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Abgesagtes Nordkorea-Treffen: Trumps Notbremse
DPA

Für Donald Trump ist die Absage des groß angekündigten Korea-Gipfels ein herber Rückschlag. Doch der US-Präsident sah für sich wohl keinen anderen Ausweg mehr. Wie geht es jetzt weiter?

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niska 24.05.2018, 20:10
1.

Kaum hat Herr Trump mal einen skupellosen "Dealmaker" von seinem eigenen Kaliber vor sich, und keinen der sich gleich einschüchtern lässt, zieht er selbst zurück. Die Entzauberung des Herrn Trump geht rasant weiter. Hoffentlich kompensiert er sein gekränktes Ego nicht mit Kriegstreiberei. Denn dafür hätte er auch den falschen Gegner. Kim hat wirklich nichts mehr zu verlieren.

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dunnhaupt 24.05.2018, 20:17
2. Peking steuert die nordkoreanische Friedenssehnsucht

Die Friedenssehnsucht brach aus, als Kim nach seinem ersten Besuch per Bahn aus Peking heimkehrte. Nach seinem zweiten Besuch per Flugzeug hörte sie ebenso plötzlich wieder auf. Mit Trump hat das nicht das Geringste zu tun. China hatte offenbar erkannt, dass die friedliche Entwicklung Koreas nicht in chinesischem Interesse liegt.

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henry.miller 24.05.2018, 20:18
3.

Zwei Verrückte auf einmal...was soll da schon möglich sein außer Einstieg in den falschen Bus..

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sven2016 24.05.2018, 20:20
4.

Der Mann ist ein Amateur und Hazardeur.

Aktuell hat er mit den Schmutz-, Russland und Schmiergeldaffären so viel zu tun, dass er nicht mal mehr jedes Wochenende zum Golfen kommt.

Die Berater sind Hardliner, Rassisten und wirre Schwätzer (Giuliani), die können ihm auch nicht weiterhelfen. Komplizierten Sachen sind die nicht gewachsen.

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fixik 24.05.2018, 20:23
5.

Einziger Erfolg von Trump scheint sich wohl in Luft aufzulösen. Gegönnt hat es ihm eh keiner.
Wobei ich nicht verstehe worüber es hier zu verhandeln gibt. Südkorea soll mit Nordkorea verhandeln. Die beiden kriegen es schon eher hin. USA hat eben noch nie einen Konflikt gelöst. Immerhin stehen die hier aber auf der richtigen Seite. Kommt selten vor. Im Iran-Saudi Arabien hat sich USA für das größere Übel entschieden.

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dragondeal 24.05.2018, 20:26
6. Ich vermute eh,

dass das Problem nicht Nordkorea ist. Ob da noch diese paar Kilometer zwischen den amerikanischen Basen und China liegen und ob die ersten Atomwaffen nun kurz vor oder hinter der chinesischen Grenze rumstehen, ist militärisch gesehen eher unerheblich. Aber die Sicherheitsgarantien, die gefordert werden, werden sicher eine deutliche Reduktion der amerikanischen Truppen in der Region beinhalten. Damit würde es bedeutend einfacher für China, seine Ansprüche auf das südchinesische Meer durchzusetzen. Ich denke daher, dass erst dort die Grenzen festgelegt werden müssen, bevor sich für Nordkorea eine Lösung findet.

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Gmorker 24.05.2018, 20:27
7. Die besten Tippfehler

Grade neulich hat er noch den Namen seiner Frau falsch getwittert, heute schreibt er im ersten Versuch den Namen von Kim Jong Un falsch (er schrieb Jung im ersten versuch). Merkt der Hans Dampf eigentlich nicht, wie lächerlich er sich selbst in der Welt macht? Er selbst hat den Machthaber von NK tagelang "Rocketman" und "little Rocketman" genannt, hat nach Ankündigung des Treffens ein Militärmanöver vor der Haustür Nordkoreas abgehalten und er meint jetzt, das die Rhetorik von NK zu feindseelig war? ... Ich würde mich diebisch freuen, wenn Nord- und Südkorea zu einer Annäherung und einem Friedensvertrag kommen, grade jetzt wo die USA raus aus der Nummer ist. Das wäre eine Demütigung erster Klasse für den Pelzträger und ich wäre gespannt, wie seine getreuen Speichellecker das dann wieder wahlweise als Trumps verdienst oder Schuld der Demokraten auslegen würden :)

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lemmy01 24.05.2018, 20:29
8. War doch klar

Aus meiner Sicht hat Kim Jong Un zwei Probleme:
1. Seine Diktatur wird innen durch das Feindbild USA/Südkorea zusammen gehalten. Ohne dieses Feindbild wird seine Diktatur kollabieren. Also muss es weiter Drohungen geben.
2. Seine Diktatur braucht die Chinesen zur Unterstützung. Ohne chinesische Hilfe wird seine Diktatur kollabieren. Und die Chinesen haben keine Lust, dass die Wirtschaft durch diesen Konflikt leidet (auch bei aller Verbundenheit mit Nordkorea). Also muss Kim zumindest etwas einlenken und deeskalieren.

Das ist also eine "zwischen Skylla und Charybdis"-Situation für Kim Jong Un und er wird versuchen, irgendwie dazwischen durchzusegeln.

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gerhard38 24.05.2018, 20:30
9. Es kam wie es kommen musste.

Erst haben Trump und seine Handlanger die Schnauze zu weit aufgerissen und jetzt wird die Schuld den anderen zugeschoben. Ist diese Trump-Clique lernfähig? Berücksichtigt man die "Wursterei" der letzten sechzehn Monate ist die Antwort: Nein! Und Besseres ist von dem grössten und dümmsten "Angeber-In-Chief" und seinen Speichelleckern auch in Zukunft kaum zu erwarten.

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