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92 Millionen Euro: Kosten für Bundestagswahl so hoch wie nie
DPA

Noch einmal rund 15 Millionen Euro mehr als vor vier Jahren: Das Innenministerium rechnet mit Rekordkosten für die Bundestagswahl im September. Der Grund ist ein sehr simpler.

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burgundy 26.08.2017, 12:09
1.

Schon seltsam: Soviel Geld für einen so laschen Wahlkampf, der so wenige interessiert und dessen Ergebnis bereits jetzt schon feststeht, eigentlich schon lange zuvor festgestanden hat. Eigentlich vergeudet.

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w.o. 26.08.2017, 12:23
2.

Zitat von burgundy
Schon seltsam: Soviel Geld für einen so laschen Wahlkampf, der so wenige interessiert und dessen Ergebnis bereits jetzt schon feststeht, eigentlich schon lange zuvor festgestanden hat. Eigentlich vergeudet.
Schlecht gelesen oder schlecht verstanden. Es handelt sich, wie aus dem Artikel eindeutig und unmisverständlich hervor geht, um die Kosten der eigentlichen Wahl und nicht um die Kosten des Wahlkampfes.

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FürImmerPunk 26.08.2017, 12:31
3. Die Zuwendungen...

...für Wahlhelfer sind, wenigstens in meiner Stadt, um fast das Doppelte höher:
Wahlvorsteher/in, stellv. Wahlvorsteher/in und Schriftführer/in erhalten 65 Euro, Beisitzer/in erhalten 55 Euro für die "ehrenamtliche" Tätigkeit, jeweils als "Erfrischungsgeld" deklariert, welches am Wahltag bar ausgezahlt wird.
Ich selbst wurde einberufen als Beisitzer, die Stabsstelle für Wahlen, Europaangelegenheiten und Informationslogistik hat die entsprechenden Summen in ihrem Schreiben genannt.

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StefanZ.. 26.08.2017, 12:34
4. Was für ein Wahnsinn

Solch eine groteske Summe dafür nur alle 4 Jahre einmal zur Bundespolitik gefragt zu werden. Wieviel würde es kosten, die ganze Veranstaltung elektronisch abzuhalten, mittels Heimrechner, Handy und dazu Wahlterminalrechner? Gibt es die Studie dazu?

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HerrKausP 26.08.2017, 12:58
5. elektronisch noch teurer

Eine elektronische Wahl wäre noch teurer, da weiterhin die Wähler schriftlich benachrichtig werden müssen, es weiterhin Briefwahl geben muss und das Wahllokal beaufsichtigt werden muss.
Davon abgesehen gibt es kein manipulationssicheres elektonisches Wahlverfahren.

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Strangelove 26.08.2017, 13:04
6.

Zitat von StefanZ..
Solch eine groteske Summe dafür nur alle 4 Jahre einmal zur Bundespolitik gefragt zu werden. Wieviel würde es kosten, die ganze Veranstaltung elektronisch abzuhalten, mittels Heimrechner, Handy und dazu Wahlterminalrechner? Gibt es die Studie dazu?
Die IT Infrastruktur sicher mehr und sichergestellt, dass nur die Person wählt die das darf ist es dann nicht mehr. 100 Mio sind gerade mal etwas über 1 € pro Einwohner, grotesk ist was anderes.

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Hermes75 26.08.2017, 13:06
7.

Zitat von StefanZ..
Solch eine groteske Summe dafür nur alle 4 Jahre einmal zur Bundespolitik gefragt zu werden. Wieviel würde es kosten, die ganze Veranstaltung elektronisch abzuhalten, mittels Heimrechner, Handy und dazu Wahlterminalrechner? Gibt es die Studie dazu?
In Deutschland gibt es 61,5 Mio. Wahlberechtigte und da finden Sie 92 Mio. Euro für die Durchführung der Bundestagswahl "grotesk"?
Das sind 1,49€ pro Wahlberechtigtem - alle 4 Jahre. Das ist ein Schnäppchen.

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zitzewitz 26.08.2017, 13:09
8. Peanuts

Zitat von StefanZ..
Solch eine groteske Summe dafür nur alle 4 Jahre einmal zur Bundespolitik gefragt zu werden. Wieviel würde es kosten, die ganze Veranstaltung elektronisch abzuhalten, mittels Heimrechner, Handy und dazu Wahlterminalrechner? Gibt es die Studie dazu?
Das sollte uns unsere Demokratie schon wert sein. Peanuts im Vergleich mit anderen weit weniger sinnvolen Ausgaben. Und die Vorstellung, dass jemand mit seinem verwurmten Heimrechner oder Handy elektronisch wählt gefällt mir überhaupt nicht. Dann lieber den klassischen Stimmzettel.

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spon_3627094 26.08.2017, 13:13
9. Irres Geld. Ausnahmsweise gut angelegt.

Über 90 Mio. € sind schon ein irrer Betrag. Aber pro Wahlberechtigtem sind es dann "nur" ca. 2 €. Natürlich muß man prüfen, ob das nicht billiger geht. Aber gemessen an der irrsinnigen Geldverschwendung der öffentlichen Hände (Elbphilharmonie, Sttgt. 21, BER und, und, und . . . ) immer noch gut angelegtes Geld. Denn es ist endlich mal wieder eine Investition in den Wählerwillen! Dem angeblichen Souverän . . .

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