Forum: Politik
Ägypten: USA fordern Ende der Hatz auf Muslimbrüder
AFP

Die US-Regierung solidarisiert sich mit den Muslimbrüdern: Washington fordert ein Ende der willkürlichen Verhaftung von Islamisten in Ägypten. Doch dem gestürzten Präsidenten Mursi droht schon ein neues Verfahren - wegen eines Gefängnisausbruchs.

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andreu66 12.07.2013, 12:02
100. Also doch Barack Osama?

Nun sind zwar alle Halbbrüder Obamas Moslems, aber eigentlich hat man doch immer gedacht an der Tea-Party-Propaganda sei nichts dran.
Wenn man Obamas Politik in Syrien und Ägypten anschaut, die in beiden Ländern zur Vertreibung der christlichen Minderheiten führen wird, ist man sich aber nicht mehr so sicher.

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de-be 12.07.2013, 12:02
101.

Zitat von M. Thomas
Nachsitzen! Die heutigen Taliban rekrutieren sich, tausendfach in Personalunion, mit den Mudjaheddin des damaligen Kampfes. Faszinierenderweise nutzen sie gar die gleichen Waffen gegen die USA, die ihnen damals von jenen für den Kampf gegen die UdSSR geliefert worden sind. Sie haben lange sogar auf diese alten Munitionsbestände zurückgreifen können. Sie basieren auf der gleichen Infrastruktur, die ihnen damals von den USA bereitgestellt wurde und, im Anfang, sogar die gleichen Ausbildungscamps. Sie haben damals Mudjaheddin genau an den Boden-Luft-Systemen ausgebildet, vor denen sie sich heute in Afghanistan selber fürchten. Es gibt kaum etwas Verlogeneres als US-Aussenpolitik! Die USA haben sich ganz konsequent schon immer entweder auf die von vornherein falsche oder auf jeweils die brutal-effektive Seite geschlagen, die mit US-Waffen US-Interessen vor Ort durchboxen. Menschenrechte spielen dabei keine Rolle, da hat man ja sogar massive Probleme, sie daheim im eigenen Land durchzusetzen - weshalb sollte man sie gegenüber jemandem beachten, den man gerade als "Feind" betrachtet, weil er der Wirtschaft im Wege steht? Siehe Ägypten. Recherchieren Sie mal unter dem Namen "Omar Afifi Soliman" - echter Tipp!

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de-be 12.07.2013, 12:04
102.

Zitat von M. Thomas
Nachsitzen!
Hä, wieso ich?
Sie meinen wohl jemand anderes, oder!?

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kakadu 12.07.2013, 12:04
103. opportunisten am werk

Wer nimmt das den Amerikanern jetzt noch ab? Plötzlich versöhnen sie sich mit den Muslimbrüdern und Erdogan. Die eigenen Interessen stehen dabei vermutlich klar an vorderster Stelle. Vorgegaukeltes Interesse und Freundschaften. Das kennen wir in Europa jetzt dank Snowden. Aber seien mal die Vermutungen beiseite gelegt. Es ist eine Chance für Europa sich weiter zu emanzipieren und eine eigene Stellung im Nahost zu beziehen. Politisch nicht einmischen, aber ein Interesse an Handelspartnerschaften klar in den Vordergrund stellen, halte ich für strategisch wertvoll.

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jiskoko 12.07.2013, 12:04
104. mittlerweile...

kommt mir der verdacht die us-regierung ist bereits islamisch unterwandert worden und im weißen haus sitz ein molsem-bruder!

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Endlager 12.07.2013, 12:05
105. Die Islamisten werdebn zu Opfern verklärt,

das ist einfach nur lächerlich. Zumal bis 2008 auch die Moslembrüder für die USA noch Feinde und Terroristen waren.

Aber die USA so wie die EU und insbesondere Deutschland haben sie danach mit viel Geld unterstützt, so wie einst die Vorläufer der Taliban.

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gr89 12.07.2013, 12:08
106.

