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Abrechnung mit "Schlipsträgern": Ex-Putzfrau Susanne Neumann tritt aus SPD aus
DPA

Durch eine Talkshow und klare Worte an den einstigen SPD-Chef Gabriel wurde sie bekannt. Jetzt hat Susanne Neumann genug von den Genossen. Die frühere Putzfrau verlässt die Partei - mit einem bitteren Fazit.

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udo.sowade 05.12.2018, 14:19
1. Der Niedergang der SPD ist nicht aufzuhalten

Bessere Indikatoren, wie das Verlassen eines Mitglieds der Bundestagsfraktion und einer "Putzfrau" aus der SPD werden durch Nahles nicht wahrgenommen, bzw.verdrängt. Will die SPD überhaupt noch eine Chance für das Überleben wahrnehmen muss der gesamte Vorstand abgewählt und durch progressive Mitglieder ersetzt werde. Schau mer mal.

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kraftmeier2000 05.12.2018, 14:34
2. Die SPD

wird sicher bei den nächsten Wahlen weiter verlieren, und das ist auch richtig so, denn mit diesen Schranzen in der SPD Spitze ist wirklich kein Staat zu machen. Seit über 40 Jahren als SPD- Anhänger habe ich seit dem bestehen dieser GroKo nur noch Häme für den Verein übrig, und werde sicher nie wieder dort mein Kreuzchen machen, ganz sicher nicht. Frau Nahles & Co sollten höchlichst schnell verschwinden, am besten in ein tiefes Erdloch, und bitte nie wieder heraus kommen, denn diese Personen sind der letzte Sargnagel für eine einst Große Partei.

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Havel Pavel 05.12.2018, 14:44
3.

Zitat von udo.sowade
Bessere Indikatoren, wie das Verlassen eines Mitglieds der Bundestagsfraktion und einer "Putzfrau" aus der SPD werden durch Nahles nicht wahrgenommen, bzw.verdrängt. Will die SPD überhaupt noch eine Chance für das Überleben wahrnehmen muss der gesamte Vorstand abgewählt und durch progressive Mitglieder ersetzt werde. Schau mer mal.
Wer sollen denn dann noch die Wähler der SPD sein? Schullehrer, Beamte, Analphabeten, alte Rentner oder wer sonst? Der SPD ist jeglicher Charakter abhanden gekommen, es geht nur noch um Postengeschachere der eigenen Politiker um sich auf Kosten der Steuerzahler ein schönes wohl abgesichertes Leben zu ermöglichen. Mann, ihr Wähler begreift das doch endlich, dass diese Partei euch nichts mehr zu bieten hat. Egal wen ihr sonst wählt, besser für euch ist jede andere Partei, selbst die die keiner zu wählen wagt! Ok, die SPD mag auch vereinzelt gute Politiker in ihren Reihen haben und die fähigstn kommen gewiss in anderen Parteien unter! Solche Wechsel gab es doch bereits schon einige!

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MisterD 05.12.2018, 14:47
4. Wie soll man das Problem denn lösen?

Es ist eine seit langem fortschreitende Entwicklung, dass Jobs, die ein jeder erledigen kann, immer schlechter bezahlt werden.
Das liegt schon allein daran, dass keiner seiner privaten Putzfrau 25 EUR/Stunde bezahlen will bzw. kann...

Das wird zunehmen, je weiter wir in der Automatisierung voranschreiten. Ich habe noch einen Satz im Ohr, den ich in der Schule vor knapp 20 Jahren gehört habe:

In der Zukunft wird 1/3 der heutigen Arbeitnehmer noch einen Job haben, dabei die doppelte Arbeit leisten und das Dreifache verdienen.
Der Rest fällt langfristig hinten runter. Die Zeiten, in denen man mit einem Hilfsarbeiterjob beim Daimler (z.B. Kurbelwellen von A nach B tragen) richtig gutes Geld verdienen konnte, sind so langsam endgültig vorbei...

Daran wird die SPD nichts ändern, daran wird die Linke nichts ändern, daran wird auch die DKP nichts ändern. Diese Zeiten sind unwiederbringlich verloren...

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n.wemhoener 05.12.2018, 15:07
5.

Als die "Putzfrau" Susanne Neumann Gabriel die richtige Frage stellte:
"Warum bleibt ihr denn bei den Schwatten ?"

da lag die SPD in den Umfragewerten noch bei 20 %.

Heute liegen sie bei 14 %, und die Frage ist immer noch nicht beantwortet.

