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Absturz in Umfragen: Steinbrück gibt Medien Mitschuld
dapd

Rednerhonorar-Debatte, verheerende Bemerkungen zu Kanzlergehalt und Frauenbonus: SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat zuletzt viele Fehler gemacht. An seinem Absturz in den Umfragen sieht er bei den Medien allerdings eine Mitschuld.

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fatherted98 30.01.2013, 13:36
20. Steinbrück...

...ist ein typischer Vertreter seiner Zunft...an allem und jedem ist immer wer anders Schuld oder zumindest Teil-Schuld. Ich dachte nach seiner Entschuldigung am Wahlabend hätte er endlich mal ein Einsehen gehabt...leider ein Trugschluss...jetzt sinds wieder die Anderen die die Fehler machen...bei der Bundestagswahl sinds dann halt die Wähler...gell...

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surfer 30.01.2013, 13:38
21. steinbrueck ist der beste

steinbrueck ist der qualizierteste kanzlerkandidat, den deutschland je hatte. seine ideen haben substanz. er wird die gerechtigkeitsidee wirtschaftlich sinnvoll umsetzen. lasst den mann einfach in ruhe. konzentriert euch, liebe medien, auf die inhalte.

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hierundjetzt59 30.01.2013, 13:41
22.

Zitat von sysop
Rednerhonorar-Debatte, verheerende Bemerkungen zu Kanzlergehalt und Frauenbonus: SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat zuletzt viele Fehler gemacht. An seinem Absturz in den Umfragen sieht er bei den Medien allerdings eine Mitschuld.
Es sind immer die Anderen schuld. Das hat sich mittlerweile bei uns so eingebürgert.
Sowas wie Selbstreflexion ist mittlerweile ein Fremdwort.

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Dr_EBIL 30.01.2013, 13:42
23. Ad hominem

Natürlich waren die Attacken gegen seinen Charakter gerichtet. Wenn der Mensch schon schwach ist, wie sieht es um sein Wahlprogramm aus?

Das eigentliche Problem von Steinbrück ist aber, dass er auch mit welchem Wahlprogramm auch immer niemanden überzeugen wird. Wer glaubt denn heute noch an die Umsetzung eines Wahlprogrammes? Dazu hat er sich schon mehrmals sachlich geoutet, z.B. damals als Mitglied der Schröderregierung. Erst wollte er ein vorbildlicher Finanzminster sein, dann ist er doch eingeknickt. Aber Rücktritt? Ein Steinbrück doch nicht. An seinem Stuhl ist er geklebt, so es bei schamlosen Berufspolitikern eben der Fall ist. Viele Wähler haben das nicht vergessen. Die Schuld der Journalisten besteht also bisher darin, dass sie die politische Vergangenheit das Kandidaten nicht stärker herausgearbeiten haben, um seine Untauglichkeit nicht nur als Person sondern auch in der Sache zu zeigen.

Leider muss man sagen, dass die SPD ein grosses Talent hat, Kanzlerkandidaten zu wählen, die schon vor ihrer Kampagne politisch tod sind. Gut, die Partei selbst ist natürlich auch nur eine leere Hülle, also ist es nicht so überraschend. Nur die CDU ist auch nicht die vitale Überpartei. Wir reden von Not gegen Elend.
Wie kann sowas passieren?
Vielleicht ist es Absicht, weil sie wie die CDU als Blockpartei auch von den gleichen grossen Spendern bezahlt werden.

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Glückshormon 30.01.2013, 13:43
24.

Zitat von lentulo
Selten kam ich mir persönlich medial so manipuliert vor, wie in den letzten 10 Jahren. Man fragt sich, ob dies nur ein Gefühl ist. Man kann sich die paranoide(?j Frage stellen, ob 20-30 Topjournalisten die Geschicke von einzelen Politikern durch zunehmend mehr oder .....
In einem Land, in dem die Kanzlerin mit der Kinderfrau Springer und der Sekretärin Mohn frühstückt, sollte man nicht allzu viel von der vierten Macht im Staate halten ;-)

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wolly21 30.01.2013, 13:44
25.

