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Abd al-Halim Chaddam im Interview: Ex-Assad-Vize fordert bessere Waffen für die Rebel
DPA

Bis 2005 war er Baschar al-Assads Stellvertreter, inzwischen ist Abd al-Halim Chaddam erbitterter Gegner des syrischen Diktators. Er fordert vom Westen bessere Waffen für die Rebellen in Syrien. Assad sei zum Befehlsempfänger Irans geworden, eine Verhandlungslösung des Konflikts daher undenkbar.

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sewei 20.10.2012, 20:19
1.

Wenn Assad nur noch die Marionette des Iran ist, dann sollte der Westen eben mal den Stock aus dem Hintern bekommen und mit dem Iran reden.
Das hätte man schon bezüglich dem Irak tun können,
oder auch danach bei Afghanistan.

Nun könnte man es bezüglich Syriens tun und dann gleich mal auch Bahrain thematisieren.
Denn dort ist der König eine Marionette des Westens, was dem Iran nicht passt.

Wird zwar nicht passieren, aber wenn beide Seiten ihre Marionetten fallen lassen würden wäre den Menschen in beiden ländern viel geholfen.

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kölschejung72 20.10.2012, 20:49
2. Wo sind denn

die Beweise für diese völlig neuen Behauptungen. Iran hat eben nicht zugegeben, dass es Kämpfer in Syrien hat, die an irgendwelchen Kampfhandlungen teilnehmen. Bei angeblich tausenden von Kämpfern müßte es Bilder geben, so wie die Rebellen jeden Schritt, den sie machen filmen.

Trotz regelmaßiger Suche aktueller Clips auf Youtube, habe ich noch nie einen einzigen mit Iranischen Soldaten gesehen - oder mit wenigstens mit der Behauptung.

Wenn aber keine Iraner da sind, dann hat die Tatsachen, dass Assad noch im Amt ist, wohl mit der Unterstützung der Bevölkerung zu tun.

Und wenn Iraner da sein sollten, müßten wenigstens in der nächsten Zeit eindeutige Beweise dafür auftauchen, bleiben Sie aus, nehmen sie das Hinweis, dass der Mann lügt.

Die Erfolge der Rebellen bleiben aus, weil sie keinen großen Rückhalt in Syrien haben und die Bevölkerung kein islamistisches Regime durch salafistische Milzen will. Jedenfalls weniger als das Regime von Assad.

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radeberger78 20.10.2012, 20:56
3. Irgendwie ist das nicht plausibel

Zitat von sysop
Bis 2005 war er Baschar al-Assads Stellvertreter, inzwischen ist Abd al-Halim Chaddam erbitterter Gegner des syrischen Diktators. Er fordert vom Westen bessere Waffen für die Rebellen in Syrien. Assad sei zum Befehlsempfänger Irans geworden, eine Verhandlungslösung des Konflikts daher undenkbar.
1. Der Iran hat durch die ganzen Sanktionen nur wenig ausländische Kohle, die USA, KATAR, Saudia-Arabien, Ägyten, Türkei haben ohne Ende. In einem der Letzten Artikel stand das von Katar + Saudis alleine 14 Milliarden bereit gestellt wurden.
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2. Der Iran schickt zwar Waffen und vielleicht auch Kämpfer bzw. Ausbilder, aber gegen die logistische, waffentechnische, personaltechnische Unterstützung der Freunde Syriens erscheint mir das minimal. Schließlich setzt sich die FSA aus dem ganzen arabischen Raum zusammen.
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Was will die FSA denn noch, von der AK47, C4 bis zur Flugabwehrrakete ist doch alles vorhanden + den Elektronik- Schnikschnak, Fernzünder, WalkyTalky, Satellitentelefon.
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Also ich hab sowie so den Eindruck, dass man die libysche Revolution
nach Syrien exportiert hat die ganzen Autos mit den MGs oder Rakten drauf, kommt mir bekannt vor.
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Und wenn man weiter drüber nachdenkt, fordert man doch, endlich die lang ersehnte Luftunterstützung und nicht bessere Waffen.
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Das einzige was sie nicht haben ist offensichtlich die Unterstützung der Bevölkerrung, ansonsten wäre schon lange Ruhe.

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schulfi 20.10.2012, 21:01
4. Vielleicht nicht richtig gesucht?

Zitat von kölschejung72
die Beweise für diese völlig neuen Behauptungen. Iran hat eben nicht zugegeben, dass es Kämpfer in Syrien hat, die an irgendwelchen Kampfhandlungen teilnehmen. Bei angeblich tausenden von Kämpfern müßte es Bilder geben, so wie die Rebellen jeden Schritt, den sie machen filmen. Trotz regelmaßiger Suche aktueller Clips auf Youtube, habe ich noch nie einen einzigen mit Iranischen Soldaten gesehen - oder mit wenigstens mit der Behauptung. Wenn aber keine Iraner da sind, dann hat die Tatsachen, dass Assad noch im Amt ist, wohl mit der Unterstützung der Bevölkerung zu tun. Und wenn Iraner da sein sollten, müßten wenigstens in der nächsten Zeit eindeutige Beweise dafür auftauchen, bleiben Sie aus, nehmen sie das Hinweis, dass der Mann lügt. Die Erfolge der Rebellen bleiben aus, weil sie keinen großen Rückhalt in Syrien haben und die Bevölkerung kein islamistisches Regime durch salafistische Milzen will. Jedenfalls weniger als das Regime von Assad.
Einer aus dutzenden Treffern: Unmasking Assad&#39;s regime lies of Qaeda existence by defected Republican Guard in Syria.mp4 - YouTube

