Forum: Politik
Abstimmung per Post: Steigende Zahl an Briefwählern sorgt für Kritik
Chrophe Gateau/DPA

Immer mehr Menschen geben bei Wahlen ihre Stimme per Brief ab - und nicht an der Urne. Bundeswahlleiter Georg Thiel sieht darin ein Problem.

Seite 1 von 17
bigroyaleddi 21.05.2019, 12:58
1. Diese hohen Briefwählerzahlen sind schon verblüffend

Der Hinweis auf den "Wahltag", und zwar den einen Wahltag, ist vollkommen korrekt. Das mit der Briefwahl war zwar gut gemeint, aber wenn immer mehr Wäher die Briefwah bevorzugen, bekomme ich doch auch so meine Bedenken. Vielleicht sollte man wirklich mal back to the roots gehen und die persönliche Wahl vorschreiben.

Das widerspricht zwar mitlerweile sämtlichen Internetgewohnheiten, wäre aber auf jeden Fall irgendwie ehrlicher. Nachdenken ist ganz bestimmt in dieser Angelegenheit angesagt.

Beitrag melden
Suppenelse 21.05.2019, 12:58
2. Alternativlose Notlösung

Sobald auch in Deutschland zeitgemäße elektronische Abstimmungsmöglichkeiten existieren, die keine persönliche Anwesenheit am Wohnort voraussetzen, brauche ich keine Briefwahlunterlagen mehr anzufordern! Wie war das nochmal mit Digitalisierung?

Beitrag melden
spon-facebook-1797242984 21.05.2019, 12:58
3. rückständig

Bitte, was soll das denn. Dann macht es passend! Es wird von zuhause gearbeitet, geschoppt und Sonntagsarbeit ist ja auch nicht grundsätzlich verboten. Dann wird auch so gewählt. Außerdem ist der Plenarsaal ja auch dauernd gähnend leer und dass stellt kein Problem dar?!

Beitrag melden
beachy1 21.05.2019, 12:59
4. Kritik nicht nachvollziehbar

Wenn man "Kritik" übt, sollte man auch gewichtige Argumente vorbringen können. Sehe hier keins.

Beitrag melden
midnightswim 21.05.2019, 13:00
5. in Estland wird online gewählt

und in Deutschland wünscht sich der Wahlleiter ein zurück. kopfschüttel, aber so richtig.

Beitrag melden
K. Larname 21.05.2019, 13:01
6. Was soll das vom Wahlleiter?

Höhere Wahlbeteiligungen sind relevant, und was an Briefwahlen soll nicht gleich oder geheim sein?
https://www.bundeswahlleiter.de/dam/jcr/527fe867-2d9b-4ddf-b672-af973947c293/ew_schaubild_briefwahl.png

Und das einzige Problem, dass ich am ausgedehnten Wahlzeitraum sehe ist, dass man mglw. VOR einem Skandal wählt, NACH dem man ggf. zum Wahltermin anders gewählt hätte.

Ist das der eigentliche Hintergrund seiner Kritik?

Beitrag melden
M.W. aus A. 21.05.2019, 13:03
7. Warum?

Ich verstehe die Bedenken nicht. Meint der Wahlleiter, daß neben jedem Wähler bei der Briefwahl der Vertreter einer Partei steht? Ich habe früher, d.h. über fast 20 Jahre hinweg, immer am Sonntag ganztägig gearbeitet - konnte somit nicht "life" an die Urne. Briefwahl war die gute Alternative. Außerdem habe ich auch einmal bei der Abholung der Briefwahlunterlagen ca. 10 Tage vor dem eigentlichen Wahltermin direkt bei der Behörde gewählt. So richtig mit Urne und Wahlkabine. Das Argument mit der in die Länge gezogenen Wahl greift also hier auch nicht.

Beitrag melden
Dramaturgen-Frau 21.05.2019, 13:03
8. Wohingegen die steigenden Diäten der Abgeordneten nicht kritisch sind

Absurd, jetzt über die demokratische Beteiligung an Wahlen per Briefwahl - die ja so als Möglichkeit auch vorgesehen ist! - zu jammern. Was verdient so ein Wahlleiter eigentlich aus Steuergeldern? Bekommt er weniger, wenn mehr Bürger Briefwahl machen? Künstliches Gejammer auf höchstem Niveau. Als gäbe es nicht andere und echte Probleme. Unfassbar. Aber typisch.

Beitrag melden
prest 21.05.2019, 13:03
9. Europawahl und Kommunalwahl in BW

Die Kommunalwahllisten sind derart umfangreich zu bearbeiten, da braucht man ja ewig für. Und wenn ich dort in Deutschland, wo ich mich am Sonntag befinde, auch wählen dürfte, einschließlich Kommunalwahl, bräuchte ich auch keine Briefwahl.

Beitrag melden
Seite 1 von 17
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!