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Abwegige Brexit-Hoffnungen: Das Märchen von der britischen Einzigartigkeit
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Die britische Elite hält ihr Land für dermaßen außergewöhnlich, dass es den Rest Europas nicht braucht. So war ihre Einstellung zur EU, so kam es zum Brexit. Und so wird es zu einer Demütigung der Briten kommen.

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UlrichLamprecht 29.04.2017, 13:59
1. Ein richtig guter Artikel

Ressentimentbegründet alle Vorteile aufzugeben, dazu gehört einiges. Vielleicht sollten EU Wirtschaftspädagogen endlich mal die vielen Vorteile der Gemeinschaft herausarbeiten. Man kann doch nicht ewig am Glühbirnenverbot und Richtlinien zur Bananenkrümmung hängenbleiben, auch wenn diese Maßnahmen teilweise etwas kurzsichtig scheinen. Ich will jedenfalls mit meinen französischen, beneluxischen und anderen Freunden mein Leben in einer EU beschließen die möglichst einig und gut funktioniert.

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janowitsch 29.04.2017, 14:00
2. Bye bye

Ich kenne Großbritannien ein klein wenig und denke auch, dass es mit dem Brexit mehr zu verlieren hat als zu gewinnen. Zurückblickend wird man den Kopf schütteln über die kleine Missstimmung, die zu einer so weitreichenden Entscheidung geführt hat. Aber Menschen denken nicht in Jahrzehnten, sondern überblicken bestenfalls einige Jahre. Jedenfalls ist Zusammenarbeit, Freundschaft und Respekt auf diesem Planeten besser als Misstrauen und Isolation.

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lookinside13012 29.04.2017, 14:02
3. Armes England

Gute Analyse.
Mit diesen einfachen Worten hätte man die älteren Engländern
vor der Wahl zum Brexit konfrontieren sollen.
Die englische Jugend steht jetzt vor dem Scherbenhaufen dieser Entscheidung.
Diese Wahl,die zum Brexit geführt hat,ist der Beweis,dass basisch-demokratische Befragungen nicht immer sinnvoll sind!
Komplexe Systeme,werden banalisiert und von unmündigen Bürgern abgesegnet.

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Badischer Revoluzzer 29.04.2017, 14:05
4. Meine Prognose für die Zukunft

der Briten wird folgendermaßen aussehen. Der Brexit ist beschlossen. Das wird jetzt durchgezogen. Dann wurschtelt man ein paar Jahre. Danach wirid sich wieder der EU angenähert. Und schließlich wird es wieder einen Beitritt geben. Ich bin kein Hellseher, aber genauso wird es laufen. Ich schätze mal so 10 Jahre; dann habe wir wieder den Status Quo von 2012.

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stefan.martens.75 29.04.2017, 14:06
5. Guter Artikel

Guter Beitrag.Warum begreifen Menschen internationale Politik nicht?
Soviel Anders als eine Schule oder eine Firma funktioniert die nun auch nicht.
Es gibt Klassen, Paralellklassen und unterschiedliche Jahrgänge.
Die Briten haben gerade aus bockigkeit darum gebeten in die Paralellklasse wechseln zu dürfen....Weil sie mit Ihren Klassenkameraden nicht klar gekommen sind.
Nächstes Jahr ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie sitzenbleiben weil sie total entwurzelt sind und mit dem abverlangen Stoff nicht mehr klar kommen, weil sie Andere Probleme haben.
Wieder zurück im die Klasse zu kommen ist ein steiniger Weg :-)

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connaisseur 29.04.2017, 14:07
6. Simon Tilford hat den Nagel auf den Kopf getroffen.

Ein nicht nur lesenswerter Beitrag von Herrn Tilford, sondern ohne Abstriche zu Lektüre weiter zu empfehlen.

Vielen Dank für diesen Beitrag! ☺☻☺☻

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Layer_8 29.04.2017, 14:10
7. 1973

Kurz nachdem ihr Empire verloren ging, entstand die Einsicht, dass es besser ist mit Europa zu gehen. Die heutige Generation kennt das Empire nicht mehr und weiß nicht, dass Großbritannien nur mit diesem über allem in Europa stand. Aber heute ist es schwerer als früher, ein neues Empire zu erobern.

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iskä 29.04.2017, 14:12
8. zustimmung

Sehr gut erklärt danke fuer den Beitrag

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imo27 29.04.2017, 14:14
9.

Zitat von UlrichLamprecht
Ressentimentbegründet alle Vorteile aufzugeben, dazu gehört einiges. Vielleicht sollten EU Wirtschaftspädagogen endlich mal die vielen Vorteile der Gemeinschaft herausarbeiten.
Das ist auch nicht einfach, schließlich genießen mit der Schweiz und Norwegen die reichen Europäer ihren Wohlstand ohne EU-Mitgliedschaft.
Sie regeln das Verhältnis im Sinne gegenseitiger Vorteile. So dürfte das mit GB auch werden, wobei nicht nur GB, sondern auch die EU und Deutschland vergessen sollten, Rosinenpickerei zu betreiben.

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