Forum: Politik
Abzug der Soros-Stiftung aus Ungarn: "Die Entscheidung beruht auf einer Risikoanalyse
AFP

Ungarn übte massiven Druck auf die Stiftung des US-Milliardärs George Soros aus. Nun zieht die Stiftung nach Berlin um. Hier schildern zwei Mitarbeiter, was sie in dem osteuropäischen Land erleben mussten.

Seite 5 von 9
omanolika 30.07.2018, 17:30
40. Einfluss = Geld

Zitat von quark2@mailinator.com
Mir geht es hier nicht allein um Soros, sondern insgesamt um das Kaufen von Einfluß.
Wer schon hat einen großen Geldhaufen,
braucht sich den Einfluss nicht zu kaufen,
weil doch leider in unserer heutigen Welt,
der Einfluss, gleichzusetzen ist mit Geld.

Beitrag melden
DJ Bob 30.07.2018, 17:31
41. Ein Mann mit Ecken und Kanten

Mr. Soros war zb in der Finanzkrise höchst umstritten wie er da gezockt hat. Aber ich denke er wollte auch zeigen: Ich mach das weil es geht!!""
Mr. Soros ist auch glühender Verfechter von offenen Grenzen, offene Gesellschaften, gegen "wahre Rassismus" und liberaler Demokratie. Ein richtiger Kumpel von Trump!!! Natürlich war das ein Witz!!! Soros hat ganz öffentlich Trump als Schande bezeichnet!!
Mit seine NGO's fördert er ganz einfach "demokratische Menschen"

Beitrag melden
wut62 30.07.2018, 17:33
42. Volle Zustimmung

Zitat von Sonia
ein Finanzspekulant, das ist er in erster Linie und wurde damit einer der Reichsten der Welt. Nicht, weil er tolle Erfindungen machte zum Wohle der Menschheit oder ähnliches. Unter www.faktenfinder.tagesschau.de wird er nicht so ganz bejubelt wie hier im Interview. Und wie lange ein Orban in Ungarn regiert, welche Anmaßung eines Finanzspekulanten. Darüber entschied das selbstbewusste ungarische Volk und wird es entscheiden. Hat es Lust Orban zum Teufel zu jagen, wird es das tun. Dass Herr Soros auch sein Geld einsetzt, um politische Prozesse nach seinen persönlichen Vorstellungen zu beeinflussen, ist ein offenes Geheimnis. Wer Macht hat, will sie auch auspben. Geld ist Macht.
bei aller Kritik an Herrn Orban, verstehe ich die Leute nicht, die Herrn Soros unproblematisch sehen. Jeder muss sich doch fragen, wie es sein kann, dass ein einzelner Mann mit seinem Geld, einen derartigen Einfluss auf die von den Bürgern gewählten Parlamente hat. Wir wissen, dass Geld Macht ist, sollten uns aber davor hüten, solchen Menschen das Wort zu reden.

Beitrag melden
wut62 30.07.2018, 17:37
43. Grundsätzlich haben Sie Recht

Zitat von Sportzigarette
Ist Macht denn etwas Negatives, wenn man damit Gutes bewirken will? Haben Sie sich die Ziele Soros angeschaut? Diese Ziele passen Ihnen nicht? Aha, das sagt doch schon Einiges aus! Das "selbstbewußte ungarische Volk" konnte hier gar nicht frei entscheiden. Orban hat den Laden nach Diktatorenart umgekrempelt, die Gerichte sind nicht mehr unabhängig und die Presse auch nicht. Alles was Orban nicht passt, wird verhindert, verboten und mundtot gemacht. Herr Soros, mag sehr reich sein, aber er ist deshalb nicht automatisch ein Antidemokrat wie Orban. Überhaupt nervt dieses Schubladendenken, arm = gut, reich = böse, weil es mit der Realität nichts im Geringsten zu tun hat. Ich finde seine Ziele bemerkenswert menschenfreundlich und unterstützenswert. Aber RT, Breitbart und andere Medien, die alternative Fakten zu Fakten umdeuten, haben natürlich etwas dagegen, wenn man die demokratischen Kräfte stärken will. Herr Soros ist mir in Berlin herzlich willkommen!
Sie sollten jedoch einen Unterschied machen, wenn Jemand von der Mehrzahl der Bürger eines Landes gewählt wurde (ob man damit einverstanden ist oder nicht, ist eine ander Frage) und jemand, der von keinem Bürger gewählt wurde und trotzdem einen solchen Einfluss ausüben kann.

Beitrag melden
playintime 30.07.2018, 17:42
44.

