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Abgebrochenes ZDF-Interview mit Björn Höcke: Immer diese alten Geschichten
Martin Schutt/DPA

Die Sprachkritik an der AfD wirkt zunehmend hilflos. Denn das Problem ist nicht, wie Björn Höcke spricht - sondern was er, seine Partei und ihre Wähler mit unserer Gesellschaft vorhaben.

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dirkcoe 16.09.2019, 17:07
1. Realsatire am Sonntag

Was haben wir erlebt? Einen Hôcke - in seinem braunen Sumpf eine große Nummer, im richtigen Leben ein peinlicher Loser, der die Welt nicht versteht. Und Gauland - ein weinerlich jammernder alter Mann der nicht versteht, das der Braune Sumpf eben doch nicht so gut ankommt. Freitag war heute SHOW, Sonntag war AfD. Wer nun komischer war ist schwer zu entscheiden.

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claus7447 16.09.2019, 17:12
2. Der tiefbraune Höcke ....

... die Reinkarnation von Göbbels
https://www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/video-hoeckes-reden--goebbels-sound-100.html

Immer verwunderlich wie verbohrt und eigentlich nur dumm man sein kann diesen Rattenfängern nach zu laufen.

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widower+2 16.09.2019, 17:14
3. Entlarvend

Höckes Rhetorik ist dermaßen entlarvend, dass wirklich keiner mehr behaupten kann, er hätte ja nicht gewusst, was wirklich passiert, wenn der und die AfD an die Macht kommen. Da kann sich keiner mehr rausreden.

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GustavN 16.09.2019, 17:16
4.

Vorab: Sorry, ich werde zum ersten - und hoffentlich letztem Mal - Höcke verteidigen müssen, denn der ZDF-Beitrag hat dem Journalismus einen Bärendienst erwiesen. Ich habe mir das ganze Interview angesehen und der springende Punkt war, dass man Herrn Höcke und der AfD vorher zahlreiche Themen nannte, über die man ein Interview führen wolle. Das Thema "Sprache" war nur eines von vielen und eher ein Randthema. Dass das Interview dann ausschließlich (!) über Höckes Art zu reden und zu schreiben geführt wurde und alle anderen Themen nicht einmal angesprochen wurden, finde ich tatsächlich unredlich. Man muss ja als ZDF Herrn Höcke nicht die Fragen oder Themen nennen - aber anlügen muss man Herrn Höcke halt auch nicht. Schade, da kann jetzt die AfD wieder an ihrem Märtyrerstatus weiterstricken.

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Bondurant 16.09.2019, 17:17
5. Wirklich beängstigend

Wirklich beängstigend jedoch ist es, dass solche Leute heute wieder gewählt werden. Unerträglich ist es, dass Björn Höcke sich auf dem Weg zur Macht sieht. Und das womöglich zu Recht.

ist vor allem, dass sogenannte Haltungsjournalisten keine Gelegenheit auslassen, diese Rechtsauslegerpartei auch noch zu stärken, nur um sich selbst ein gutes Gewissen zu verschaffen. Was glauben die denn, welche Reaktion von einem potentiellen AfD-Wähler zu erwarten ist, wenn man mit derartig plumpen Methoden versucht, einen der ihren zu desavouieren? Dass das der AfD mehr Stimmen bringt als es sie kostet, müsste jedem denkenden Menschen klar sein. Ich weiß nicht, vielleicht sind da beim ZDF mehr AfD-U-Boote unterwegs, als man denkt

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schamot 16.09.2019, 17:17
6. Verzweiflungsjagt

Abgesehen davon was ich von der AfD denke, es ist sehr wohl üblich, daß Fragen vorbereitet werden und vom Interviewten abgesegnet werden. Es ist sehr wohl üblich durch Recht am eigenen Bild zu bestimmen was und ab wann etwas gesendet wird. Deswegen müssen doch die Anhänger der AfD sichvnur bestätigt fühlen, die Regierung würde verzweifelt Jagt über ÖR auf sie machen und verzweifeln. Und ich muß sagen, es ist erbärmlich. Und das wird die Zukunft zeigen, daß es bessere Strategien gehabt hätte gegen die AfD.

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mussich 16.09.2019, 17:17
7. bitte mehr von Höcke

wieso Menschen, trotz Höcke, die AfD noch wählen, ist schwer nachzuvollziehen. Ein vernünftiger Umgang mit der Einwanderung würde diese Partei doch atomisieren.

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citizen01 16.09.2019, 17:17
8. Her Kuzmany und die Branche "Agitprop" der diversen Parteien

müssen sich eben was Intelligentes einfallen lassen um Herr Höcke auszugrenzen und unwählbar zu machen. Bisherige Versuche waren ja nicht so der Renner. Aber es eilt, denn auch die AfD ist bekanntlich nicht untätig.

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anark 16.09.2019, 17:18
9.

Es gab vor einiger Zeit mal ein Interview eines englischen Journalisten, ich glaube vom Guardian, mit Frau Petry, bei dem deutsche Journalisten einiges hätten lernen können. Bei dem Gespräch kam ihre gut funktionierende Masche zum Tragen, bei dem sie den Interviewer rotzfrech anwies, welche Fragen er zu stellen hätte. Der Mann reagierte sehr angemessen und wies Petry freundlich, aber bestimmt darauf hin, dass er die Fragen stelle und den Inhalt auch selbst zu bestimmen könne. Das Interview endete in einer kühlen Atmosphäre, man trennte sich ohne Handschlag.

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