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Absturz in Umfragen: Steinbrück gibt Medien Mitschuld
dapd

Rednerhonorar-Debatte, verheerende Bemerkungen zu Kanzlergehalt und Frauenbonus: SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat zuletzt viele Fehler gemacht. An seinem Absturz in den Umfragen sieht er bei den Medien allerdings eine Mitschuld.

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curti 30.01.2013, 13:19
10. Der "Meister der......

Zitat von sysop
Rednerhonorar-Debatte, verheerende Bemerkungen zu Kanzlergehalt und Frauenbonus: SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat zuletzt viele Fehler gemacht. An seinem Absturz in den Umfragen sieht er bei den Medien allerdings eine Mitschuld.
....Ausrede" wieder in seinem Element. Zumindest ist es diesmal nicht kostenträchtig wie damals bei dem Fiasko WestLB, als er seine Zuständigkeit schlicht damit abwiegelte, nicht anwesend gewesen zu sein. Was für ein Freispruch - in seinem Sinne!

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captain_funny 30.01.2013, 13:20
11. Vita

Liest man sich einmal die Vita des Herrn Steinbrück durch, weicht man erschrocken zurück "so einer will Kanzler werden?" Gescheiterter Versuch in die Vorstandsebene der Banken zu kommen, desolate Führung in NRW usw. Aber immer schlau schwätzen und anderen die Schuld geben. Er wird sich nie bessern, es ist eben ein "Hamburger Schlauschwätzer".

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spongebob2013 30.01.2013, 13:25
12. Fest steht...

... dass es mittlerweile tatsächlich nicht mehr unm politische Inhalte geht.
Also:
Herr Steinbrück ist mittlerweile lange genug in der Politik tätig - er sollte also ein Gespür dafür entwickelt haben, wie man seine öffentlichen Auftritte sinnvoll gestaltet.
Ich erwarte von "meinem" zukünftigen Kanzler, dass er diese Gespür hat - somit ist Steinbrück raus!

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blitzunddonner 30.01.2013, 13:25
13. ich kann nicht glauben, dass steinbrück so dumm ist, ...

... dass er unwissendlich den faux pas der medienbeschimpfung begangen hat. wulff war so dumm. peer ist schlau. deswegen gehe ich fest davon aus, dass er mit fleiß daran arbeitet, dass er nicht nach berlin muss und steinmeier den vize macht.

das wird ihm mit sicherheit besser gedankt als 4 jahre zu darben mit einem schmalen kanzlergehalt.
und: so etwas musste jetzt kommen. hatte doch die spd nach niedersachsenwahl den abwärtstrend gestoppt. das konnte er nicht zulassen. wann wachen die spd-mitglieder auf?

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abseitstor 30.01.2013, 13:26
14. Dürfen darf er schon

Zitat von darksystem
(...) Ein Kanzlerkandidat darf nichts zum Kanzlergehalt sagen. Warum? (...)
Dürfen darf er. Und hat er ja auch.
Nur dürfen die Medien dann darauf hinweisen, dass das ziemlich instinktlos und taktisch saublöd war.
Und da der Mann ja nicht gewählt werden will, um mehr zu verdienen als ein Sparkassen-Direktor sondern auch um dieses Land mit Verhandlungsgeschick und Diplomatie in der Weltgemeinschaft vertreten will, hat er mit seinen Gehalts-Vergleichen seine Untauglichkeit für höhere Staatsämter unter Beweis gestellt.

Meine vierjährige Nichte sagte letztens bei einer Familienfeier über eine Cousine: "Die Tante ist aber dick geworden." Damit hatte sie zweifellos auch recht, aber von Herrn Steinbrück hatte man halt mehr Lebenserfahrung erwartet.

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astrobyte 30.01.2013, 13:29
15. Das Problem ist wirklich nicht Peer Steinbrück -

es ist tatsächlich die Presse, die nach Sensationen lechzt und jedes Mini-Problemchen zu einem Skandal hochstilisiert. Ob Wulff, Steinbrück oder Brüderle - hat ein Magazin erstmal den ersten Stein geworfen, schießt sich die gesammte Journaille auf diese Person ein. Und der Bürger kann damit herrlich sein Minderwertigkeits-Komplexe kompensieren, indem er seine dunklen, ungelebten Wünsche auf "die da oben" projiziert!

