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Absage an EU-Befürworter: May schließt zweite Brexit-Abstimmung aus
DPA

Kein Exit vom Brexit: Premierministerin May hat ein erneutes Referendum der Briten über den EU-Austritt ausgeschlossen. Stattdessen brachte sie eine Zollpartnerschaft ins Gespräch.

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joG 03.03.2018, 08:01
1. Da kann man eigentlich....

...nur sagen, dass das ganz anders ist, als in der EU gewohnt, wo man eher das Volk Entscheide machen lässt, bis es richtig wählt. Das tat man bspw bei Irland et alias. Alternativ bricht man das Verfahren ab, gibt dem Gesetz einen anderen Namen und ignoriert das Referendumsergebniss, wie man das mit Frankreich und Holland bezüglich der EU Verfassung tat und so dieser Bürger vor sich selbst schützte.

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gedu49 03.03.2018, 08:04
2. Eventuell

Ein ganz normaler Handelsvertrag sollte die Alternative zum Brexit sein. Im Fall des Handelsvertrages würden den Briten vermutlich eine Menge Vorteile und auch Arbeitsplätze verlorengehen, denn in die in England gefertigten Baugruppen oder Produkte für Deutschland würden verzollt. Die Folge könnte eine allmähliche Rückführung von Produktionseinheiten nach Deutschland sein.

Könnte eine harte Haltung der EU dazu führen, dass man in London endlich realisiert, dass Rosinensuchen nicht geht, der Brexit zu teuer wird und man erneut abstimmt ?

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furanku 03.03.2018, 08:07
3. Angst vor dem Gesichtsverlust der Brexit-Anhänger & der Konservativen

Populismus war und ist schon immer der grösste Feind der Demokratie gewesen: In diesem Fall also lieber in den Abgrund, als dem Stammtisch seine Grenzen aufzuzeigen. Na, super ...

In 20 Jahren werden die Kinder Fragen stellen.

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christerix 03.03.2018, 08:15
4. Undemokratisch bis ins Mark und Bein

Eine Demokratie lebt vom Willen des aufgeklärten Bürgers.
Der wurde vor dem Referendum über die Folgen entsetzlich belogen (und hat sich belügen lassen) - einer der größten Lügner war und ist bis heute Johnson. Schon die Lügenzahlen vergessen, die auf Bussen Werbung für den Brexit machen?
Und so zeigen May und ihre ganzen Brexit-Befürworter (-durchpeitscher), wie undemokratisch sie sind. Klar, das nun aufgeklärte Volk würde höchstwahrscheinlich (nun aufgeklärt) gegen den Brexit stimmen.
Und da knallen Aufklärung und Fanatismus aufeinander. Man mache sich klar: Sogar die absolut pro-britische, die hochgradig Weltenbürgerin ist, hatte sich beim Verlesen von Mays Regierungserklärung pro-europäisch gekleidet. Wer die Queen kenn, weiß, dass sie auf ihr Äußeres großen Wert legt. Im Blau der EU zu erscheinen mit gelblichen Blüten auf einem blauen Hut - da muss man schon Tomaten auf den Augen haben, um ihre pro-europäische Einstellung nicht zu erkennen.
Schade, dass die britische Regierung nicht ihrem undemokratischen, ja, antidemokratischen Geist zu widerstehen schafft. SIe ist der Kontrolle über das Volk verpflichtet - als Monarchen nach des Volkes Willen.
So würde man den Briten fast wünschen, eine Königin zu haben, die für ihr Land denkt und entscheidet.
Eines noch: eine so knappe Entscheidung, und das ist der Grundfehler jeder soganannten Demokratie, kann man nie und nimmer als Volkswillen deklarieren. Eigentlich hätte für ein solcher Schritt eine 3/4-Mehrheit eigefordert werden müssen, doch der Antrag wurde ja im Vorfeld von den Brexit-Fanatikern wohlweislich abgelehnt. Da sind wir Deutschen sogar im Vereinsrecht erheblich weiter bei Abstimmungen zu Satzungsänderungen.
Drollig: Ein Land, in dem sich eine große Zahl an Bürgern von der Monarchie distanziert, schafft sich einen eigenen Lenker, der ihnen den Willensausübung nicht erlaubt. Welch eine Ironie!

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genugistgenug 03.03.2018, 08:18
5. 1-Zeiler-Vertrag zur Ausführung Brexit

Hier das vorweggenommene Ergebnis des kommenden Schweinsgalopps kurz vor Ablauf des 2 Jahres Austrittszeitraumes:

UK verlässt die EWG und bezahlt NIX mehr - doch sonst ändert sich gaHHHr NIX! ©byus

Geheimzusatz: Andere NOCH-EU Staaten dürfen sich nicht, nie, niemals auf diesen Vetrag beziehen, wenn sie selbst gehen wollen. Dieser Zusatz gilt, solange die DD noch etwas Geld haben und zahlen werden.
*DD = Deutsche Deppen

PS Vielleicht wird es noch unterhaltsam - immerhin finden kurz nach Austrittstemin auch EU Wahlen statt.

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nisse1970 03.03.2018, 08:22
6. nein

Diese Rede verdient keine überlegte Antwort. Die EU wartet nunmehr seit mehr als einem Jahr + auf nötige Antworten auf wichtige Fragen rund um den zukünftigen Status von Nord-Irland, den im UK wohnhaften EU-Bürgern und geordneten Finanzen... und alles was der Premierministerin einfällt ist eine „Zoll-Partnerschaft“? .. das schreit nach einem harten Brexit und 0 Übergangsphase. Auch gut. Mir tun nur die Iren leid.. naja, vielleicht überraschen die Frau May mit einem Referendum.

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haresu 03.03.2018, 08:25
7. "Waren, die in Großbritannien ankommen aber für die EU bestimmt sind"?

Wo lebt diese Frau? Glaubt sie ernsthaft man könne ihr Land nicht umschiffen oder überfliegen? Oder meint sie Finanzflüsse abschöpfen zu können? May will sich weiterhin die Rosinen herauspicken und fährt ihr Land dabei voll gegen die Wand. Das hat schon deutlich wahnhafte Züge. Sich dabei dann noch hinter einem "Volkswillen" von knapp 52 % zu verstecken ist völlig verantwortungslos.

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puglio 03.03.2018, 08:30
8.

"Wir müssen etwas gestalten, das tiefer und ambitionierter ist als ein normales Handelsabkommen. Es muss der Wirklichkeit Rechnung tragen"
Also doch: wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass. So wie sich Frau May die Zukunft vorstellt, wird es nicht gehen. Wer das eine will, muss das andere mögen. Nur Wollen geht nicht. So ist die Wirklichkeit.

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Bonvoyage 03.03.2018, 08:34
9. Eine Entscheidung respektieren und umsetzen.

Hat nicht Martin Schulz gesagt, dass seine Partei in die Opposition gehen werden. "Lieber in die Opposition als GroKo." Tja. Wenn die SPD seine Aussage repektieren würde, wäre es das Beste für die Demokratie! Große Koalitionen müssen in der Demokratie die Ausnahme bleiben, sonst haben wir eine Parteiendiktatur. Die realpolitischen Unterschiede zwischen CDU/CSU und SPD sind sowieso nicht so groß. Eine Änderung der deutschen Politik wird mit der GroKo in der nächsten vier Jahren wahrscheinlich nicht geben. Schade für ein Land das einst vorbildlich war.

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