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Abgeschobener Flüchtling Ali Wajid: Von Pakistan nach Salzburg nach Kenia nach...
Anton Prlic/ SN

Alle Appelle haben nichts genützt, Österreich hat den pakistanischen Flüchtling Ali Wajid abgeschoben. Jetzt harrt er in einem Kloster in Kenia aus - und hofft auf eine Rückkehr nach Salzburg.

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Alias iacta sunt 10.02.2019, 21:05
10. Von SPON würde ich gerne eine vollständige Berichterstattung haben

Was heißt genau Flucht aus familiären Gründen?
Warum nimmt Kenia einen Pakistani auf, der von Österreich, nach hoffentlich korrektem Beurteilungsverfahren, abgeschoben wurde?
Wenn man die Berichterstattung so anschaut, sind häufig wichtige Zusammenhänge ausgeblendet oder unterbelichtet. Wer hat diesen gut aussehenden und intelligenten Mann in Pakistan bedroht oder verfolgt? Welche Gefahr droht ihm von der Familie, wenn er nach Pakistan zurückkehrt.
@SPON: Bitte diese Fragestellungen klären. Danke

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ralf12012019 10.02.2019, 21:07
11. ja, sehr merkwürdig

es gibt ca. 140 Länder auf der Welt und der Herr muss ausgerechnet in Ö oder D seine Ausbildung machen? Ein Schelm, wer hier Böses denkt! In Kenia gibts auch eine erstklassige Ausbildung und das Wetter ist fast so schön wie zuhause.

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Baalsebul 10.02.2019, 21:11
12. Richtig von Österreich

Zitat Text: " Ihr Wunsch nach Asyl wurde in Österreich abgelehnt, weil Sie nicht aus politischen oder religiösen Gründen verfolgt wurden."

Welcher der "Flüchtlinge" ist denn schon aufgrund seiner politischen oder religiösen Situation tatsächlich verfolgt worden? Wohl nicht mal 1 Prozent.
Ausserdem wirken Wajids Aussagen sehr lückenhaft und an den Haaren herbeigezogen. Da wird viel behauptet und interpretiert - ohne jede sachliche Grundlage.
Das Asylsystem (egal welches Landes) ist NICHT für Leute wie dem Mann aus dem Text gemacht worden. Er missbraucht(e) es.

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walter_de_chepe 10.02.2019, 21:12
13. Warum nicht Kenia

Kenia ist doch nicht schlecht. Er kann dort sofort als Kellner oder wegen seiner Deutschkenntnisse in einer Hotelrezeption arbeiten. Warum er speziell in Europa keinen Asylanspruch hat: Den Asylgrund hat er erst in Österreich nachdem er sein Land verlassen hatte geschaffen und do ganz klar ist er auch nicht.

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ogoehni 10.02.2019, 21:15
14. Gute Betreuer...

Dass mit dem Kirchenasyl dient doch nur als Vorwand, nicht wieder in sein Heimatland zurückzukehren. Hier waren wieder die ,,guten" Betreuer, mit allen Möglichkeiten der Abschiebeverhinderung, beteiligt. Kirchenaysl ist eine Form der Rechtsverweigerung, wo weltliche Gesetze missachtet werden. Gut, dass Österreich bei der Abschiebung konsequenter ist, wie Merkelland.

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brathbrandt 10.02.2019, 21:21
15.

Pakistan soll ja so super sein, erzählte mir eine Pakistaner neulich. Richtig modern. Und wohlhabend. Die Landschaft großartig. Fuktionierende Familien. Sozial nicht so kalt wie im gottlosen Westen. Ja, prima, dann lebt dort und seid glücklich.

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el__cid 10.02.2019, 21:23
16. Flucht aus seinem Dorf? Wovor?

Der Artikel redet ohne einen Beleg von Flucht. Einen Fluchtgrund gab es aber offenbar nicht, wenn es eine Minderheit nur schwer hat. Nach unrechtmäßiger Einreise, muss die Abschiebung folgen, Integration ist dann belanglos. Dass dann sehenden Auges nachträglich Tatbestände geschaffen werden, die eine Rückkehr verhindern, ist scharf zu kritisieren.

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mwinkl02 10.02.2019, 21:25
17. Wir machen unsere Flüchtlinge selbst.

Die Waren und das Geld dürfen frei fliessen. Auch wir können frei in diese Länder reisen, wenn aber die Menschen kommen denen wir die Textilien für einen Apfel und ein Ei abkaufen, fängt das grosse Geschrei an. Freier Handel bedeutet, dass David niemals eine Chance gegen Goliat erhält. Das würde est besser wenn wir bei freiem Import im Gegenzug für 95% der Waren Einfuhrzölle auf Pakistanischer Seite akzeptieren würden. Für einen Engländer wäre das ein faires Handicap im Sport. Wer Zuhause eine faire Chance erhält, muss nicht übers Meer flüchten!

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niacoupr 10.02.2019, 21:33
18. Bloss vermutete Konversion zum Christentum als Todesgefahr?

Es ist erschreckend, wenn die blosse Vermutung der Konversion zum Christentum schon eine Todesgefahr sein aufgrund blossen Kontakt mit Christen im Kirchenasyl, und obwohl Wajid explizit beteuert, nicht konvertiert, sondern noch Muslim zu sein. Ich frage mich mit Unbehagen, wieviele Menschen in Pakistan (über 200 Mio. Einwohner) so denken.
Im übrigen wird mir aus der Berichterstattung nicht ganz klar, vor was genau der "Flüchtling" hier geflüchtet ist - und ob bzw. warum er nicht 1. im eigenen Land in eine sichere Region flüchten konnte, bzw. 2. nicht in der Türkei oder 3. nicht im ersten sicheren EU-Staat (Griechenland) um Asyl ersuchen konnte.

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Peter Pots 10.02.2019, 21:49
19. Massenabschiebung ist absolut notwendig

Der Spiegel ist und bleibt ein Propaganda-Blatt, das aus nicht nachvollziehbaren Gründen die Massenimmigration von Asyltouristen fördert. In jüngster Zeit versucht vor allem SPON auf die Tränendrüsen zu drücken und Stimmung für die unerwünschten Immigranten zu machen. SPON erreicht das Gegenteil des gewünschten Ergebnisses.
Die Einzelfälle verdienen durchaus unser Mitgefühl. Doch da sich hinter den Grenzen Millionen von Möchte-gern-Asylbewerbern stauen, die unsere Sozialsysteme zerstören werden, muß ein rational denkender Mensch jegliche Gefühle unterdrücken. Wer die Migranten ins Land läßt, nimmt den Untergang unserer Gesellschaftsordnung und Elend der eigenen Kinder und Enkel billigend in Kauf. Alle Abwiegelungsvesuche müssen zurück gewiesen werden. Die jungen gewaltbereiten Männer aus kriegerischen Wüsten- und Bergregionen, die ausser Hass und Gewalt in ihrem Leben nichts kennengelernt haben, sind tickenden Zeibomben, die jederzeit - und ohne lange Vorlaufzeit der Radikalisierung, losgehen können.

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