Forum: Politik
Abstimmung im Bundestag: Noch mehr Geld für Griechenland - das sagen die Medien
REUTERS

Berlin hat das dritte Griechenland-Paket beschlossen. Richtig so? Oder bloß ein weiteres Geschenk an Athen? Der Pressekompass zeigt Meinungstrends der Medien.

Seite 1 von 5
GrinderFX 19.08.2015, 13:38
1.

Da steht der Spiegel wohl ziemlich alleine da.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
7eggert 19.08.2015, 13:39
2.

Wir schenken unserer Privatwirtschaft die Geldesel Griechenlands im Austausch für effektiv ein bißchen Zahlungsaufschub, die Negativposten bleiben im Land dort. Gleichzeitig verlagern wir das Ausfallrisiko von unseren Banken auf unsere Bürger. Wie (und wem) das am Ende helfen soll, wissen die Top-Manager ... und sagen es wohlweislich nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Uurah 19.08.2015, 13:43
3. Na, schau mal ein. Ein Journalist darf noch Verstand und Realitätsbewusstsein haben. Schlachtet ihn...

"Wieder werden Steuermilliarden in einem Abgrund von Regel- und Vertragsverletzungen verfeuert", vermutet Tibor Pézsa auf "hna.de".

Er vermutet nicht, sondern konstatiert die Realität.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
qwertz64 19.08.2015, 14:00
4. Seltsame Auswahl...

Das sind ja seltsame Auswahlmöglichkeiten:
"Merkel meistert Krise souverän" oder "Mangelnder Rückhalt schadet Merkel".
Wie denn nun?
Vielleicht als Alternative "Merkel versagt in der Krise" anbieten, dann weiß ich, wo ich mein Kreuzchen mache!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stefan.martens.75 19.08.2015, 14:04
5. Griechenland bekommt das Geld nicht

Das Geld bekommen Investoren die jahrelang auf Hohe Zinsen spekuliert haben und die auch bekommen haben.
Jetzt werden denen ihre Schuldtitel komplett bezahlt vom Staat.

Wir helfen hier nicht Griechenland sondern schützen internationale Anleger und das Finanzsystem.
Genauso wie das apodiktische Versprechen, dass Staatsanleihen sicher sind.

Wer in Griechenlandanleihen investiert hat hätte hier einen Schuldenschnitt bekommen müssen.
Das wäre saubere Politik gewesen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
walterrizzi 19.08.2015, 14:05
6. Meinung der Medien

Ist es wirklich sinnvoll, dass Medien öffentlich Stellung zu politischen Themen beziehen? Sollten diese nicht eher neutral und aufklärend sein? LG Walter Rizzi

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kdf 19.08.2015, 14:18
7. NEIN, keine weiteren Zahlungen wären richtig gewesen

Hut ab vor den Koalitions-Abgeordneten, die mit NEIN gestimmt haben. Griechenland ist ein Fass ohne Boden wegen der fehlenden Staatsmoral seiner Bürger.
In Wirklichkeit steht das vierte Hilfspaket doch bereits jetzt schon in der Planung. Inzwischen frage ich mich, ob die Einführung der Gemeinschaftswährung EURO nicht ein Fehler war und die Beibehaltung des ECU als innereuropäische Verrrechnungseinheit nicht besser gewesen wäre.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
anton.007 19.08.2015, 14:18
8. Des Spiegels Kurzzeitgedächtnis

Der Spiegel hat hier offenbar vergessen, dass Griechenland schon viele, viele Hilfsprogramme bekam. Zum einen die überzogengen Agrarhilfen der EU für griechische Olivenbauern, 2 Rettungspakete und vor allem ein viel zu niedriges Zinsniveau, welches die Aufnahme von Krediten verbilligte, leider jedoch nicht für Konjunkturmaßnahmen verwendet wurde. Wie viele Chancen möchten Sie den Griechen noch einräumen, wie viel sollen unsere Kinder dafür bezahlen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
yvowald@freenet.de 19.08.2015, 14:20
9. Drumherumgerede

Zitat von stefan.martens.75
Das Geld bekommen Investoren die jahrelang auf Hohe Zinsen spekuliert haben und die auch bekommen haben. Jetzt werden denen ihre Schuldtitel komplett bezahlt vom Staat. Wir helfen hier nicht Griechenland sondern schützen internationale Anleger und das Finanzsystem. Genauso wie das apodiktische Versprechen, dass Staatsanleihen sicher sind. Wer in Griechenlandanleihen investiert hat hätte hier einen Schuldenschnitt bekommen müssen. Das wäre saubere Politik gewesen.
Stefan Martens hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Warum redet der deutsche Finanzminister, Herr Schäuble (ob nun Schwabe oder Badener), nicht ebenfalls Klartext?
Warum werden die Währungsspekulanten nicht endlich von allen europäischen Finanzministern "an den Pranger gestellt"?
Warum dürfen sich eine Wenige an den Bürgerinnen und Bürgern innerhalb der EU schamlos bereichern?
Diese Fragen sollten zum Nachdenken anregen. Und Politikerinnen und Politiker bis hin zu Kanzlerin Merkel sollten darauf schlüssige und glaubwürdige Antworten finden und verkünden.
Alles andere ist nur Drumherumgerede.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5