Forum: Politik
Abschiedsrede auf Parteitag: Ponader entschuldigt sich bei Piraten
DPA

Emotionaler Start des Piratenparteitags: Nach monatelangem Streit an der Parteispitze tritt Geschäftsführer Johannes Ponader ab. In seiner Abschiedsrede räumt er Fehler ein - stichelt aber auch gegen die Vorstandskollegen. Als es vorbei ist, wirkt Ponader erleichtert.

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teutoniar 10.05.2013, 17:43
1. Guter Mann

Mit Ponader verliert die Piratenspitze einen guten Mann. Er hat den verhaltenen Applaus nicht verdient. Das zeigt aber sehr schön, wie Piraten so ticken.

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*fantasy* 10.05.2013, 17:47
2. .

Zitat von sysop
Emotionaler Start des Piratenparteitags: Nach monatelangem Streit an der Parteispitze tritt Geschäftsführer Johannes Ponader ab. In seiner Abschiedsrede räumt er Fehler ein - stichelt aber auch gegen die Vorstandskollegen. Als es vorbei ist, wirkt Ponader erleichtert.
Ich wünsch den Piraten einen guten "Neustart" und viel Erfolg bei der Bundestagswahl.
Meine Stimme haben Sie nach wie vor.

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spon-facebook-1810274577 10.05.2013, 17:50
3. Moment mal!

Stimmt das!? Den ganzen Freitag bringen die Piraten damit zu, einen Ponader-Nachfolger zu wählen!? Haben die sonst nichts zu entscheiden? Zum Beispiel über, äh, Inhalte!?

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frenjes 10.05.2013, 17:55
4. Guter Mann?

Zitat von teutoniar
Mit Ponader verliert die Piratenspitze einen guten Mann. Er hat den verhaltenen Applaus nicht verdient. Das zeigt aber sehr schön, wie Piraten so ticken.
Dieser Mann hat die Piraten mehr Stimmen/Zustimmung gekostet als alles andere. Guter Mann ja, aus Sicht von CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜN.

Würde mich totlachen wenn er bei einer von den Parteien unterkommen würde, so ganz zufällig, ich tippe Grüne.

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redunzel 10.05.2013, 18:06
5.

Ponader ist mitverantwortlich für den beispiellosen Niedergang der Piraten.

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Daniel E. 10.05.2013, 18:06
6. Die Piraten ...

... sind ein Spiegel der großen Partein in Deutschland.
Ursprünglich wie die Grünen eine Protestpartein, die Naivität der CDU/CSU wähler, den guten Vorsatz (nur vorsatz) von SPD und die abstürzende Popularität der FDP. Daumen hoch!

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indubioprowahrheit 10.05.2013, 18:09
7. Lieber Kommentar 3,

sie beschäftigen sich die meiste Zeit mit Inhalten. Sie sollten sich ihre unqualifizierten Kommentare sparen, vor allen Dingen weil es bei allen anderen Parteitagen anderer Parteien (einschließlich der AfD) fast ausschließlich um Personalfragen geht, nur bei den Piraten ist das anders. Da aber Medien sich gerne auf Personalfragen stürzen, manipulieren sie das Bild dieses Modells der Basisdemokratie.

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NETSUBJEKT 10.05.2013, 18:11
8. Wir brauchen eine Bürgerrechtsbewegung gegen die Arroganz von Staat und Polizei

Frage ist, ob die Piraten die richtigen sind. Aber die Bürger haben seit Bestehen unserer Demokratie noch nie so dringend eine Lobby gebraucht, wie heute. Es gibt auch Formen von "Faschismus" die nicht das Gesicht des Nazireiches haben und im wesentlichen unblutig sowie im Verborgenen operieren. Das Untergraben bürgerlicher Freiheiten unter Extremvorwänden ist der erste Schritt. Früher hiess es: Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche" Heute heisst es: "Die freie und anonyme Nutzung des Internets ist eine öffentliche Gefahr. Und wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten"

Die Politik in Deutschland und Europa hat ihren Bürgern einen "Kalten Krieg" um die freiheitliche Nutzung der Kommunikations-Infrastruktur erklärt. Der Bürger gilt fortan als potentieller Feind des Staates.
Abstrakte Gefahren werden beschworen und in Gestalt der Nutzer personifiziert. Die Möglichkeit der Nutzung von Internet und Telefon wird mit Gefahren wie Terror, Kindesmissbrauch und Betrug gleichgesetzt. Nach dieser "Logik" müsste auch Auto fahren mit den Verkehrstoten und Fluchtmöglichkeiten für Verbrecher und diverse andere kriminelle Aktivitäten gleichgesetzt werden. Aber hiervon würden "interessierte Kreise"nicht profitieren können, indem sie ihre ganz eigenen bügerrechtsfeindlichen Ziele verfolgen die für die Gesellschaft vielfach gefährlicher sind als der gegenwärtige Terror.
Wenn der Staat die Kommunikation unbescholtener Bürger für gefährlich hält, dann wird der Staat selbst für den Bürger gefährlich. Und es gibt für die Mitarbeiter der Polizeibehörden auch kein Recht auf bequemere Arbeitsbedingungen
zu Lasten der Bürgerrechte. Denn auch Ermittlungsmethoden sollten verfassungsgerecht sein.

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Veterano48 10.05.2013, 18:14
9. Schade um diese Piraten

Der Ansatz war gut, dann kamen nur noch, bis auf wenige Ausnahmen, Pseudo-Möchtegern-Intelelle mit Note-Book und Smartphone Abhängigkeit. Ponader hat sich als aufgeplasener Pfau dargestellt. Er ist der Totengräber dieser Piraten.

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