Zitat von Lemmi42
Wiso steckt ausgerechnet die USA ihre Nase in die Probleme Ägyptens,haben sie schon jemals etwas konstrucktives für den Frieden im Nahen Osten geleistet ?
In einem Israelischen Nachrichtenmgazin konnte man vor ein paar Tagen lesen das Israel die Sorge umtreibt das in Ägypten der nächste Bürgerkrieg ausbricht und Israel dann an zwei Fronten gleichzeitig von Islamisten angegriffen werden könnte. Daher wird sich Amerika so oder so einmischen müssen, dumm nur das eben die USA auch den Bürgerkrieg an der anderen Seite Israels nach kräften fördert, schizophrene Politik deluxe.
Und auch dei Waffenlieferungen an dei "gemäßigten rebellen" zeigen Wirkung in Form der Eröffnung einer weiteren Kriegsfront:
Krieg in Syrien: Rebellenkommandeur von Al-Kaida getötet - N24.de
Bei der Al-Kaida ist inzwischen auch angekommen das man die "gemäßigten Rebellen" später gegen sie "radikalen" auszuspielen gedenkt und so bringen die vorsorglich schon mal die FSA-Leute um die Ecke.....und schwupps gibt´s ein Al-Kaida-Paradies direkt vor Europas und Israels Haustür, danke Washington.

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thomas_gr 12.07.2013, 12:08
107. optional

Natürlich stehen die Amis hinter ihren Leuten. Wer schon soviel Geld gemeinsam mit den Saudis in die Muslimbrüder investiert hat...was haben die Amis nur wieder für einen Dämon erschaffen...

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abraxas63 12.07.2013, 12:18
108.

Zitat von M. Thomas
Nachsitzen! Die heutigen Taliban rekrutieren sich, tausendfach in Personalunion, mit den Mudjaheddin des damaligen Kampfes. Faszinierenderweise nutzen sie gar die gleichen Waffen gegen die USA, die ihnen damals von jenen für den Kampf gegen die UdSSR geliefert worden sind. Sie haben lange sogar auf diese alten Munitionsbestände zurückgreifen können. Sie basieren auf der gleichen Infrastruktur, die ihnen damals von den USA bereitgestellt wurde und, im Anfang, sogar die gleichen Ausbildungscamps. Sie haben damals Mudjaheddin genau an den Boden-Luft-Systemen ausgebildet, vor denen sie sich heute in Afghanistan selber fürchten. Es gibt kaum etwas Verlogeneres als US-Aussenpolitik! Die USA haben sich ganz konsequent schon immer entweder auf die von vornherein falsche oder auf jeweils die brutal-effektive Seite geschlagen, die mit US-Waffen US-Interessen vor Ort durchboxen. Menschenrechte spielen dabei keine Rolle, da hat man ja sogar massive Probleme, sie daheim im eigenen Land durchzusetzen - weshalb sollte man sie gegenüber jemandem beachten, den man gerade als "Feind" betrachtet, weil er der Wirtschaft im Wege steht? Siehe Ägypten. Recherchieren Sie mal unter dem Namen "Omar Afifi Soliman" - echter Tipp!
Zumindest hatten beide schon die gleichen Ausbilder vom pakistanischen Geheimdienst. Die Taliban selber sind größtenteils Paschtunen, während der Teil der Mujaheddin, der sich in der Nordallianz verbündete, größtenteils nicht den heutigen Taliban zuzuordnen ist. Wobei es natürlich auch da Schnittmengen gibt.
Sinn und Zweck der Gründung der Taliban war es, dass im Bürgerkrieg zerstrittene Land durch eine überlegene Kraft zu einen, mit welchen Methoden auch immer.
Schließlich war damals der Hype um die Öl- und Gasressourcen in Zentralasien gerade auf dem Höhepunkt. Und eine Pipeline sollte praktischer Weise durch Afghanistan führen.
Nur erwiesen sich die Taliban als unzuverlässig (mal wieder das falsche Pferd..), so dass man sich überlegen musste, mit wem man stattdessen weitermacht.
Ich glaube, soweit ich mich richtig erinnere, hieß einer der wichtigsten Verhandlungsführer bei dieser Pipeline-Geschichte Karzai...

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lapida 12.07.2013, 12:19
109. lapida lapida

Die USA forder ein Ende der Hatz auf Snowden...äh sorry der undemokratischen und untoleranten Muslimbrüder....verkehrte Welt?? Nein! Passt in eine Welt in der Kommunisten (China) die besseren Kapitalisten sind

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