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Absage an EU-Befürworter: May schließt zweite Brexit-Abstimmung aus
DPA

Kein Exit vom Brexit: Premierministerin May hat ein erneutes Referendum der Briten über den EU-Austritt ausgeschlossen. Stattdessen brachte sie eine Zollpartnerschaft ins Gespräch.

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citi2010 03.03.2018, 09:32
30.

Der Witz ist ja, dass die Wähler die sich von einem Brexit mehr lokale Arbeitsplätze und eine bessere lokale Wirtschaft in den Provinzen wünschen alles Pensionäre sind.

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theos001 03.03.2018, 09:38
31.

Es ist schon frech das Referendum als Vertrauenssache zu betiteln, wenn den Bürgern vorher falsche Fakten und Lügen aufgetischt wurden. Das geht schon langsam in Richtung Meinungsmanipulation.

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Spiegelleserin57 03.03.2018, 09:39
32. jeder hat seine Sichweise!

Zitat von simonweber1
Briten werden aus der EU austreten, insofern wird Ihr Wunsch sicherlich erfüllt. Ob die EU in 20 Jahren noch besteht ist eher zweifelhaft. Es gibt in der momentanen EU Führung niemand der überhaupt an eine demokratische Grunderneuerumg denkt. Der Austritt UK ist ganz sicher nicht der Untergang des Abendlandes oder das Ende der britischen Wirtschaftskraft. Beide Parteien werden verlieren,. Die Einen mehr die anderen Weniger. Leider wird auch Deutschland nachhaltig betroffen sein, wenn diese EU Forderungen so weiter durchgesetzt werden sollen. Die Kritik an der britischen Regierung ist unangebracht, sie vollzieht das was ihre Bürger gewollt haben. Dieses ständige lamentieren über angebkliche Hassrethorik und plumpen Lügen ist doch kein Grund an der Legitimation zu zweifeln. Meinen Sie Wahlpropaganda in Deutschland sieht wesentlich anders aus?
natürlich ist die Kritik an der britischen Regierung nicht angebracht da die Briten schon immer die Festländer mit sehr unterschiedlichen Sichtweisen betrachtet haben.
Wenn sie ihren Brexit möchten ist das in Ordnung. Man muss nicht anderen Staaten die eigene Sichtweise aufdrängen wollen.
Andere Länder, andere Sichtweisen und auch andere Kulturen!

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Freidenker10 03.03.2018, 09:39
33. Abschreckung

Bei den Brexit Verhandlungen gehts doch der EU nur darum potentielle Nachahmer abzuschrecken indem man den Briten möglichst unannehmbare Angebote macht, bzw. deren Angebote ablehnt! Die Briten ihrersseits stecken in der Zwickmühle den europäischen Markt zu brauchen, allerdings übersehen die Briten aus meiner bescheidenen Sicht, dass die EU den britischen Markt auch braucht! Ich bin mir aber ziemlich sicher das wir hierzulande nie erfahren werden ob der Brexit für die Briten ein Erfolg wird, denn auch unsere Medien sind von Anfang an auf der Seite der Brexit-Ablehner! Da wird ganz schön Stimmung gegen den Brexit gemacht und schon allein deshalb darf dieser kein Erfolg werden! Wie schnell die EU wie auch die Medien vergessen das wir heute ohne die Briten vermutlich am Adolf-Hitler-Platz oder in der Hermann Göhring Straße wohnen würden erschreckt mich!

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Sakuraba 03.03.2018, 09:40
34. Hören Sie doch auf zu fantasieren!!

"Merkels" Einwanderungspolitik hat nichts mit dem Brexit zu tun. Sprechen Sie doch einfach Mal mit Briten statt Behauptungen in den Raum zu stellen, die auf Ihrer Fantasie beruhen.

Im Übrigen bekamen die Briten schon immer Sonderregelungen, damit ist es eben vorbei, wenn man die EU verlässt. Das scheint nur noch nicht bei den Entscheidern angekommen zu sein.

Von einer demokratischen legitimierten "Mehrheit" zu sprechen ist ein Witz. Bei solch weitreichenden Entscheidungen wäre ein Mindestquorum angebracht gewesen. DAS wäre demokratischen gewesen, nicht der auf Lügen aufgebaute Betrug am Volk, den Großbritannien leider spüren wird.

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Leser1000 03.03.2018, 09:43
35. Wann kehrt in GB Realismus ein?

Die britischen Freunde so scheint es wollen es einfach nicht kapieren. Neue Zollpartnerschaft? Das wirkt auf mich wie alter britischer Wein in neuen Schläuchen. Man will nach wie vor nur den Freihandel. Das wird nicht klappen Im Übrigen konstatieren die Briten immer wieder "Brexit means Brexit". Der Ball liegt mithin schwerpunktmäßig im Feld der Briten und sonst nirgends.

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Luscinia007 03.03.2018, 09:46
36.

Zitat von joG
...nur sagen, dass das ganz anders ist, als in der EU gewohnt, wo man eher das Volk Entscheide machen lässt, bis es richtig wählt. Das tat man bspw bei Irland et alias. Alternativ bricht man das Verfahren ab, gibt dem Gesetz einen anderen Namen und ignoriert das Referendumsergebniss, wie man das mit Frankreich und Holland bezüglich der EU Verfassung tat und so dieser Bürger vor sich selbst schützte.
Was soll denn das? Wenn man das Volk richtig ernst nimmt, was die Briten nicht tun, dann wechselt man die Regierungsmeinung nach jeder schnellen Meinungsunmfrage und wartet nicht die monatliche sauteure Volksbefragung ab. Das ist viel billiger und direkt-demokratischer!!

