21:23
7.

Zitat von MagittaW
Zum Glück bringt die AfD wieder Schwung die die Debatte, oder glaubt irgend einer, wir würden heute über die schlechten Seiten der Debatte reden? [...] Durch die AfD werden die Parteien in ihrer Selbstherrlichkeit und Arroganz gestört, und das ist gut. Die Waschlappen von CDU, SPD usw. sind halt Versager! Ein Wehner oder Strauß hätte der AfD mehr Feuer gemacht. Armselige Würstchen sind das, alle miteinander! Vielleicht hilft die AfD mit, damit es wieder zu kontroversen Debatten kommt, wie im britischen Parlament. Die Schnarchnasen unter Merkel hätten noch eine viel aggressivere AfD verdient!
Die angebliche Alternative, die in Interviews außer faschistischem Rumgestammel nur sehr viel "Weiß nicht" anzubieten hat, ist in etwa so wie ein Arzt, der Heilung gegen Schnupfen dadurch verspricht, allen Kranken eine Kugel durch den Kopf zu jagen.

Dieser braune Haufen taugt einzig und allein dazu, ganz klar allen Menschen in diesem Land vorzuführen, wozu vierzig Jahre unterschiedliche Sozialisierung - oder eher deren Fehlen - östlich der Elbe so geführt haben.
Antisozial, antiempathisch und eindeutig nicht auf dem Boden des Grundgesetzes. Die "Alternative" bietet eine solche lediglich zu Intelligenz und Menschlichkeit, sonst gar nichts.

Wäre Herr Höcke so angegangen worden wie Frau Merkel, hätte er sich sofort noch vor der Kamera in Opfertränen aufgelöst. Schneeflocken mit Führerkomplex, das ist keine Alternative zu irgendwas, dem ich in diesem Staat mit meiner Stimme Verantwortung übertragen würde.
'A blight on the landscape', wie das von ihnen angeführte britische Parlament sagen würde.

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pam 08.11.2019, 21:52
8.

Zitat von brooklyner
Ich glaube, Sie haben den Foristen völlig missverstanden.
Warum? Waren die Zitate falsch?

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Conny_1 08.11.2019, 22:20
9. Das sind unsere Politiker

Ein Zwischenzeugnis der Regierung vom Bürger. Die Groko war immer bei bester Laune und bei Diktatoren wie Lobbyisten gleichermaßen beliebt. Sie hat sich stets im Rahmen ihrer Fähigkeiten eingesetzt und hat besonders den Nicht-Steuerzahlern unter den Bürgern ein grosses Wohlwollen entgegengebracht. Auch möchte ich ihre Fähigkeiten hervorheben ( Presse schreibt nur was die Politik möchte.) Aufgaben mit großem Erfolg ins Nirwana zu delegieren Grund ( Beispiel „Hängepartie“ bei der Grundrente). Die Groko verfügt über fundiertes Fachwissen um sogar “ Nachtsitzungen durchzustehen “und zeigt ein dementsprechend gesundes Selbstvertrauen. Sie hat sich immer bemüht, den von eigener Hand reduzierten Anforderungen gerecht zu werden. Besonders hervorzuheben war ihre erfrischende Lockerheit im Umgang mit Kollegen ( einige Positionswechsel “ unter Kollegen “), mit der inneren Sicherheit hat man Probleme. Keine Probleme gibt es mit der Steuergeld Verteilung im Ausland. Die New York Times hat es auf den Punkt gebracht: Merkel und ihre Groko ist eine Zombie Regierung mit unfähigen Ministern, getrieben von der globalen Entwicklung.

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