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Absturz in Umfragen: Steinbrück gibt Medien Mitschuld
dapd

Rednerhonorar-Debatte, verheerende Bemerkungen zu Kanzlergehalt und Frauenbonus: SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat zuletzt viele Fehler gemacht. An seinem Absturz in den Umfragen sieht er bei den Medien allerdings eine Mitschuld.

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erwin777sti 30.01.2013, 14:14
40. die Hauptschuld liegt natürlich ausschliesslich bei Peer S. .

[QUOTE=sysop;11890562].. Peer Steinbrück .. sieht .. an seinem Absturz in den Umfragen .. bei den Medien allerdings eine Mitschuld. QUOTE]
leider hat SPON bei einer Systemumstellung anfang 2012 die Hälfte meiner Beiträge gelöscht; einer dieser Beiträge nach dem "Machtwechsel" im Ländle lautete, dass die schwarz-gelbe Koalition zu schlagen wäre,
wenn denn rot-grün keine unnötigen Fehler mache. Sollte man Peer S. auf den Schild heben,
müsste man ihn, den "Bremer aus Hamburg", davon heilen, in "Bremer-Manier" Streitgespräche zu führen,
weil Bremer oder Holländer oft derart ehrlich sind, dass es schmerzt.
Ich hatte empfohlen, ihn auf ein Vertriebsseminar zu schicken,
um sich in Verkaufspsychologie [warum nicht bei Porsche?] zu schulen.
Peer S. muss lernen, über die Akzeptanz seiner Aussagen
im vornherein Klarheit zu erlangen;
ein einmal getätigter Spruch lässt sich nicht mehr zurückholen.
Angela M. macht sicher auch Fehler, aber vorschnelle Sprüche
[mal abgesehen von "alternativlos" oder "vollstes Vertrauen"]
hört man von ihr selten.
nochmals: Peer S. braucht dringendst eine psychologische Basis,
z.B. 5-Tages-Kurs in Verhandlungsführung & Einwandsbearbeitung !!

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hanfiey 30.01.2013, 14:15
41. Kopf und Kragen

Der Herr hat sich und der SPD keinen gefallen getan und eine Mitschuld hat die Wahrheit nicht. Es ist einfach widerlich zu sehen wie sich der Dampfplauderer zu erklären versucht.

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doenzdorf 30.01.2013, 14:16
42. Leider wahr...

Ich muss Steinbrück als "nicht SPD Wähler" leider Recht geben.
Das Mobbing der Medien war schon sehr auffällig. Was hat er gesagt hat war in der Sache sicherlich ehrlich und nicht falsch.

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thoreaukrates 30.01.2013, 14:18
43. Berichterstattung

Ja, wir wollen alle gut über die Politik informiert werden, die uns regiert oder regieren möchte. Aber bitte nicht zu hart und zu direkt weil uns das verschrecken könnte und wir somit ggf. unsere althergebrachten Standpunkte ändern oder, schlimmer noch, überdenken könnten. Bisher konnte ich in den Medien aber eher eine Aufregung über die Art von Steinbrück und eben nicht über seine Aussagen lesen. Dass Aussagen in ihrem Zusammenhang gestellt werden, findet nur in der Hintergrundberichterstattung statt; Dies aber selten an prominenter Stelle. Kritik an der Berichterstattung gilt als unstatthaft. Ich möchte meine Wahlentscheidung ausschließlich aufgrund sachlicher Argumente fassen können – es wäre schön, wenn die Medien dabei behilflicher wären.

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malnn 30.01.2013, 14:19
44. Wirklich des Geldes wegen?

Er kann kanzlern, (dürfte nur nicht kandidieren) sagt ein politischer Gegner wie Kubicki und Recht hat er! Steinbrück machte eine gute Politik in sehr schwieriger Zeit als Regierungschef in NRW und wurde abgewählt, weil er hinter der Reformpolitik von Gerhard Schröder stand. Heute wissen wir, wie Recht er hatte. Merkel bekämpfte populistisch jene Reformen und wurde Kanzlerin. Heute jettet sie durch Europa und brüstet sich damit, dass „wir in Deutschland unsere Hausaufgaben gemacht haben“. Nun will Steinbrück Kanzler werden aber bestimmt nicht wegen des Kanzlergehalts denn er könnte in der freien Wirtschaft um einiges mehr verdienen!

