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Abgeordnete verlässt Fraktion: Rot-Grün in Niedersachsen verliert Mehrheit
DPA

Die Grünen-Abgeordnete Elke Twesten verlässt laut Nachrichtenagentur dpa ihre Fraktion im niedersächsischen Landtag. Fünf Monate vor der Landtagswahl verliert die rot-grüne Koalition damit ihre Ein-Stimmen-Mehrheit.

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garfield53 04.08.2017, 14:20
210. mmm

Was ist denn grün an dieser wirtschaftsliberalen, in den letzten 25 Jahren zunehmend national-konservativen Partei?
Der "Anstrich" vielleicht, wer wirklich umweltbewußt und antimilitaristisch war, hat in den letzten Jahren gefrustet aufgegeben und die Partei verlassen oder das "Glück" des Ablebens hat grundlegende Konflikte noch verhindert.
Die Mehrheit der "Alt-Grünen", "Kinder" des etablierten Bildungsbürgertums und aus Frust vor dem rechts-nationalkonservativen Elternhaus, suchten vor über 45 Jahren eine "Spielwiese", möglichst provokativ, als "Bürgerschreck" und ohne sich grundsätzlich politisch fest zu legen.
Als dem Mainstream der Zeit, sie plötzlich als was völlig Spektakuläres in der verkrusteten konservativen Gesellschaft der Bundesrepublik wahr genommen und "gewählt", für Programme und Ziele, die sie so nicht gemeint und gewollt hatten, denn sie waren und sind weder "revolutionär" noch links in ihrer gesellschaftlichen Sicht.
Die Wenigen, welche in den Grünen eine gesellschaftliche und politische Alternative links der Bürgerpartei SPD sahen, sind schon tot oder enttäuscht davon gelaufen.
Durch die, vom Geschmack der Macht entgültige Richtungsänderung zur bürgerlich-wirtschaftsliberalen Mehrheitsbeschaffungspartei, ist deren Zukunft, wenn überhaupt vorhanden gewesen, heute schon Vergangenheit.
Die "Mätzchen", während der Wahlperiode, bei knappen Machtverhältnissen, die Partner oder gleich die Partei zu wechseln, also auf "FDP"-grün gemacht, haben sie in den letzten Jahren total verinnerlicht,
Aufgrund der gewollten förderalen Regierungsstruktur und der Trennung staatlicher Verantwortung in 17 weitgehend inkompetenten, den Partei- und Regionalinteressen unterworfenen "Regierungen" sind grundlegende, für die Entwicklung des Landes notwendige gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Reformen nicht oder nur mit massiven Einschränkungen möglich.
Und, da wir Parteien und erst in 2.Linie Kandidaten wählen, bestehen wenig Chancen, das sich unser Land verändert, weil im Prinzip keiner, welcher einmal in den Seilschaften verankert ist, sich um seinen Sitz im Bundestag sorgen muss, außer... er benimmt sich nicht interessenkonform oder muß aufgrund überzeugender Unfähigkeit "entsorgt" werden.
Warum herrscht bei der

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speedy 04.08.2017, 14:20
211. Die Union ist schon wie in Hessen als Verratsunterstützer

bekannt geworden.Wer hat die Demokratie verraten die Christdemokraten!! Sie mauss ihr Mandat niederlegen weil sie auf der Grünenliste in das Parlament gekommen und diese Liste dient zur Abbildung des Wahlergebnisses. Dies jetzt so zu verfälschen und Betrug am Wähler zu begehen zeigt deutlich was diese Scheindemokratie noch wert ist? NICHTS!!!!!

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Rania 04.08.2017, 14:20
212. Kein gutes Omen für die SPD im Hinblick auf die Bundestagswahl

Die SPD verliert immer mehr an Einfluss im Land. Liegt das wirklich nur an den Grünen? Oder ist die Ursache nicht viel eher bei Schröder mit seinen neoliberalen Hartz-, Riester- u. Co.-Gesetzen zu suchen? Fest steht für mich jedenfalls, dass sich die SPD als die so genannte "Arbeiterpartei" wegen Schröder & Co. völlig unglaubwürdig gemacht hat. Inzwischen weiß man als Arbeiter kaum mehr, wen man da noch wählen soll. Selbst das "bessere Übel", auf das man zu früheren Zeiten noch ausweichen konnte, scheint es nicht mehr zu geben. Lug und Trug allenthalben. Die Mittelschicht hat absolut verloren. Würde man sinnbildlich alle Parteien in einen Jutesack stopfen und draufschlagen, so träfe man wohl immer die richtige.

