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45. US-Präsident: Nur ein Amerikaner unter vielen
REUTERS

Wie lebt es sich in den USA unter Trump? SPIEGEL-ONLINE-Korrespondent Roland Nelles über einen chaotischen Präsidenten, echte Probleme und aufmüpfige Amerikaner.

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merlin 2 20.01.2018, 18:11
1. Besuch aus den USA

Wir hatten gerade Besuch aus den USA. Ich mach es kurz: Kein Plan zum Parteiprogramm, aber make amerika great again für wichtig erachten, keine Ahnung für was der Präsi eigentlich so steht, Immigrant sein, aber ihn wählen, die Mauer als etwas Gutes empfinden, weil damit die "Illegalen" nicht mehr so einfach ins Land kommen können und Waffen sind wichtig. Ach, ich vergaß. Was wollte man sehen? Die Bunker aus dem Krieg, die hier doch irgendwo noch rumstehen müßten. Sorry, aber die Person hat studiert. Gute Nacht USA!

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kas075 20.01.2018, 18:20
2. Systemfehler

Dass Trump zum Präsidenten gewählt wurde, beruht auf grundlegenden Fehlern im politischen System der USA.
1.) das Wahlmännerverfahren ermöglicht eben einem Kandidaten, der die Minderheit der Stimmen erhielt, den Sieg. Auch wenn das dem förederalen Prinzip dient, so ist es nicht sinnvoll, dass eine Stimme aus Wisconsin dreimal soviel zählt wie eine kalifornische.
2.) 99% aller amerikanischen Politiker hängen am Finanztropf der Konzerne, ohne Unterstützung der Lobbyisten kann kein Wahlkampf finanziert werden!

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noalk 20.01.2018, 18:31
3. ... bin mir sicher, dass die USA und wir alle ...

... diese Präsidentschaft des Wahnsinns mit einigermaßen heiler Haut überleben werden. - - - Genau das ist die ganz große Sch****! Genau deshalb, weil alle es überlebt haben werden, wird The Really Unbelievable Mr. President für eine zweite Amtszeit kandidieren - und das mit Erfolg.

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Kleinklein2 20.01.2018, 18:37
4. Pedeltheorie

Die Simpsons haben Trump als Präsidenten vorausgesagt, und danach kommt Lisa Simpson, eine Versöhnerin.

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Topf Gun 20.01.2018, 18:40
5. Anscheinend

Anscheinend reichen Achselzucken und Freundlichkeit aber schon lange nicht mehr aus. Die Amerikaner sollten eine Regierungsform einführen, die ein Mehrparteiensystem unterstützt. So wird das nix, mit "Make America great again"......

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spon-facebook-1810274577 20.01.2018, 18:44
6. "Großartiges Lann"

Roland Nelles hält die USA für ein "großartiges Land" - um im Folgenden die gravierenden Mängel zu beschreiben: eine skandalöse Armut (Hunger und Fehlernährung bleiben unerwähnt), ein kaputtes Gesundheitssystem, Ausbeutung von illegalen Immigranten. Und vom Schulsystem und dem kaum vorhandenen Umweltschutz redet der Autor gar nicht mehr. Ach ja, und was ist mit dem Rassismus, der sich tief in die amerikanische Seele gegraben hat?
Wie kann man unter Berücksichtigung dieser Aspekte ein Land für großartig halten? Doch nur dann, wenn man nicht selbst arm ist, nicht krank, kein illegal eingereister Immigrant ist, sondern Zaungast, eine gute Schule besucht hat und genügend Geld verdient, um sich gesunde Lebensmittel leisten zu können.
Herr Nelles ist also enorm privilegiert. Die Mehrheit der US-Amerikaner ist es schon lange nicht mehr. Auch deshalb wurde Trump gewählt. Trump ist deswegen kein Unfall und zu glauben, dass nach Trump zwangsläufig wieder ein "guter" Präsident gewählt werden wird, ist reines, durch keine Fakten untermauertes Wunschdenken. Ich würde mir mehr Analyse wünschen und weniger von der Befindlichkeit von Herrn Nelles erfahren wollen.

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butzibart13 20.01.2018, 18:47
7. Chaos pur

Verzeihbar, die Fehler beim Twittern, die von der Presse genüsslich ausgeschlachtet werden. Schwer zu ertragen, das Benehmen, der Anstand gegenüber Frauen, anderen Staatschefs, Minderheiten, aber auch die Unkenntnis über irgendwelche Zusammenhänge. Manchmal witzig, von einer infantilen Arroganz, Sätze wie "der beste Präsident, ein stabiles Genie". Nicht zu ertragen, Beleidigungen von anderen Staaten (shitholes), Ignoranz des Klimaschutzes und der Bedürfnisse der Armen (Steuererleichterung für Reiche, Abbau von Obamacare), eine chaotische Außenpolitik. Das entscheidende aber, dass in dem "Unternehmen Trump" vieles nicht stimmt, ist ein nicht überschaubare Verschleiß an Personal bis hin zu eingefleischten Freunden wie Bannon

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panzerknacker 51 20.01.2018, 18:49
8. studiert

Zitat von merlin 2
Wir hatten gerade Besuch aus den USA. Ich mach es kurz: Kein Plan zum Parteiprogramm, aber make amerika great again für wichtig erachten, keine Ahnung für was der Präsi eigentlich so steht, Immigrant sein, aber ihn wählen, die Mauer als etwas Gutes empfinden, weil damit die "Illegalen" nicht mehr so einfach ins Land kommen können und Waffen sind wichtig. Ach, ich vergaß. Was wollte man sehen? Die Bunker aus dem Krieg, die hier doch irgendwo noch rumstehen müßten. Sorry, aber die Person hat studiert. Gute Nacht USA!
Ich bereiste in den 1970er Jahren die USA mit dem Greyhound. Auf einer der langen Busreisen kam ich mit einem Studenten ins Gespräch, der nachdem er hörte, ich sei aus Deutschland, fragte: Oh Germany, did you come by bus all the way?

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ruassgugge.schwobe.de 20.01.2018, 18:50
9.

Dieser Präsident macht seine Wahlversprechen wahr:
Die Trumpsche Steuerreform die Unternehmen so stark entlastet, dass Löhne und Gehälter nach vielen tristen Obama-Nullrunden endlich wieder steigen, Investitionen in Produktion und Infrastruktur erfolgen und die Arbeitslosigkeit sinkt

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