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spike124 30.01.2013, 14:30
45. Das ist schon Auffällig

Bin kein Freund von Steinbrück, aber auch nicht von Merkel, aber es war nicht zu übersehen wie Stimmung gegen Steinbrück gemacht wurde.

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albundy76 30.01.2013, 14:33
46. Immer waren's die anderen

Da wundern sich diese Typen wenn die Meinungen in Keller gehen. Wenn die mal nicht gegen sondern fürs Volk Politik machen würden klappt's auch mit den Umfragen. Wir haben alle 4 Jahre die Wahl zwischen Pest und Cholera!

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nüzjanix 30.01.2013, 14:47
47. Lllaaannngggwwweeeiiillliiiggg

Zitat von sysop
Rednerhonorar-Debatte, verheerende Bemerkungen zu Kanzlergehalt und Frauenbonus: SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat zuletzt viele Fehler gemacht. An seinem Absturz in den Umfragen sieht er bei den Medien allerdings eine Mitschuld.
Einem Kanzlerkandidaten jedes Wort im Mund umzudrehen und mit uminterpretierten Halbzitaten Pseudoskandale zu generieren, wird wohl zu dem langweiligsten Bundestagswahlkampf aller Zeiten führen.
Steinbrück wird sich in Zukunft lieber dreimal auf die Zunge beißen, als seine persönliche Meinung zu irgendeinem Thema zu äußern.
Die Medien werden nur noch einen SPD-Parteiprogramm-Sprechautomaten zu hören bekommen.
Im übrigen, werden sich wohl auch Politiker kaum noch mit Journalisten zu später Stunde in Bars aufhalten, es sei denn, man will seine Laufbahn beenden.
Auf eine Abkehr von Politikern und hin zur Politik würde der Presse und der Demokratie gut tun.

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si tacuisses 30.01.2013, 14:56
48. Ein Team ?

Zitat von Hank_Chinaski
Wissen wir ja inzwischen: Schuld sind immer die anderen. Langsam muss man sich fragen, kann ein Kanzlerkandidat allein so dumm sein oder steckt da ein ganzes Team dahinter?
Nein, das reicht nicht.
Mir scheint es steckt eine ganze Partei dahinter.
Aber das trifft nicht nur die sPD sondern einige andere auch:
cDU, cSU, fDP und GRÜNE ebenso.

Wenn wir die ganzen Zechen der letzten 5 Jahre endlich präsentiert bekommen, wird es Ohrfeigen für diese Volksverdummer en masse geben.

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zoon.politicon 30.01.2013, 14:56
49. Klare Medienkampagne

Zitat von sysop
Rednerhonorar-Debatte, verheerende Bemerkungen zu Kanzlergehalt und Frauenbonus: SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat zuletzt viele Fehler gemacht. An seinem Absturz in den Umfragen sieht er bei den Medien allerdings eine Mitschuld.
Kann Steinbrück nur zustimmen: das Ganze war klar eine Medienkampagne, mag man Herrn Steinbrück nun gut finden oder nicht.
Fakt ist, daß die Macht über die wichtigsten deutschen Medien in den Händen Weniger liegt, so vor allem Friede Springer (Bild und Co.) sowie Liese Mohn(?)(Bertelsmann u.a., wobei auch der Bertelsmann-Konzern mittelbar Anteile am Spiegel hält). Die guten Beziehungen zwischen Fr.Springer, Fr.Mohn und Frau Merkel sind bekannt.

Ziel der Kampagne war, das wichtigste Pfund von Herrn Steinbrück zu beschädigen, nämlich seine Glaubwürdigkeit und seine Wirtschaftskompetenz. Ich wage, zu behaupten, daß jeder andere Kanzlerkandidat aus der Opposition einer - auf ihn zugeschnittenen - ähnlichen Kampagne ausgesetzt gewesen wäre.

Gut in Erinnerung ist mir, daß die jetzige Regierungskoalition die letzten wichtigen Stimmen bei der letzten Bundestagswahl auch wegen einer - im Sommerloch und über Monate - aufgebauschte "Dienstwagenaffäre" gewonnen hat.
Es geht für die Mächtigen in unserem Land eben um sehr viel Geld, da wird viel in optimal laufende (Vor-)Wahlkampagnenen gesteckt und der Wahlkampf hat längst begonnen.

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