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Abgeordnete verlässt Fraktion: Rot-Grün in Niedersachsen verliert Mehrheit
DPA

Die Grünen-Abgeordnete Elke Twesten verlässt laut Nachrichtenagentur dpa ihre Fraktion im niedersächsischen Landtag. Fünf Monate vor der Landtagswahl verliert die rot-grüne Koalition damit ihre Ein-Stimmen-Mehrheit.

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malakowturm 04.08.2017, 14:14
200. Daraus ergibt sich eine neue Frage:

Wann bekennen sich Herr Kretschmann und sein Kumpane Hermann offiziell zu ihrer neuen poltischen Situation und werfen auch noch das grüne Mäntelchen über ihrer inzwischen schwarzen Seele ab ? Otto Schily war ehrlich, er hat konsequent die Partei gewechset !! Kretschmann sollte ebenso ehrtlich sein und nicht nur das Parteibuch tauschen, sondern auch in die PR-Abteilung von Daimler oder Porsche wechseln. Herr Wissmann freut sich sicherlich ....

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harryklein 04.08.2017, 14:15
201. Offenbar

Zitat von Aquifex
Offenbar zahlen Sei weder Steuern noch Abgabe, sonst könnten Sie die Argumentation nachvollziehen... Es geht ALLEN nur um den Geldbeutel, und zwar um den eigenen. Konservative Wähler wollen von ihrem erarbeiteten Lohn was in ihrer eigenen Tasche sehen und linke Wähler wollen was vom erarbeiteten Lohn der anderen in ihrer eigenen Tasche sehen. Das nennt sich dann Sozialstaat, der in Deutschland schon einen mächtigen Umfang hat, was der Konservative als genug ansieht, der Linke aber als Sozialabbau. Und jetzt überlegen Sie, wofür rot grün steht: Für weitere Umverteilung von oben nach unten.
Keine Ahnung wie Sie auf die Idee kommen, dass ich keine Steuern zahlen würde, aber ich kann Ihnen versichern, dass das nicht der Fall ist. Mir ist aber - anscheinend im Gegenteil zu anderen - klar, dass der Staat auch Steuern einnehmen muss, damit er funktioniert.

Was genau ist denn am "Sozialstaat" so überdimensioniert, etwa die Hartz-IV-Sätze?

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harryklein 04.08.2017, 14:17
202. Umverteilung

Zitat von Aquifex
Offenbar zahlen Sei weder Steuern noch Abgabe, sonst könnten Sie die Argumentation nachvollziehen... Es geht ALLEN nur um den Geldbeutel, und zwar um den eigenen. Konservative Wähler wollen von ihrem erarbeiteten Lohn was in ihrer eigenen Tasche sehen und linke Wähler wollen was vom erarbeiteten Lohn der anderen in ihrer eigenen Tasche sehen. Das nennt sich dann Sozialstaat, der in Deutschland schon einen mächtigen Umfang hat, was der Konservative als genug ansieht, der Linke aber als Sozialabbau. Und jetzt überlegen Sie, wofür rot grün steht: Für weitere Umverteilung von oben nach unten.
Im übrigen widersprechen Sie sich ja selbst. Sie reden wie einer der "kleinen Leute", schon Ihre Rede von "Lohn" spricht ja dafür, aber dann sind Sie dagegen, dass die kleinen Leute weniger besteuert werden? Entweder ich habe Sie falsch verstanden oder das, was Sie sagen, macht einfach keinen Sinn.

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lehmberg 04.08.2017, 14:17
203. licht

Schön langsam gehen den meisten die nachdenken ein Licht auf das mit Rot Grün kein Blumentopf zu gewinnen ist,die Grünen müssen aufpassen das sie nicht unter 5% fallen,und die SPD das sie über 20% bleiben.

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witwe_bolte 04.08.2017, 14:18
204. Von den Grünen zur CDU?

Um so schlimmer sagt das etwas über Zustand der CDU aus.
Zwischen der Merkel-CDU und den Grünen passt kein Blatt Papier.

