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92 Millionen Euro: Kosten für Bundestagswahl so hoch wie nie
DPA

Noch einmal rund 15 Millionen Euro mehr als vor vier Jahren: Das Innenministerium rechnet mit Rekordkosten für die Bundestagswahl im September. Der Grund ist ein sehr simpler.

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optional_22 26.08.2017, 14:51
20. bei 60 Mio Wahlberechtigten sind das, ...

ca EUR 1.500(!) pro Stimme - bzw: ein Säler von CA(!) 1.100 als Tagessatz. ( z.zl. Mehrwertsteuer ). Und das quasi komplett ohne Sozialabgaben. Abzgl. EUR 10,00 Portokosten und sagen wir EUR 15 ( Faktor 1:100) für die Wahlhelfer -- wo geht denn der Rest hin ?

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Kommentarschreiber 26.08.2017, 15:02
21. ..sind Sie dumm oder so?

Zitat von optional_22
ca EUR 1.500(!) pro Stimme - bzw: ein Säler von CA(!) 1.100 als Tagessatz. ( z.zl. Mehrwertsteuer ). Und das quasi komplett ohne Sozialabgaben. Abzgl. EUR 10,00 Portokosten und sagen wir EUR 15 ( Faktor 1:100) für die Wahlhelfer -- wo geht denn der Rest hin ?
Bei ca. 62 Mio. Wahlberechtigten sind Sie bei ca. 1,50€ Kosten pro Wahlberechtigtem. Ziehen Sie hiervon allein das Porto für die Wahlbenachrichtigung ab, ist schon fast die Hälfte verbraucht. Und von welchem Salär reden Sie eigentlich? Die "Saläre" der Wahlhelfer sind benannt und nicht üppig. Was meinen Sie, wie groß die Bereitschaft der Bürger (uns!) wäre, wenn man dort ohne eine Art von Entschädigung fast einen ganzen Sonntag für die Demokratie opfern sollte? Aber eigentlich interessiert Sie das ja sowieso nicht, Sie wollten einfach mal irgendeine Grütze rausballern.

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dislocation 26.08.2017, 15:17
22.

Umgerechnet auf 4 Jahre finde ich die Kosten recht überschaubar, sind ja hauptsächlich Verwaltungsaufgaben. Auf die Onlinewahl braucht man da wohl nicht so bald hoffen, jetzt wird ja erstmal die eGK zu Grabe getragen ^^.

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post.scriptum 26.08.2017, 15:34
23. An Hatch99, Nr. 18

Wenn Sie es genau wissen wollen, ich dachte an HartzIV-Empfänger. Und entgegen Ihrer Meinung, nachgedacht habe ich schon, wenn auch nicht in Richtung Ihrer Überlegung.

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zitzewitz 26.08.2017, 15:38
24.

Zitat von optional_22
ca EUR 1.500(!) pro Stimme - bzw: ein Säler von CA(!) 1.100 als Tagessatz. ( z.zl. Mehrwertsteuer ). Und das quasi komplett ohne Sozialabgaben. Abzgl. EUR 10,00 Portokosten und sagen wir EUR 15 ( Faktor 1:100) für die Wahlhelfer -- wo geht denn der Rest hin ?
Rechnen scheint ja nicht gerade Ihre Stärke zu sein, teilen Sie Ihren Betrag doch einfach mal durch 1000. Das Briefporto für Wahlbenachrichtigungen und Briefwahl beträgt immer noch 70 Cents und ein Wahlhelfer bekommt in unserer Gemeinde 50 Euro bar auf die Hand. Berücksichtigt man dann noch die Kosten für den Druck der Wahlunterlagen und die Verwaltungskosten bleibt von den 92 Millionen Euro nichts mehr übrig.

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eckawol 26.08.2017, 15:42
25. Wahl-Paket vom Discounter erwünscht ?

Nur konsumieren und nicht weiter nachdenken ?

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spicer011 26.08.2017, 15:42
26. Hohe Portokosten? Kein Wunder...

Man könnte ja heutzutage auch die Wahlunterlagen per Email verschicken. Oder noch viel verrückter (ich traue mich kaum) - man könnte ein Wahlportal ins Netz (ja, dieses merkwürdige Internetzzz!) stellen. Oha. Nein, sowas! Aber - das ist ja viel zu modern. Neuland, sozusagen. Dann doch lieber Porto.

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zitzewitz 26.08.2017, 15:58
27. Gesamtkosten?

Die 92 Millionen beziehen sich doch nur auf die reine Durchführung der Wahl am 24. September. Rechnet man aber die Wahlkampfkostenerstattung für die Parteien dazu, die über 0,5% der Stimmen kommen, dürften die gesamten Kosten der Wahl 2017 doch eher bei 200 Millionen liegen, oder liege ich da falsch?

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günterjoachim 26.08.2017, 16:05
28. Hä?

Ungefähr 0,18 ? pro Kopf der Bevölkerung, eimal in vier Jahren, die Aufregung kann ich nicht verstehen. Die bewusst reisserische Meldung allerdings auch nicht. SPON halt.

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Hatch99 26.08.2017, 16:23
29.

Zitat von post.scriptum
Wenn Sie es genau wissen wollen, ich dachte an HartzIV-Empfänger. Und entgegen Ihrer Meinung, nachgedacht habe ich schon, wenn auch nicht in Richtung Ihrer Überlegung.
Also Hartz 4 Empfänger, die vorher auch in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben. Dann bleibt weiterhin die Frage, warum nicht auch Arbeitslosengeld I Empfänger oder Rentner oder Wohngeldempfänger usw.

Das meine ich mit der fehlenden rechtlichen Grundlage, stattdessen ein sehr emotionales Argument, da ja alle Hartz 4 Empfänger faul sind und die ruhig auch mal was tun können.

Wenn Sie immer eine Haftpflichtversicherung für ihr Auto bezahlt haben, und dann im Schadensfall Geld von der Versicherung bekommen, ist das dann eine Transferleistung oder einfach nur ihr Anspruch ?

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