Zitat von superhamburg
Das ist doch wohl einer der langweiligsten und überflüssigsten Artikel zum Thema Steinbrück. Hätte gerne etwas über die Richtung gelesen, die Steinbrück im Wahlkampf einschlagen will.
Die hat er doch in seiner Rede auf dem Parteitag dargelegt!
Aber darüber wurde in den Medien nur berichtet, daß er 11 Minuten Applaus bekommen hat.
Aber man ist bei den Medien wohl daran gewöhnt, nur Nebensächlichkeiten zu berichten, da von Regierungsseite/Merkel ja auch keine "Sachlichen Inhalte" geboten werden.

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Palmstroem 30.01.2013, 13:45
26. Die Moral an der Geschichte

Zitat von sysop
Rednerhonorar-Debatte, verheerende Bemerkungen zu Kanzlergehalt und Frauenbonus: SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat zuletzt viele Fehler gemacht. An seinem Absturz in den Umfragen sieht er bei den Medien allerdings eine Mitschuld.
Den größten Fehler hat die SPD gemacht, nach der Wulff-Affaire einen Mann wie Steinbrück zu nominieren. Ähnlich wie bei Wulff hat auch er nichts strafrechtlich Relevantes getan, aber moralisch kann man sein Handeln zu Recht kritisieren. Von einem Kanzler erwartet man eben mehr als von einem Hinterbänkler!

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spiegelklammer 30.01.2013, 13:45
27. Wo er Recht hat...

hat er Recht. Wo lese ich denn etwas über die wirklichen Probleme Deutschlands, wo lese ich etwas über unsere achso tolle Kanzlerin und ihrem Nichtstun und staatsfrauischen Gehabe, wo wird mal tiefer in den Wirren des Politikalltages vorgedrungen, nichts, stattdessen nur Oberflächlichkeiten und Kommentare zu Krawattenfragen. Steinbrück sagt wenigstens was, wann hat Frau Merkel eigentlich das Mal etwas geäußert, außer dass sie gegen alles und jedes ist, am Anfang jedenfalls, mich kotzt ihr aalglattes Gehabe so an, ich höre jetzt lieber auf....

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HäretikerX 30.01.2013, 13:51
28. Tja, genau so wie hier..

Zitat von curti
....Ausrede" wieder in seinem Element. Zumindest ist es diesmal nicht kostenträchtig wie damals bei dem Fiasko WestLB, als er seine Zuständigkeit schlicht damit abwiegelte, nicht anwesend gewesen zu sein. Was für ein Freispruch - in seinem Sinne!
..ist es, es wird immer nur das aus dem Hut gezaubert, was.. wenn auch aus dem Kontext gerissen, als Unterstützung der eigenen "Argumentation" dient, nicht wahr?!
Ok, ok.. aber hier hat er nun wirklch uneingeschränkt Recht !
-> Mitschuld.. nicht Alleinschuld!
;-)

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chrimirk 30.01.2013, 13:51
29. Recht hat er!

Zitat von sysop
Rednerhonorar-Debatte, verheerende Bemerkungen zu Kanzlergehalt und Frauenbonus: SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat zuletzt viele Fehler gemacht. An seinem Absturz in den Umfragen sieht er bei den Medien allerdings eine Mitschuld.
Das Richtige als Gesagtes, können unsere Medien ins Gegenteil der Aussage/Intention umdeuten, durch geschickte Formulierungen, Scheinfragen Unterstellungen, und absichtlich unvorteilhafte Fotos.

Na dann nur Mut. Im besten Fall bleibt es für die Medien (der Spiegel ist ausdrücklich mitgemeint!) wie es ist.
Nur ob alle Leser, Zuschauer es so mir nichts, dir nichts hinnehmen werden, wird sich zeigen.
Ein Abo-Kündigung ist schnell gemacht.

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