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Grummelchen321 04.08.2017, 14:21
213. Dieeesten

Frau Tweesten scheint für sich keine alternative nach der Landtagswahl gesehen zu haben.So musste sie schließlich zur CDU wechseln um wieder in den Landtag zu kommen.Sie scheint keine Anschlussverwendung bei den Lobbyisten gefunden zu haben.So bleibt ihr wohl nur übrig dem Steuerzahler für weitere Jahre auf der Tasche zu liegen.Von irgendwem muss ja das Geld auf dem Konto kommen.Von den Ansprüchen auf Pension mal abgesehen.

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helmud 04.08.2017, 14:21
214. Charaktersache

Wer über die Landesliste in den Landtag kommt, also nicht direkt gewählt wurde, sollte sein Mandat zurückgeben. Wer aber das Mandat behält betrügt den Wähler, denn die haben damals die Grüne Liste gewählt.
Sie wurde nicht mehr aufgestellt, das sagt vieles über den Grund des Wechsels. Personen mit einem solchen Charakter gehören nicht in ein Parlament, ich würde mich schämen und nicht mehr in der Öffentlichkeit auftreten.

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Boris Arnheim 04.08.2017, 14:23
215.

Zitat von bildungsarbeiter
Bei Ihnen geht da begrifflich einiges durcheinander. "Wirtschaftsnähe" ist im Übrigen ebenfalls eine "Ideologie".
Nö, ist es nicht! Auf einer funktionierenden Wirtschaft basiert alles andere, sogar die Finanzierung grüner Lieblingsprojekte.

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Neandiausdemtal 04.08.2017, 14:24
216. Genau die meint der Vorforist

Zitat von docmillerlulu
"Sie meinen den grünen Sonntagsrednern in ihren Verwaltungsjobs läge die Umwelt mehr am Herzen als dem Bauern der mit dem Land seit Generationen verwachsen ist?" Mit Landwirten meinen Sie die Agra-Terroristen die holländische Gülle für 25€/to auf die verwurzelten Äcker bringen um Profit zu machen? Mit Landwirten meinen Sie die übelsten Tierquäler die systematisch Rechtsverstöße begehen? Die mit illegalen Medikamenten die Masterfolge puschen? Deren Verbandspräsidenten überführte Tierquäler sind? Die Butterberge aufbauen für die sie dann der Steuerzahler noch entschädigt?
Das sind nämlich genau dieselben Moralapostel, die ihren Ablass ( heute heißt das FDP- oder vor allem CDU-Parteispende ) entrichten und so ihr vermeintliches Gewissen pflegen. Das alles hat mit Korruption auch überhaupt nichts zu tun, es ist schlicht Verkommenheit.

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antares56 04.08.2017, 14:25
217. Durchaus interessant

Das zeigt doch wieder mal, dass die "Grünen" seit langen nicht mehr links von der SPD stehen, sondern eher nach rechts zur CDU/CSU tendieren. Teilweise versuchen sie sogar, die CDU/CSU rechts zu überholen! Eigentlich heutzutage unwählbar.

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freekmason 04.08.2017, 14:25
218.

Zitat von Renée Bürgler
Zum Glück zerlegen die Linken, Roten, Grünen sich selbst. Die haben keine Lösungen anzubieten.
und deshalb wählen wir weiterhin die, die mehr probleme zu bieten haben. als ob wir in den letzten 40 jahren nicht genug asoziale, neoliberale autolobbypolitik gehabt hätten.

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Grummelchen321 04.08.2017, 14:26
219.

Zitat von helmud
Wer über die Landesliste in den Landtag kommt, also nicht direkt gewählt wurde, sollte sein Mandat zurückgeben. Wer aber das Mandat behält betrügt den Wähler, denn die haben damals die Grüne Liste gewählt. Sie wurde nicht mehr aufgestellt, das sagt vieles über den Grund des Wechsels. Personen mit einem solchen Charakter gehören nicht in ein Parlament, ich würde mich schämen und nicht mehr in der Öffentlichkeit auftreten.
Es geht um Posten und Einkommen nichts weiter.Man kann nur hoffen das die Bürger in dem Wahlkreis das nicht belohnen.Das kann auch nach hinten losgehen für die CDU und diese Person.

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