Forum: Politik
Absturz über Mecklenburg: Die "Eurofighter" und der tödliche Übungsflug
Michaela Rehle/ REUTERS

Deutschlands Jagdflieger im Fokus: Bei der Bundeswehr ist er seit 2004 im Einsatz. Nun sind zwei Maschinen des Typs zusammengestoßen und abgestürzt, ein Pilot starb. Wie wichtig ist der Jet für die Luftwaffe?

Seite 4 von 12
meisterbub 25.06.2019, 19:42
30. @ heidelbeere0815

Sehr sinnvoll Landesverteidigung mit co2 ausstoß aufzurechnen. Vor 10 Jahren hat in der Ukraine im Jemen oder Syrien auch niemand an Krieg gedacht. Zeiten ändern sich nun mal und es steht so viel auf dem Spiel, dass die Bundeswehr gar nicht gut genug ausgestattet sein kann. Schrecklicher Unfall, aber sicher nicht umsonst. Mein Beileid an die Familie

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hehofman 25.06.2019, 19:44
31. Was wäre wenn?

Was wäre wenn eine der Maschinen in den Kindergarten gestürzt wäre?
Wären dann die Meinungen genauso?!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
telarien 25.06.2019, 19:49
32. @noway2go #6

Danke für den vernünftigen Kommentar. An die vielen Idealisten, die Verteidigung für überflüssig halten: blicken sie zurück auf andere Zivilisationen, zum Beispiel Griechen oder Römer. Nachdem man reich und satt geworden war, sah man Verteidigung als lästig an. Dann kamen jüngere und hungrigere Volker und die Reiche gingen unter. Sind wir satt und müde? Definitiv. Wir lassen unsere Verteidigung sogar verrotten und vertrauen auf die Hilfe von Trump-USA. Wir können auf eine Menge Dinge verzichten, aber nicht auf Verteidigung.
Mein Mitgefühl für den verstorbenen Piloten, aber die Übungen sind wichtig und nötig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
minimax9 25.06.2019, 19:52
33. NDR Häme oder einfach Dummheit

Der NDR berichtete über den Absturz und die betroffenen Gemeinden. Nach diesem überflüssigen Beitrag wurde von Nena das Liedchen von 99 Luftballons abgespielt. Aus meiner Sicht taktlos und peinlich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Haarfoen 25.06.2019, 19:56
34. Der Eurofighter ist keine Erfolgsgeschichte ...

.. auch wenn uns dies der Autor des Artikels glaubhaft machen will. Die Jets haben nur die halbe konzipierte Lebenszeit (!!!), weil sie schlampig und unprofessionell zusammengenietet wurden. Quelle: https://augengeradeaus.net/2014/09/fertigungsfehler-beim-eurofighter-vorerst-halbe-lebensdauer-aktuelle-einsaetze-nicht-betroffen/ Das ist wahrhaft keine Erfolgsgeschichte, sondern billig zusammengeschusterter Nippes.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
C0untZer0 25.06.2019, 19:57
35. Es ist abscheulich

wie viele Bürger dieses Landes die Menschen geringschätzen, beleidigen, für obsolet erklären, die ihren Kopf für die Freiheit aller Menschen hier hinhalten. Und bisweilen dabei ums Leben kommen. Danke allen die diese Jobs machen, trotz der ständigen Verunglimpfung verwöhnter Besserwisser, trotz der lächerlich geringen Wertschätzung, die ihnen von der Masse in diesem Land entgegen gebracht wird. Alle die meinen dass wir sowas nicht brauchen, disqualifizieren sich dadurch (bestenfalls) als naiv... Hier besteht gar keine Diskussionsgrundlage.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
NixAlsVerdruss 25.06.2019, 19:58
36. Es fallen 2 Tornados vom Himmel

nicht wie beim Starfighter wöchentlich, sonder erstmalig in D. Das geschieht bei Kampfflugzeugen nun gelegentlich einmal. Ein geiles Sommerlochthema für den SPON. Was gut daran ist, ist die Tatsache das viele Schiefstände +/- veröffentlicht werden. Keine Ersatzteile, keine Flugstunden .... Natürlich kann man sparen, aber sich für Unsummen Spielzeug anzuschaffen und dann an den Schrauben sparen passt nicht zueinander.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MichaelundNilma 25.06.2019, 20:02
37. Nicht ganz

Zitat von Skakesbier
fliegt ohnehin allenfalls sporadisch! Stets mangelt es an 'Ersatzteilen', oft wohl auch an 'Knete'. Mal sind 10 von 140 (ohne Raketen!) einsetzbar, mal noch weniger. Im Herbst '18 konnte die glorreiche Ministerin der NATO gerade mal 4 (vier!) voll einsatzfähige Flieger melden. Ergo: Alle Fliegerstaffeln einmotten, komplettes MInisterium inkl. Ministerin schließen, vermeintlich ahnungsvolle Mitglieder des BT- ohne Pension eliminieren, 50 Milliarden pro Haushaltsjahr vernünftiger verwenden und mit Putin einen Nicht-Angriffs-Pakt (jede Menge Georgier/Tschetschenen etc. im Land!) schließen.
Das "Teil" fliegt nicht sporadisch, sondern sehr zuverlässig. Das es öfter vorkommt, das wenige einsatzfähige Flugzeuge zur Verfügung stehen hat auch damit zu tun, das Modernisierungen vorgenommen werden. Z.Z. bekommen alle Eurofoghter neue Radarsysteme. In dieser Zeit sind sie halt nicht einsatzfähig. MfG

Beitrag melden Antworten / Zitieren
handundfuß 25.06.2019, 20:03
38. Deutschland braucht keine

Luftwaffe, das ist meine Meinung, eine angemessene Beteiligung an einer Europaarmee und das wär es für Deutschland. Türkei z.b. ist unverhältnismäßig mehr auf eine Luftwaffe angewiesen und daher haben sie die besten Kampfpiloten weltweit also lasst solche gefährlichen Spielchen in der Luft liebe Deutsche. Dann kommt zum Schluss sowas dabei raus. Spart das Geld liebe für schlechtere Zeiten, die langsam kommen werden, die Industrie ist nicht mehr so früher.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
peter.eberl.pe 25.06.2019, 20:03
39. Heisse Luft

Kaum sind die Trümmer der abgestürzten Flugzeuge gefunden kommt es, wie es zu erwarten war, zu den kenntnisfernen Kommentaren und Forderungen aus der dafür bekannten politischen Ecke; obwohl auf einem Video deutlich zu sehen ist, dass ein brennendes Flugzeug aus größerer Höhe abstürzt, ertönt schon das Geschrei nach einem Stopp von Tiefflügen, wobei man mittlerweile schon beim Verbot von Tiefstflügen angekommen ist (die eigenen Intellektuellen Tiefstflüge sind dabei natürlich ausgeklammert). Luftverteidigungsübungen finden, auch in Ostdeutschland, in sicherer Höhe statt, und die in Laage stationierten EF sind bisher noch nicht für Luft-Bodeneinsätze befähigt. Hauptsache, die grüne und linke Politik hat wieder einen Empörungsgrund und verschafft sich Medienpräsenz. An den verunglückten Piloten und seine Familie denkt keiner. Außerdem: ein Luftwaffengeschwader beschäftigt ca. 1500 Menschen zuzüglich eines großen Umkreises um den Fliegerhorst und stellt für die Einwohner der Gegend jedenfalls einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar, offensichtlich ein Fremdwort für diese Kreise.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 12