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Roßtäuscher 20.10.2012, 21:54
5. Das verwundert, die Umstürzler rufen nach besseren Waffen

Zitat von sysop
Bis 2005 war er Baschar al-Assads Stellvertreter, inzwischen ist Abd al-Halim Chaddam erbitterter Gegner des syrischen Diktators. Er fordert vom Westen bessere Waffen für die Rebellen in Syrien. Assad sei zum Befehlsempfänger Irans geworden, eine Verhandlungslösung des Konflikts daher undenkbar.
Frankreich, die alte Mandats Macht für die Region, neben GB für das angrenzende Palästina haben vor nicht allzu langer Zeit die Unterstützung mit Waffenlieferungen bestätigt. Haben die demnach nur alten Schrott geliefert? Angeblich wurden die Araber früher ausgebeutet, dann hätten unsere Nachbarn die verdammte Pflicht jetzt großzügiger mit modernen Waffenlieferungen zu glänzen. Aber beide Länder sind dermaßen überschuldet, dass sie selbst keine Luft für ein paar Hundert Millionen haben.

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KerKaraje 20.10.2012, 22:05
6. Bitte, was?

Zitat von schulfi
Einer aus dutzenden Treffern:
Im Video ist nichts von Iranern zu sehen.
Weiterhin ist der Aussagewert des Videos nahe Null. Ein vermeintlicher Überläufer sagt, "Assad" hätte ihm und anderen gesagt, quasi Al-Qaida zu simulieren, indem sie sich lange Bärte wachsen lassen, (damit die Leute denken, die Mörder der Oppositionellen seien Al-Qaida-Kämpfer).
Es gibt wenig noch schwächere Clips als diesen.
Im Tube sind Hunderte Clips von Langbärtigen, die Soldaten oder andere "Sterbenswürdige" (wie etwa einen jungen Mann, der angeblich den Islam verlassen hatte) zeigen, wie sie exekutiert oder geschändet werden, wie Panzer aber auch zivile Fahrzeugkolonnen gesprengt werden. Das ganze unter religiösem Gejohle und untermalt mit islamischen Rezitationen und "Kampfmusik".
Dem "Überläufer" hier zu Folge lässt also "Assad" Tausende Soldaten töten und Hunderte Militärfahrzeuge von eigenen "Schauspielern" töten und sprengen, nur um Al-Qaidas "Ruf" zu zerstören und die Oppositionellen als Al-Qaida-Anhänger zu verunglimpfen.

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umff 20.10.2012, 22:18
7. Für die, denen nichts plausibel ist:

Zitat von radeberger78
Irgendwie ist das nicht plausibel
Dieser Mann: ARD - Jürgen Todenhöfer im Gespräch mit Syriens Präsident Baschar al Assad 8Juli12 - YouTube ist der oberste Befehlshaber der syrischen Armee und gibt die Befehle hierfür: FNN +18 Syria Aleppo Child Lost his Leg During Artillery Shelling Launched by Al Assad&#39;s Forces 8 10 - YouTube Tausendfach!!! Das rechtfertigt keine Politik, keine Ideologie, keine Auslegung des Völkerrechts. Es ist durch nichts zu rechtfertigen. Und dieser Mann darf für nichts mehr Verantwortung tragen. Keinen Tag länger. Nicht mal für seine eigenen Kinder!

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Datenscheich 20.10.2012, 22:22
8. Väter und Söhne

Baschar hat das Präsidialamt von seinem Vater geerbt - was zwar nicht 'demokratisch', aber die beste aller schlechten Lösungen war.
Chaddam war einer der engsten Mitarbeiter seines Vaters Hafez - und hatte niemals auch nur die geringsten demokratischen Ambtionen. Es steht ihm wahrlich nicht an, das Wort 'Tyrann' kritisch in den Mund zu nehmen. Und als Vater hat er vollständig versagt.
Schade, daß Herr Windfuhr nicht nach den SÖHNEN von Chaddam gefragt hat - und wieviel diese dafür bekommen haben, mehrere Lieferungen Atommüll illegalerweise in der syrischen Wüste bei Palmyra zu begraben, bevor Hafez al-Assad davon erfuhr und sie stoppte...?!

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adal_ 20.10.2012, 22:26
9. Quelle?

Zitat von radeberger78
In einem der Letzten Artikel stand das von Katar + Saudis alleine 14 Milliarden bereit gestellt wurden.
Wenn man abenteuerliche Behauptungen aufstellt, sollte man schon die Quelle nennen können.

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