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Abschiebeaffäre in Frankreich: Das Roma-Mädchen und der Zickzack-Präsident
REUTERS

Die französische Regierung steckt in einer tiefen Krise - wegen eines Roma-Mädchens. Erst wird Leonarda abgeschoben, dann bietet ihr Präsident Hollande die Rückkehr an. Der Fall zeigt exemplarisch: Der Staatschef will es allen recht machen. Das kann nicht gutgehen.

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FraSoer 19.10.2013, 20:03
1. Bildung ist der Ausweg

Bildung wäre der einzige Weg um Sinti und Roma endlich aus Ihre ewigen Misere zu befreien.
Keine Bildung oder Ausbildung, Vorurteile und Ausgrenzung in den "Heimatländern", was sollen Sie da sonst machen als ihre Existenz mit Kriminalität zu sichern.

Lernwillige abzuschieben ist da genau der falsche Weg, man sollte vielleicht sogar umgekehrt Schulen in Ihren Dörfern bauen, insofern das möglich ist.

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sinnfindung 19.10.2013, 20:06
2. Ja, Ja,

Zitat von sysop
Die französische Regierung steckt in einer tiefen Krise - wegen eines Roma-Mädchens. Erst wird Leonarda abgeschoben, dann bietet ihr Präsident Hollande die Rückkehr an. Der Fall zeigt exemplarisch: Der Staatschef will es allen recht machen. Das kann nicht gutgehen.
da schlagen die linken Gutmenschen wieder Purzelbäume.

Hier ist ein teures rechtsstaatliches Verfahren endlich beendet worden und eine Entscheidung gefällt worden, die Familie abzuschieben. Eine vollkommen normale Sache.

Der Vater, offensichtlich Krimineller, drohte mit Bombenanschlägen und hat während der Verhandlung bzgl. der Herkunft seiner Kinder gelogen.

Sicher erscheint es sehr hart, wenn das Kind mit Polizeigewalt aus dem Bus geholt wurde, ohne die Umstände in betracht zu ziehen.

Wie kann es dazu kommen sein? Kann es nicht sein, dass der Vater ganz bewusst sein Kind in den Bus bzw. auf den Schulausflug geschickt hat, da er wusst das die Abschiebung unmittelbar bevorstand, um den Staat nochmal auszutricksen?!

Ich halte es deshalb für legitim und geboten, dass das Kind aus dem Bus geholt wurde. Meiner Meinung nach darf sich kein souveräner Staat mit derartigen Scharaden eines Kriminellen an der Nase herumführen lassen.

Dass das Mädchen nun noch seine Schulausbildung beenden kann, finde ich ausgesprochen großzügig.

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crazy-horse 19.10.2013, 20:25
3. Zeitlich begrenzter Schutz

Die Abschiebung war rechtens. Die Familie hätte längst schon von selbst in den Kosovo zurückkehren müssen. Asyl ist nur auf Zeit, das Mädchen kann seine Eltern fragen, warum diese noch nicht eher zurück gegangen sind. Der Termin war lange bekannt aber die Familie versuchte sich illegal der Rückführung zu entziehen. Endlich wird mal durchgegriffen. Deutschland sollte dem Beispiel folgen! Auch hier sind immer noch die Jugoslawienflüchtlinge, welche schon längst wieder zurück in den Herkunftsgebieten sein sollten. Asyl muss wieder das sein was es sein soll: Zeitlich begrenzter Schutz, mehr nicht!

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tim-quasineutral 19.10.2013, 20:33
4.

Zitat von FraSoer
Lernwillige abzuschieben ist da genau der falsche Weg, man sollte vielleicht sogar umgekehrt Schulen in Ihren Dörfern bauen, insofern das möglich ist.
Und genau da liegt doch das Problem. Sicher sind die Sympathien auf der Seite der Familie. Was sollen die im kosovo machen? Und ansich kann sich Frankreich so eine Familie schon leisten. Aber, der Vater hat Frankreich mehrfach bedroht. Und selbts Leonarda scheint nicht ganz so erpicht auf die Ausbildung in Frankreich gewesen zu sein, wie mancher es darstellt:

Zitat von
Die Familie habe keinen erkennbaren Willen zur Integration gezeigt, Leonarda habe allein in diesem Schuljahr 66 Halbtage gefehlt, und die Familie habe die Asylunterkunft in einem Zustand zurückgelassen, der eine aufwendige Renovierung nötig mache.
Wie soll man sich als Gesellschaft nun verhalten? Vor dieser Frage steht Frankreich und die Franzosen und genauso andere reiche europäische Länder, wie auch Deutschland. Angebote machen? Abschieben? Wie viel guten Willen soll man zeigen, wenn die Angebote nicht angenommen werden? Auf diese Fragen gibt es keine einfachen Antworten. Vom Gefühl her, finde ich die Abschiebung ok. Der Vater hat das Glück seiner Familie in Frankreich verspielt. Jeder macht Fehler, aber man kann auch zu viele machen und muss dann die Konsequenzen tragen. Seine Tochter muss nun darunter leiden.

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David67 19.10.2013, 20:49
5. Sympathien auf Seiten der Familie!

