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Ärger mit Präsident Karzai: Nato erwägt radikalen Abzug aus Afghanistan
DPA

Die Nato-Verteidigungsminister wollten an diesem Mittwoch die Weichen für eine Trainingsmission in Afghanistan nach 2014 stellen - doch nun richtet man sich auch auf einen kompletten Abzug ein. Grund ist ein seit Monaten ungelöster Konflikt mit Präsident Karzai.

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mielforte 26.02.2014, 07:01
10. Prioritäten nach Ukraine neu gesetzt

Ob Karzai nun "hüh" oder "hott" sagt, ist der Nato soetwas von egal. Die Nato rückt jetzt in die Ukraine und Kräfte müssen neu verteilt werden.

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thomasschöffel 26.02.2014, 07:02
11. uneingeschränke Solidarität

Man sollte nicht vergessen, daß unsere Jungs nur wegen des Gefasels des Exkanzler Schröder von wegen der uneingeschränkten Solidarität wegen 9/11 nach Afghanistan geschickt wurde. Ich weiß nicht, wie viele von unseren Soldaten deswegen dort gefallen sind, aber nach allen Erkenntnissen war 9/11 kein kriegsmäßiger Angriff von Afghanistan auf die USA, sondern der Anschlag von üblen Verbechern, ob nun Araber oder die Amis selbst, da sei dahingestellt. Es war also, lieber Herr Schröder, auf kein Fall der Bündnisfall.
Wir haben in diesem Land nichts zu suchen und sollten lieber heute als morgen dort verschwinden. Nach Abzug aller fremden Truppen wird, und das prophezeie ich hiermit öffentlich, im Land das gemacht, was in Afghanistan schon immer gemacht wurde: Warlords werden sich in ständig wechselnden Bündnissen gegeneinander bekämpfen. Wenn in der Zukunft auch nur eine einzige Mädchenschule überlebt haben wird, vielleicht im Diplomatenviertel der Hauptstadt Kabul, wird das Ergebnis anhand der vielen Toten nur mager zu nennen sein.

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alexanderschulze 26.02.2014, 07:04
12. Raus da

Dieses Land lässt sich nicht demokratisieren. Alle korrupt, inklusive der Karsai-Entourage. Bevor noch mehr Jungs dort draufgehen, weg da. Wer nicht will, dem ist nicht zu helfen.

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bezim 26.02.2014, 07:07
13. umsonst

Man sieht, dass es nichts bringt, "die Freiheit am Hindukusch zu verteidigen." Die Zivilisten und Soldaten sind umsonst gestorben!

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Blaumilchvor 26.02.2014, 07:09
14. Herzlichen Glückwunsch!

Das Land wird in einem schlimmeren Zustand verlassen, als man es vorgefunden hat. Das selbe ist im Irak zu beobachten! Was diese immer wieder in den Himmel gelobten humaintären Einsätze in diesen Ländern bringen sollten, Frieden haben sie nicht geschaffen, das Land nicht stabilisiert. Zurück bleiben Regionen in der Mensch und Material seinen Tribut zollen musste und viele Scherben. Die Taliban und anderen radikalen Kräfte kehren zurück! Alles zurück auf Anfang!

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Inselbewohner 26.02.2014, 07:13
15. Wie, was, wo, warum?

Zitat von sysop
Die Nato-Verteidigungsminister wollten an diesem Mittwoch die Weichen für eine Trainingsmission in Afghanistan nach 2014 stellen - doch nun richtet man sich auch auf einen kompletten Abzug ein. Grund ist ein seit Monaten ungelöster Konflikt mit Präsident Karzai.

Nach gefühlten 100 Jahren Krieg in Afganistan dämmert den Natostaaten, dass sie dort nicht willkommen sind? Die Afganen wollen ohne Stress ihre Drogen anbauen und das Geld vom Ausland kassieren. Die Taliban werden sich als gemäßigt empfehlen, der Konflikt mit Pakistan wird zu beider Zufriedenheit gelöst und die Hardliner unter den Terroristen werden es sich in den Bergen gemütlich machen. Der Islam wird Staatsreligion und die Scharia wird für alle gelten. Ungläubige werden verfolgt und getötet so Allah will. Das was aufgebaut wurde wird wieder eingerissen und die Milliarden die der ganze Spaß gekostet hat sind verpulvert.
Warum hat man nicht schon vor langer Zeit gesagt: Leute macht euren Dreck alleene? Der Kampf gegen den Terrorismus kann es wohl nicht gewesen sein, die wirklichen Terroristen sind schon lange weiter gezogen bzw. haben in Syrien zu tun.
Der einzigste Grund der mir einfällt dort nicht mit Mann und Maus zu verschwinden ist: Der Westen will sein "Gesicht" nicht verlieren und nicht als Verlierer da stehen.
Gruß HP

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claudilein 26.02.2014, 07:18
16. Entscheidende Information fehlt

Um was geht es denn konkret in dem Truppenstatut, dessen Unterschrift Karzai verweigert?
Laut taz handelt es sich dabei um ein Abkommen, das NATO-Soldaten Immunität vor afghanischer Strafverfolgung zusichern soll.
Man kann ja dazu stehen wie man will, aber zumindest diese Information hätte in den Artikel gemusst.

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Rollkofferträger 26.02.2014, 07:25
17.

Wird die "Schutztruppe" (kann man nicht auch Mafia-Banden so bezeichnen?) schon in der Ukraine gebraucht?

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mikaiser 26.02.2014, 07:33
18. Abzug? Na endlich!

Ein Freudentag, wenn es denn wahr wird. Sowohl für die Soldaten und Angehörigen der Nato-Truppen wie auch für die Taliban. Die afghanische Bevölkerung wird geteilter Ansicht sein, aber sie haben unter jeder Art von Besatzungsmacht und Religionswahn gelitten. Nun müssen sie sich nur noch in eine Richtung orientieren.
Wir haben jedenfalls keinen Schutzauftrag für eine in sich völlig gespaltene Einwohnerschaft, deren Sitten und Traditionen uns fremd sind.

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whitemouse 26.02.2014, 07:33
19. Raus

Den von Beginn an unsinnigen Einsatz zu beenden ist das einzig Richtige. Deutschland muss allerdings seinen afghanischen Hilfskräften einen Umzug nach Deutschland ermöglichen. Und dann ist Schluss.

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