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ned divine 05.12.2018, 15:09
6. richtig so, die SPD ist schon lange keine Partei....

mehr des kleinen Mannes oder aber überhaupt der arbeitenden Bevölkerung. Schöne Grüüße an den "Genossen der Bosse"
Man kann der guten Frau nur zu diesem Schritt gratulieren, auch wenn es Frau Nahles & Co. sicher herzlich wenig interessiert, um so mehr aber die Wähler dieses Landes!!!
Darüber spricht hier heute wirklich jeder in unserem Ort.

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MarkusHenny 05.12.2018, 15:11
7. @MisterD

Viele Putzfrauen wären sehr glücklich wenn sie die Hälfte von 25 Euro erhalten würden. Die Realität ist nach meinem Wissensstand, dass viele weniger als 10 Euro erhalten. Entsprechend tief wird dann auch die Rente sein. Es wäre wirklich die Aufgabe der SPD diese Ungerechtigkeiten, dass Frauen in DE extrem schlecht entlohnt werden, zu beseitigen. Bestimmt würde sie dann wieder etwas mehr Zustimmung im Volk erhalten.

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kfr_berlin 05.12.2018, 15:18
8. Frau Neumann (und die 4 ersten Leserbriefschreiber) haben Recht

Ich war in meinem Leben zwar Schlipsträger und (seit dem 17. Geburtstag) nie Sozialdemokrat, aber:
1. Die Suche der Frau Neumann nach sozialer Demokratie in mehreren Parteien ist zu loben. Aber nun ist sie leider vergrault
2. Die SPD ist nur noch eine schöne Fassade. Ihre Politiker verstehen weder "sozial" noch "Marktwirtschaft", verkaufen wie die CDU nur noch Friede - Freude -Eierkuchen indem sie zu jedem Problem ein billiges Gesetz machen/vorschlagen, das nur billig für die Wohlhabenden sein muss aber beliebig unsinnig sein kann.
Zuletzt: Verkehrspolitik: Anders als CH und AUS die Bahn ruinieren und dann den überlasteten Polizisten vorschreiben, länger im LKW übernachtende und durch fehlende Parkplätze leidende LKW-Fahrer zu verfolgen.
Oder: Finanzpolitik: Finanztransaktionsteuer - nur auf die für die Stabilität der Volkswirtschaft wichtige Eigenkapitalzuführung (Aktienerwerb) erheben wollen, aber die volkswirtschaftlich riskanten Derivate ausklammern.
Diese Politik kann man nur mit zweierlei erklären:
a) Wie die CDU die Wähler für dumm verkaufen (Wir tun was - und wenn es das Falsche ist. UND
b) Die Freiheit der unterkapitalisierten Finanzindustrie sichern (Notfalls zahlt ja der Staat).
Dehalb fordere ich Klarheit:
Die Besoldung Nahles und Scholz sollten zur Hälfte vom BDI und vom Bundesverband deutscher Banken bezahlt werden. UND: Die beiden erhalten den Tiltel "Ehrenpräsident des BDI bzw BdB"
Aber möglichst außerhalb der armen SPD.

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Zeitwesen 05.12.2018, 15:24
9.

Zitat von MisterD
Es ist eine seit langem fortschreitende Entwicklung, dass Jobs, die ein jeder erledigen kann, immer schlechter bezahlt werden. Das liegt schon allein daran, dass keiner seiner privaten Putzfrau 25 EUR/Stunde bezahlen will bzw. kann... Das wird zunehmen, je weiter wir in der Automatisierung voranschreiten. Ich habe noch einen Satz im Ohr, den ich in der Schule vor knapp 20 Jahren gehört habe: In der Zukunft wird 1/3 der heutigen Arbeitnehmer noch einen Job haben, dabei die doppelte Arbeit leisten und das Dreifache verdienen. Der Rest fällt langfristig hinten runter. Die Zeiten, in denen man mit einem Hilfsarbeiterjob beim Daimler (z.B. Kurbelwellen von A nach B tragen) richtig gutes Geld verdienen konnte, sind so langsam endgültig vorbei... Daran wird die SPD nichts ändern, daran wird die Linke nichts ändern, daran wird auch die DKP nichts ändern. Diese Zeiten sind unwiederbringlich verloren...
Wow...nichts gegen die Weisheiten Ihres Gemeinschaftskundelehrers in Ihrer Schulzeit vor 20 Jahren,
trotzdem argumentativ ein wenig dünn um gleich in Panik zu verfallen.

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