Forum: Politik
Absage des Weißen Hauses: Trump verweigert Teilnahme an Impeachment-Anhörung
MANDEL NGAN/ AFP

Der US-Präsident beklagt häufig, wie unfair die Ermittlungen zu einem möglichen Amtsenthebungsverfahren gegen ihn seien. Nun hätte sich Donald Trump vor dem Justizausschuss rechtfertigen können. Stattdessen boykottiert er den Termin.

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amon.tuul 02.12.2019, 03:41
1. Seltsam ist

dass weltweit wesentlich mehr Leute Politiker mögen die direkt Interessen der eigenen Bürger adressieren als jene, die selber im Geld schwimmen und von Konferenz zu Konferenz jetten und Durchschnittsbürger mit immer höheren Energiekosten zu Kostgängern degradieren.

Für Deutschland gibt es globale Lösungen aber für die USA amerikanische.

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Lankoron 02.12.2019, 03:49
2. Die ganze Diskussion

um das Impeachement lenkt die Demokraten nur von ihrer eigenen, dringend notwendigen Planung der Wahlen nächstes Jahr ab. Allein zeitlich werden sie es vor den Wahlen sowieso nicht schaffen. Und bislang haben sie ja noch immer nichts rechtsfestes in der Hand. Es mag zu einer Missbilligung führen, aber ein Impeachement?

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quark4@mailinator.com 02.12.2019, 03:50
3.

Warum sollte Trump der Gegenpartei beim Wahlkampf helfen ? Diese Untersuchung ist schließlich keine Diskussion auf Augenhöhe, sondern eine Seite darf fragen, was sie will und Trump müßte antworten. Keine Position der Stärke, also nicht gut um gewählt zu werden. Dabei ist es schnuppe, ob er nun im Recht ist oder nicht. Ich kann den Trump nicht gut ertragen, aber man sieht in diesem Jahrtausend der Medienpräsenz und Live-Übertragungen leider immer mehr, daß Politiker all ihr Handeln daran ausrichten (müssen), wie diese medial beim Wähler ankommen werden. Es geht eigentlich immer um die nächste Wahl, nicht um die Situation der Bürger in 20 Jahren. Ich wünschte, Politikerrenten würden sich nach der Zufriedenheit der Bürger zum jeweiligen Zeitpunkt richten.

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sven2016 02.12.2019, 04:01
4. Nur zur Klarstellung:

Trump ist nicht der „Chef“ der Republikaner, weder in der Partei noch im Senat. Das ist die Darstellung, die er im öffentlichen Diskurs gerne vorbringt. Stimmt aber nicht.

„Fairerweise“ schreibt sein Anwalt. Das Gejammere wird Trump nicht im Dauerwahlkampf missen wolle. Mit der Nummer „unfair“ macht er seit seiner Amtseinführung Stimmung. Wie eigentlich alle rechten Parlamentsverächter.

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Beijinger 02.12.2019, 04:16
5. Trump’s Rechtsberater Pat Cipollone?

Bei dem italienischem Namen des “Rechtsberaters” kommen bei mir Assoziationen zu AlCapone und seiner Mafia, da hießen die “Consiglieri” auch so ähnlich.

Und eine weitere Assoziation von Trump zu Al Capone. Der letztere wurde wegen Steuerhinterziehung verurteilt und hinter Gitter gebracht. Da laufen doch immer noch Ermittlung gegen den Paten Trump durch den District Attorney des SDNY wegen Steuerhinterziehungen, etc?

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fidhelma 02.12.2019, 04:23
6. Schade

Diese Einschaltquoten hätten alles übertroffen.
Es gibt für mich zwei Worte, die ich im Zusammenhang mit Trump nicht mehr hören kann: fair und Deal ;-)

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jaegerepiceriefine 02.12.2019, 04:30
7. War doch klar.

Aber was ganz anderes - ist das denn ein Zufall, dass die "Rechtsberater" Trumps italienischer Abstammung sind? Oder sind die einfach auf Patenbetreuung spezialisiert? Ich meine ja nur ...

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frenchie3 02.12.2019, 04:54
8. Irgendwie fehlt was wenn man nichts von Donnie hört

Die letzte Woche war ja, außer der üblichen "der hat vor Jahren gefumnelt" Verteidigung nichts los. Ach ja, wurde nur hier nicht weiter darauf rumgehackt oder hat das anscheinend auch in den US niemand mehr hinter dem Ofen vorgelockt? Na gut, diese Woche ist halt "ich komme nur wenn ihr mich selig sprecht, alles andere ist ja sooo unfair" dran. Wer nach dieser Begründung noch davon ausgeht daß Donnie unschuldig ist wartet demnächst mit großen Augen vor'm Bäumchen auf den Mann von Coca Cola

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t.malinowski 02.12.2019, 04:59
9. Warum?

Warum sollte Trump sich für irgendwas rechtfertigen?
- Alle Anschuldigungen beruhen auf Hörensagen von eindeutig parteiischen "Zeugen" von denen kein Einziger direkt Kontakt mit Trump hatte,
- Alle Anschuldigungen beziehen sich auf legale Handlungen des Präsidenten, das Protokoll des Anrufs ist eindeutig.
- Alle " Zeugen" haben vor allem ausgesagt daß sie unzufrieden mit der von Trump ausgegebenen Außenpolitik sind und schlechte Gefühle haben (So What?!). In den USA bestimmt der Präsident die Politik, nicht irgendwelche Beamten, wie zB in der EU. Wenn diese Beamten es nicht gut finden was als Richtung angegeben wird dann sollen sie ihre Entlassung einreichen und nicht den amtierenden Präsidenten mit Leaks und Sabotage an der Arbeit hindern. Wahlen haben Konsequenzen.
- Jede(r) Unparteiische sollte alles Interesse daran haben das ALLE Präsidentschaftskandidaten frei von jeglichem Makel und ausländischem Einfluß sind, die BIden-Ukraine-Burisma Sache stinkt, egal welchem politischen Lager man angehört.
- Jede Außenpolitik, ob nun Trump's oder auch die der Bundesregierung, beruht auf Quid-pro-Quo, Entwicklungshilfe und sonstige Zahlungen an Staaten sind immer an Bedingungen gebunden, siehe dazu Biden's Aussage daß die Ukraine $1 Milliarde nicht bekommen würden ohne Rausschmiß des Oberstaatsanwalts. Klares Quid-pro-Quo.
- Daß Trump dieses gegenüber der Ukraine nicht einmal benötigt hat weil der neue ukrainische Präsident selbst an diesen Ermittlungen interessiert ist macht die ganze Sache mit dem Impeachment noch lächerlicher.

Warum soll sich also Trump diesem Schauspiel aussetzen?
Er darf weder alle bisherigen Unterlagen einsehen noch alle Zeugen aufrufen die er möchte. Er wird die Democrats ihr Schauspiel weiter aufführen lassen und warten bis es in den Senat geht. Dort hat er dann tatsächlich alle Rechte die jeder angeklagten Person in den USA zustehen.

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