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Glückshormon 30.01.2013, 13:29
16.

Zitat von FAng
sympathischer Mann, verbiegt sich wenigstens nicht um billige Wählerstimmen zu sammeln
Sympathisch ist auch immer das Wort, was mir bei Steinbrück einfällt ;-)

Und dann kommt mir noch wirtschaftlicher Sachverstand in den Sinn (Krise, welche Krise?) und kick back Zahlungen der Finanzindustrie ;-)

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fragezeichen13 30.01.2013, 13:31
17. Völlig zurecht

Warum wird immer gesagt wir brauchen Politiker die ehrlich sind, sagen was sie denken und auch unpopuläre Meinungen vertreten. Dann kommt jemand und tut genau das und wird in den Medien prompt ausschließlich negativ dargestellt und runter gemacht. Meiner Meinung nach haben die Medien teilweise eine viel zu Große Macht über die Öffentliche Meinung in Deutschland. Jeder Deutsche sollte sich überlegen wie sehr er sich von irgendwelche Überschriften beeinflussen lässt.

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lentulo 30.01.2013, 13:32
18. Wahrheit

1. Ich bin Steinbrück-Fan
2. Ungeachtet von 1:
Immer mehr habe ich den Eindruck, dass die Medien aus nicht einfach darstellbaren Gründen immer mehr zu politischen Meinungsmachern werden, indem sie sich auf PERSONEN einschießen, statt politische Positionen gegeneinander abzuwägen.
Die nur scheinbar objektive berichterstattung über absolute Nebenkriegsschauplätze wie z.B. das Kanzlergehalt (worin Steinbrück auch aus Sicht konservativer Politiker und auch sonstiger ernstzunehmender Mitbürger) die Wahrheit gesagt hat kann als gezielte Diskreditierung gewertet werden.
Selten kam ich mir persönlich medial so manipuliert vor, wie in den letzten 10 Jahren. Man fragt sich, ob dies nur ein Gefühl ist.
Man kann sich die paranoide(?j Frage stellen, ob 20-30 Topjournalisten die Geschicke von einzelen Politikern durch zunehmend mehr oder weniger subtile Gewichtung der Berichterstattung nachhaltig bzw. Endgültig beeinflussen wollen.
Standen früher eher die politischen Programme im Vordergrund, so picken sich heutzutage (willkürlich oder nicht, eher opportunistisch oder geziehlt) bestimmte Journalisten einzelne Politiker heraus und nutzen ihre weitgehende anonyme Medienmacht zur gezielten Diffamierung.
Mich würde interessieren, wie weit tatsächliche Absprachen innerhalb dieses Journalistenkaders stattfinden und ob man sich die Bälle zuspielt.
Geht es dabei nur um die Steigerung der Auflage und der Seitenbesuche oder steckt ein politischer Wille dahinter?
Es finden sich viele Beispiele, die einen zum Nachdenken bringen.
Als neuesten "Skandal" der des Herrn Brüderle, dessen Fan ich ganz und gar nicht bin, der es tatsächlich gewagt hat (als er angetrunken war!) sich einer Journalistin (JOURNALISTIN) auf sicherlich unangemessene Weise zu nähern.
Ein Skandal? Bestimmt nicht. Und sicherlich nicht in der Form, wie er dargestellt wird.
Jeder weiß, dass nach 1-2 Gläsern Wein weniger Hemmungen vorhanden sind und jedenfalls die meisten von uns wissen, wie man sich in solchen Fällen einem Menschen in diesem Zustqnd gegenüber verhält. Die Gewichtung, welche die Medien der Sache geben, wirkt auf mich nur lächerlich und manipulativ.

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jochenbrirske 30.01.2013, 13:34
19. Wofür steht denn Steinbrück...

...wofür Merkel nicht auch steht? Die wesentlichen Themen sind doch überall gleich: "Mehr Europa" und der deutsche Michel darf es (was den Banken da widerrechtlich geschenkt wird) zahlen, auf die eine oder andere Weise. Es gibt überhaupt keinen erheblichen Unterschied mehr zwischen diesen Blockparteien... und Hr Steinbrück ist offensichtlich gekränkt in seinem Ego, jetzt sind die bösen Medien Schuld und schon wieder nicht er selbst. Der arme Mann!

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