Und man ignoriert nicht die unausweichlichen regelmäßigen Meinungsänderungen des Volkes!!! Vor allem nicht dann, wenn das Volk nach Einbruch der Realität erkennt, auf was für einen populistischen Schwachsinn und auf was für populistische Wahlkampflügen sie reingefallen sind!

Wenn die Regierung schon jedem schwachmatischen Populismus folgen soll, dann aber konsequent! Jede Volksabstimmung muss monatlich auf ihre Mehrheitsfähiigkeit überprüft werden! Sonst ignoriert man das Volk und gibt ihm nicht die Möglichkeit, seine Meinung erneut berücksichtigen zu lassen!
Eine geänderte Wählermeinung muss genausoviel wert sein wie eine durch Wahlkampflügen ergaunerte!

Wir brauchen keine Evolution und keine Revolution, keine Anarchie und keine permanente Revolution! Wir brauchen die totale Anarch... ups! die permanente Volksbefragung!
Sonst wird wie üblich ein mal das Blaue vom Himmel runtergelogen, und wenn der betrogene Wähler dann verkatert aufwacht, hat er keine Chance mehr zu reagieren!

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aliof 03.03.2018, 09:46
37. Überproduktion

Zitat von uwe_deffner
warum die Briten fuer den Brexit .. stimmten 1. ungesteuerte Einwanderungspolitik Merkels 2. das arrogante Verhalten nicht demokratisch gewaehlter EU Kommissare, Die ueberhebliche Art der Behandlung der Briten 3. ... Budget ohne die Milliarden der Briten zutage treten.
Nun, der Schreiber drückt einfach nur sein Meinung aus, die gelieferte Begründungen sin durchweg Alle unsinnig:
1., zum Brexit-Verfahren kam es gänzlich ohne Merkel-Einfluss (einfach mal in einen Kalender schauen).
2. Auch in Deutschland und unseren Bundesländern haben wir keine "direkte" Demokratie . Was ich für ein großen und weisen Schritt der Konstrukteure halte.
3. Das britische Insel-Rand-Europa hat nichts, was in Kontinent-Europa nicht in Überschuss sowieso produziert wird. Zum Thema "Überproduktion" brodelt ja zur Zeit auch Trump ...
4. Anfangs werden sicher weniger Mittel zu verteilen sein, was aber durchweg positiv zu bewerten ist, im Sinn weiterer Optimierungsschritte (z.B. Abbau einiger Subventionen z.B. Landwirtschaft ...)

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nenntmichishmael 03.03.2018, 09:49
38.

Zitat von keine Zensur nötig
...
Bei Ihrem Beitrag wäre zwar keine Zensur nötig gewesen. Eine Richtigstellung ist es aber umso mehr. Ob aus Unwissenheit oder mit Vorsatz: Sie schreiben hier einen Beitrag, an dem so gut wie nichts stimmt.

1. Zunächst einmal sollte es Sie eigentlich gar nicht stören, ob Deutschland im künftigen Europaparlament mehr oder weniger Sitze hat, weil dieses nach Ihrer Darstellung ja nichts zu entscheiden habe. Insofern ist ihre Position in sich widersprüchlich. Das Parlament hat aber sehr wohl etwas zu entscheiden, und zwar sehr viel: Die komplette EU-Gesetzgebung aus Richtlinien und Verordnungen wird vom Rat und vom Parlament gemeinsam beschlossen und dabei zwischen den beiden Institutionen so be- und verhandelt wie in Deutschland Gesetze, denen Bundestag und Bundesrat zustimmen müssen.

2. Obwohl also das Europaparlament sehr wohl etwas zu entscheiden hat, regen Sie sich über die Sitzverteilung nach dem Brexit zu unrecht auf: Das Parlament soll nach dem Brexit von 751 auf 705 Sitze verkleinert werden. Deutschlands Gewicht wird dabei sogar noch steigen, da wir weiterhin 96 Abgeordnete stellen werden. Bisher entspricht das 12,8% der Sitze. Künftig stellen wir 13,6% der Abgeordneten.

Abschließend eine Bitte: Unterlassen Sie doch in Zukunft das Veröffentlichen von entweder unkundigen oder bewusst falschen Beiträgen.

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kuac 03.03.2018, 09:53
39.

Zitat von joG
Da kann man eigentlich ...nur sagen, dass das ganz anders ist, als in der EU gewohnt, wo man eher das Volk Entscheide machen lässt, bis es richtig wählt. Das tat man bspw bei Irland et alias. Alternativ bricht man das Verfahren ab, gibt dem Gesetz einen anderen Namen und ignoriert das Referendumsergebniss, wie man das mit Frankreich und Holland bezüglich der EU Verfassung tat und so dieser Bürger vor sich selbst schützte.
52% ist nicht das Volk, sondern eine äußerst knappe Mehrheit für eine sehr grundlegende Richtungsänderung, wie Brexit. Wenn man dazu berücksichtigt, wie und mit welchen Lügen Bürger hinters Licht geführt wurden, dann wäre ein zweites Referendum sogar wünschenswert, damit man daraus ein stärkeres Votum zugunsten vom Brexit erzielen kann. In diesem Fall wäre May in einer viel besseren Verhandlungsposition und die Spaltung in der Gesellschaft wegen Brexit wäre auch überwunden.

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