Zitat von tim-quasineutral
Und genau da liegt doch das Problem. Sicher sind die Sympathien auf der Seite der Familie. Was sollen die im kosovo machen? Und ansich kann sich Frankreich so eine Familie schon leisten. Aber, der Vater hat Frankreich mehrfach bedroht. Und selbts Leonarda scheint nicht ganz so erpicht auf die Ausbildung in Frankreich gewesen zu sein, ...Seine Tochter muss nun darunter leiden.
Leonardo hat im letzten Schulhalbjahr allein 66 Tage (!!!) gefehlt- da scheinen mir ihre Tränen nach der Schule in Fr wenig glaubhaft.
Zur Familie gibt es ebenso wenig Schmeichelhaftes:
Außer Leonarda spricht keiner französisch, keiner der Eltern hat in den knapp 5 Jahren gearbeitet, Vater hat Jobangebote angelehnt und ist mehrfach mit Justiz in Konflikt geraten, insgesamt 120000 Euro an Sozialleistungen erhalten, die Asylwohnung ist völlig runtergekommen und verdreckt.
Wer sich für solche Zuwanderer einsetzt, sollte gut nachdenken.
Wer würde die Familie aufnehmen?

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turadot 19.10.2013, 21:07
6.

Zitat von sinnfindung
da schlagen die linken Gutmenschen wieder Purzelbäume. Sicher erscheint es sehr hart, wenn das Kind mit Polizeigewalt aus dem Bus geholt wurde, ohne die Umstände in betracht zu ziehen. Wie kann es dazu kommen sein? Kann es nicht sein, dass der Vater ganz bewusst sein Kind in den Bus bzw. auf den Schulausflug geschickt hat, da er wusst das die Abschiebung unmittelbar bevorstand, um den Staat nochmal auszutricksen?! Ich halte es deshalb für legitim und geboten, dass das Kind aus dem Bus geholt wurde. Meiner Meinung nach darf sich kein souveräner Staat mit derartigen Scharaden eines Kriminellen an der Nase herumführen lassen.
Ganz hohe Schule.
Zuerst eine These fragend in den Raum stellen, und schon im nächsten Satz die eigene - unbewiesene - These als Tatsache missbrauchen, um Stimmung zu machen.

Mir ist jede Roma-Familie lieber als Menschen Ihrer Mentalität.

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ofalou 19.10.2013, 22:03
7. Grenzen und Nationen

sind absolut künstliche Gebilde, sehr gut zu sehen auf dem afrikanischen Kontinent, wo Kolonialherren/länder das Lineal benutzt haben um Teritorien festzulegen/aufzuteilen,die Geschichte der gesamten
Menscheit besteht aus (Völker)wanderungen . Jeder Mensch sollte da leben können wo er/sie es will - Wem gehört die Welt? Wer kann sich wirklich das Recht herausnehmen ,über Menschen zu entscheiden?
Gesetze,Recht,Verfassungen sind so oft geändert wurden - im Namen des Volkes- was heute Recht ist ,
kann morgen schon wieder anders sein.
Denken Hilft!

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brux 19.10.2013, 22:34
8. ============

Hollande ist ein Amateur grotesken Ausmasses. Wie kann man als Praesident Frankreichs ein solche Ankuendigung machen, um sich dann live 5 Minuten spaeter von einer 15-Jaehrigen, die ja auch luegt, dass sich die Balken biegen, abkanzeln zu lassen?

Das Maedchen hat allen vorgetaeuscht, dass sie im Kosovo geboren ist, obwohl sie mit 11 Jahren Italien verlassen hat. Ihr Vater ist ein Krimineller und die Mutter eine Betruegerin. Insgesamt hat die Familie ca. 150.000 Euro abgegriffen. Das Maedchen hat es absichtlich so eingerichtet, dass die Polizei sie aus dem Schulbus holen musste. Von der Ausweisung wusste sie seit dem 20. Juli.

Alles das wusste Hollande als er die Ansprache machte. Die Frage ist eigentlich nur noch, ob er vor der extremen Linken innnerhalb und ausserhalb seiner Partei kuscht oder vor seiner Maetresse. Vermutlich beides.

Merkel wird den guten Mann problemlos vor sich hertreiben.

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floditt 19.10.2013, 22:34
9.

Zitat von turadot
Ganz hohe Schule. Zuerst eine These fragend in den Raum stellen, und schon im nächsten Satz die eigene - unbewiesene - These als Tatsache missbrauchen, um Stimmung zu machen. Mir ist jede Roma-Familie lieber als Menschen Ihrer Mentalität.
Die Polizei hatte die Eltern nach dem Aufenthalt ihrer Tochter befragt und diese haetten behauptet, dass sie es nicht wussten. Obgleich eine elterliche Unterschrift fuer die Teilnahme erforderlich ist, und diese auch vorgelegen haben soll. Die Eltern wurden abgeschoben, nicht die Tochter. Die Tochter wurde auf Bitten der Mutter mit abgeschoben, da sie sie nicht allein lassen wollten. Die Abschiebund war seit Monaten vorher bekannt und sie hatten wWochen Zeit diese sauber zu gestalten.
All dass auch nachzulesen auf:
Expulsion de Leonarda : ce que dit l'enqute administrative

Solche Roma sind mir nicht lieber. Als ob Roma per se besser waeren als andere. Wie war nochmal die Definition von Rassismus ?

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