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fördeanwohner 04.08.2017, 14:18
205. -

Zitat von Toebbens
Das ist ein Fehlschluß. Nicht nur rein rechtlich, sondern auch inhaltlich. Als Frau Twesten ihr Mandat erhielt, haben die Wähler für eine Partei gestimmt, in der die politischen Ansichten von Frau Twesten eine Heimat hatten. Inzwischen hat sich die Partei so sehr verändert, daß sie für die nächste Wahl jemanden mit gänzlich unterschiedlichen Ansichten aufstellen will. Der Teil der damaligen Wähler der Grünen, der eine Koalition der Grünen mit der CDU aufgeschlossen gegenüber stand, würde über den Tisch gezogen, wenn Frau Twesten jetzt ihr Mandat abgäbe.
Stimmt, in den letzten vier Jahren haben sich die Grünen - ganz besonders in Niedersachsen - aber sowas von verändert.
Mit Verlaub, was Sie schreiben, ist nicht sehr plausibel, um es mal freundlich auszudrücken. Hätten Sie von 20-25 Jahren gesprochen, hätte man Ihnen zustimmen können.

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Renée Bürgler 04.08.2017, 14:18
206. Links-rot-grün und das Gewissen.

Ein Mensch mit Gewissen kann nicht für linke, rote, grüne Politik sein.

Wer auf sein Gewissen hört, muss sich von linken, roten, grünen Positionen verabschieden.

Danke, Frau Twesten, dass Sie auf Ihr Gewissen gehört haben.

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leasingnehmer 04.08.2017, 14:18
207. Frauenpolitische Sprecherin... kann frau ja auch in der CDU sein :-))

Immerhin zeigt frau hier doch wieder mustergültig, dass "Frauenpolitik" eben nicht immer "links" oder "grün" sein muss. Sondern frau im Kern eben auch nur Opportunistin ist. P.S. was macht eigentlich Silke Tesch?

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Red Rooster 04.08.2017, 14:19
208. Abgeordnete sind nur ihrem Gewissen unterworfen

Genauso steht es im Grundgesetz, und das gilt auch für Frau Twesten. Als die Kanzlerin die Abstimmung für die Ehe für alle "freigab" haben die GRÜNEN gejubelt, und ihrerseits ebenfalls auf die freie Gewissensentscheidung hingewiesen. In der Pressekonferenz hat sich T. auf ihr Gewissen berufen, also macht sie nichts unredliches. Übrigens in der Geschichte der BRD gab es das schon häufiger, und jede Partei war davon auch schon entweder positiv oder negativ betroffen. Was soll also die Aufregung, und vor allem die Unterstellungen.

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oil-peak-fan 04.08.2017, 14:20
209. Kein Platz mehr.

Zitat von Aquifex
Offenbar zahlen Sei weder Steuern noch Abgabe, sonst könnten Sie die Argumentation nachvollziehen... Es geht ALLEN nur um den Geldbeutel, und zwar um den eigenen. Konservative Wähler wollen von ihrem erarbeiteten Lohn was in ihrer eigenen Tasche sehen und linke Wähler wollen was vom erarbeiteten Lohn der anderen in ihrer eigenen Tasche sehen. Das nennt sich dann Sozialstaat, der in Deutschland schon einen mächtigen Umfang hat, was der Konservative als genug ansieht, der Linke aber als Sozialabbau. Und jetzt überlegen Sie, wofür rot grün steht: Für weitere Umverteilung von oben nach unten.
"Und jetzt überlegen Sie, wofür rot grün steht: Für weitere Umverteilung von oben nach unten." Hab ich gemacht. Ergebnis meiner Überlegungen: Oben scheint eh kein Platz mehr für das viele Geld zu sein, weil seit gut 20 Jahren zuviel von unten nach oben durchgereicht wurde. Also muss es wieder nach unten und in die Mitte verteilt werden. Davon dürften auch Sie profitieren. Oder sind sie Teil des Platzproblems?

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