Zitat von Karelia
Die sogenannte Open Society Foundation (OSF) ist ein intransparenter gefährlicher Moloch, der über beängstigende finanzielle Möglichkeiten verfügt und damit wirtschaftliche und politische Einflußnahme ausüben kann, mit Zielen, die wohl nur Herrn Soros oder dessen amerikanischen Wall-Street-Freunden bekannt sind. Und nein, Herr Soros ist KEIN Philantrop, auch wenn er gerne dieses Bild erzeugen möchte und sich das sicher was kosten läßt. Fragen sie mal die Briten, was die gerne mit dem Menschenfreund Soros anstellen würden, oder die Thailänder. Also: Ungarn/Budapest geht nicht mehr. Frage wohin dann mit der obskuren Stiftung und Herrn Soros? London? UK schmeißt ihn raus oder läßt ihn erst gar nicht rein, die sind noch immer sauer auf den feinen Herrn. Paris? Da wird es warscheinlich in den banlieus und für den Elysee ungemütlich. Was bleibt? Deutschland, klar, natürlich, da muß man kein Stratege sein. Wir haben doch hinlänglich bewiesen, dass wir nicht in der Lage, nicht Willens oder mutig genug sind, uns vor ausländischen Übergriffen zu schützen. Der Spruch von Herrn Csontos von der liberalen Demokratie, die in Deutschland nicht in Gefahr ist- in dem Zusammenhang köstlich. Nein, er hat ja Recht, hier kann wirklich jeder machen was er will, egal von woher er kommt, in welchem Auftrag er handelt oder was er im Schilde führt. Und ja, Herr Soros ist Jude, damit steht er in Deutschland sicher nie vor einem Richter, egal was er treibt.
Soros ist genau so Jude wie ich Christ bin. Wir beide üben unsere ehemaligen Religionen nicht aus. Übrigens, er ist auch in Israel nicht erwünscht.

Beitrag melden
syracusa 30.07.2018, 17:42
45.

Zitat von twa63
Statt auch mal... ...Soros Kritiker zu Wort kommen zu lassen, verfällt Herr Verseck wie eigentlich fast immer in sein dumpfes Ungarn Bashing. Ich finde, ein Staat muss sich gegen den Einfluss eines ausländischen Milliardärs wehren, egal ob von rechts oder links...nichts anderes macht Orban.
Falsch! In einer Demokratie ist JEDER Einfluss, der die Demokratie nicht massiv gefährdet, zwingend legal. Wenn das anders ist, dann handelt es sich schon definitionsgemäß nicht mehr um eine Demokratie. So müssen wir eben leider auch mit dem Einfluss des russischen Milliardärs Putin leben, der über seine Propagandamaschine 'Russia Today' und über andere Kanäle massiven Einfluss GEGEN unsere Demokratien ausübt!

Soros setzt sich genau für unsere Werte, für Demokratie, Menschen- und Bürgerrechte, Freiheit und Solidarität ein. Und seine NGOs tun das völlig transparent, so dass wirklich niemand seriös behaupten kann, Soros verfolge mit seinen NGOs eine verborgene finstere Agenda.

Beitrag melden
patrick.ruediger 30.07.2018, 17:45
46. Soros als ausländische Einflussnahme

Zum Thema schutz vor Ausländischer Einflussnahme: Soros is gebürtiger Ungar. Natürlich kann sich ein Staat gegen ausländische Einflussnahme wehren. Aber:

a) Auch wenn Soros Wahlamerikaner ist, sind die Umstände zu beachten. Er ist gebürtiger Ungar. Er ist ausgewandert, als Ungarn ein Kommunistisches Regime hatte. Seine Einbürgerung in die USA fand statt, als Ungarn im Wesentlichen eine Diktatur war. Er hat frühzeitig angefangen, wieder Einfluss auf seine Heimat zu nehmen und blieb ihr stets verbunden. Er war daran beteiligt, Ungarn aus der Sovietunion zu befreien.

b) Ungarn unterdrückt nicht nur ausländische einflussnahme sondern auch inländische Medien. Die Unterdrückung ausländischer Einflussnahme soll insbesondere verhindern, dass diese inländischen Personen vor wirtschaftlicher oder weitergehenderen Repressionen zu schützen. Auch die gegen ausländische NGOs gerichteten Aktionen richten sich also eigendlich gegen die eigenen Oppositionellen.

Beitrag melden
oldseaman1947 30.07.2018, 17:46
47. Nicht doch !!!

Warum sollte Ungarn diesen Strippenzieher eine Bühne bieten. Schlimm wenn Deutschland dieser NGO eine Heimat bietet. Soros sollte sich um seine "Geschäfte" an der Börse kümmern wenn es nicht zu vermeiden ist .Mit seinen Devisen Spekulationen hat er so manchen Staat in Schwierigkeiten gebracht.,Wenn überhaupt dann könnte diese Organisation ihren Sitz in Tel Aviv aufschlagen .Dann könnte er einen Beitrag für Frieden leisten ..

Beitrag melden
wolfgangwe 30.07.2018, 17:48
48. Einmischung us dem Ausland?

Man mag die gesellschatspolitischen Ziele der OSF gutheissen oder nicht, eine derart massive politische Beeinflussung wie es Soros' Stiftung kann mit den Milliarden Euros ist mir schon unheimlich. Ich stelle mir ein Interview vor mit einem Sprecher der (fiktiv) Steve Bannon Stiftung, nachdem diese sich fuer ein paar Jahre in Deutschland mit ein paar Milliarden eingebracht hat, wie das wohl ausgehen wuerde? Nicht so wohlwollend, nehme ich an.

Beitrag melden
jamguy 30.07.2018, 17:50
49.

Zitat von kakadu
Der Osten kann seine kommunistische Vergangenheit nicht abschütteln. DIe Aufnahme Ungarns in die EU war ein Fehler. Wenn die Entwicklung so weitergeht, dann wird es sich auch als Fehler erweisen, Beifall geklatscht zu haben, als die Mauer fiel.
Die Frage is ob es nicht ehrlicher ist gleich reinen Tisch zu machen als erst aufnehmen und wieder als nicht berechtigt ab zu schieben ,angeblich sucht die Polizei zur Zeit 129000 Die deshalb untergetaucht sind und sicher die schlechtesten Perspektiven insgesammt in der EU?

Beitrag melden
Seite 5 von 9
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!