Forum: Politik
Abgesagtes Nordkorea-Treffen: Trumps Notbremse
DPA

Für Donald Trump ist die Absage des groß angekündigten Korea-Gipfels ein herber Rückschlag. Doch der US-Präsident sah für sich wohl keinen anderen Ausweg mehr. Wie geht es jetzt weiter?

Seite 2 von 12
kuac 24.05.2018, 20:36
10. Verhandeln ohne die USA

Es wäre erfolgsversprechender falls NK und SK zusammen mit Japan und China über ein Abkommen zwischen NK und SK verhandeln würden. Beim Bedarf können auch FR, GB und RU miteinbezogen werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Wolfgang H. 24.05.2018, 20:38
11. Der einzige Grund ist...

das Militärmanöver welches gerade mit Südkorea und den USA abgehalten wird. Man wollte kein Treffen, sonst hätte man das Manöver aussetzen können bis nach dem Treffen. Außerdem wurden die Versuchsanlagen schon demontiert. Eine nette Geste von Kim. Die Antwort war das Manöver zur Unzeit. SPON , tut doch nicht so als hättet ihr das nicht gewusst.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bigroyaleddi 24.05.2018, 20:42
12. Warum bin ich nicht überrascht?

Ich hatte bereits vor Wochen hier in SPON gewettet, dass dieses Treffen platzt. Bei aller Unberechenbarkeit dieses Präsidentendarstellers kann man doch immer wieder gewisse Prognosen stellen - welche sich auch erfüllen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Spiegelkritikus 24.05.2018, 20:43
13. Die Nordkoreaner sind vorsichtig

Die Aussicht auf das "libysche Modell" (Atomprogramm beenden, zur Belohnung Bombardierung des Landes und brutale Meuchelung des Staatsoberhaupts) hat den Nordkoreaner sicherlich nicht gefallen. Zudem hat ihnen die illegitime Kündigung des Iranabkommens gezeigt, was Verträge mit den USA wert sind.

Kim wird seinen einzigen Trumpf gegenüber den USA nicht vorschnell und leichtfertig aus der Hand geben, sondern ausreichende Gegenleistungen und vor allem Sicherheiten verlangen. Als Geschäftsmann müßte Trump das eigentlich wissen.
Aber die Fäden ziehen in Washington bekanntlich andere.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dx2015 24.05.2018, 20:44
14. Das sind die besten Voraussetzungen

um jetzt die Gespräche zwischen Süd- und Nordkorea erfolgreich weiterzuführen, v.a. wenn China und Russland die Sanktionen lockern.

Waren es nicht die USA, die die Teilung von Nordkorea nach dem 2.WK als Pufferzone geschaffen haben?
Die USA sind wahrscheinlich nie gewillt, ihre militärische Präsenz dort aufzugeben. Ein Frieden auf der koreanischen Halbinsel kann daher auch als militärischer Super-GAU betrachtet werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
domino3116 24.05.2018, 20:44
15. So verrückt ist der Kim wohl nicht.

Zitat von henry.miller
Zwei Verrückte auf einmal...was soll da schon möglich sein außer Einstieg in den falschen Bus..
Trump hat in letzter Zeit so viele Verträge aufgelöst, dass Kim wirklich verrückt sein müsste, für leere Versprechen seine Lebensversicherung aus der Hand zu geben. Allein der Satz Trumps, dass die US-Truppen bereit sind, zeigt, wes Geistes Kind er und seine Berater wirklich sind. Mit der Atombombe und seinen Trägerraketen kann Kim sich wenigstens im Falle seines Untergang noch revanchieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bauklotzstauner 24.05.2018, 20:45
16.

Rückschlag??

Dieser "Rückschlag" war doch von Anfang an geplant! Wenn sich Nord- und Südkorea verständigen, gibts doch für die USA da unten keinen Grund mehr für die "Militärpräsenz" - also muße das beendet werden.

Und was eignet sich dafür? Eben: Ein Militärmanöver der USA und Südkoreas, das die Invasion im Norden zum Inhalt hat! Die Reaktion Nordkoreas darauf war vorhersehbar. Hätte man Interesse am Frieden, hätte man das Manöver dieses Jahr ja auch mal absagen können... Hat man aber nicht...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
macarthur996 24.05.2018, 20:46
17. Trump - Kim yon un

Auf US Seite (Regierung) witd gerätselt, warum sich die Tonlage der Nordkoreaner in letzter Zeit verschärft hat. ich möchte hier den aggressiven Quatsch, den die amerikanischen Regierungsmitglieder (Mike Pence, John Bolton und Pompeo) auch Trump inklusive in letzter Zeit geäussert haben, nicht wiederholen. das kann man in den Medien lesen. wenn man das ganze Theater näher betrachtet, spürt man, dass Trump eine gewaltige Klatsche gekriegt hat. Er und seine Anhänger werden das vielleicht nicht mal merken. Sensibilität ist gefragt. Kim hat den Europäern gezeigt, wie man mit diesem "Show Man" umgehen muss. Nun kann er am Abend beim zu-Bett-gehen, Big Burger essen und Fox-News schauen. wir werden sehen, ob ihn das auf bessere Ideen bringt

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Atheist_Crusader 24.05.2018, 20:46
18.

Donald Trumps Polotikverständnis ist das eines kleinen Kindes das zum ersten Mal mit dem Thema in Berührung kommt und meint "Politiker sind ja doof. Warum drucken die nicht einfach Geld und verteilen das, dann ist keiner mehr arm?". Aber während die meisten Kinder irgendwann aufwachsen und merken dass es doch nicht so einfach ist, hat Trump diese Erfahrung nie gemacht.
Der Mann ist immer noch felsenfest davon überzeugt, dass die amerikanische Politik nur so schlecht läuft, weil alles nur Idioten sind. Dass er schlauer ist als alle Anderen und er mit seinen brillianten Ideen in Stunden schafft, was Andere in Jahren nicht hinbekommen haben.

Aber so funktioniert die Welt nicht. Es bleibt zu hoffen, dass er das entweder lernt oder irgendwann aus Desinteresse zurücktritt. Andernfalls wird er nämlich skrupellos alle politische, wirtschaftliche und militärische Macht der USA missbrauchen um diese störrische Welt so umzuformen, dass sie seinen Vorstellungen entspricht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fortelkas 24.05.2018, 20:48
19. In diesem Spiel gibt es eben

.....nicht zwei Verrückte, Kim ist politisch intelligent und ein kühler Rechner. Er hat schon jetzt politisch gewonnen, Trump ist auch nicht verrückt, nur er hat nie einen Hauch von politischem verstand gehabt. Er kann auch jetzt nur blöken: "Unser Militär ist bereit." Ich hoffe nur, dass sich mehr und mehr Menschen auch in der eigenen Partei von ihm abwenden. Vielleicht geschieht auch einmal ein politisches Wunder, und auch die Militärs folgen ihm nicht einfach. Aber da bin ich wohl zu optimistisch, dazu ist die Rüstungslobby in den USA zu dominierend.
Erwin Fortelka

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 12