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Ärger mit Präsident Karzai: Nato erwägt radikalen Abzug aus Afghanistan
DPA

Die Nato-Verteidigungsminister wollten an diesem Mittwoch die Weichen für eine Trainingsmission in Afghanistan nach 2014 stellen - doch nun richtet man sich auch auf einen kompletten Abzug ein. Grund ist ein seit Monaten ungelöster Konflikt mit Präsident Karzai.

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Narvan 26.02.2014, 07:34
20. alle raus...

zieht endlich ab und lasst sie im chaos versinken sie wollen es doch nicht anders...

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celsius234 26.02.2014, 07:39
21. Nix gelernt aus der Geschichte ??

Zitat von sysop
Die Nato-Verteidigungsminister wollten an diesem Mittwoch die Weichen für eine Trainingsmission in Afghanistan nach 2014 stellen - doch nun richtet man sich auch auf einen kompletten Abzug ein. Grund ist ein seit Monaten ungelöster Konflikt mit Präsident Karzai.
Engländer - Finger verbrannt
Russen - Finger verbrannt
Amis - Finger verbrannt
Nato - Finger verbrannt.

Raus da und Zaun drum ziehen. Den Zaun zu bewachen ist einfacher als eine Kiste Flöhe bewachen.

PS: Alexander Große - ist durchgekommen. Ist aber schon eine Weile her.

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berpoc 26.02.2014, 07:41
22.

Zitat von sysop
Die Nato-Verteidigungsminister wollten an diesem Mittwoch die Weichen für eine Trainingsmission in Afghanistan nach 2014 stellen - doch nun richtet man sich auch auf einen kompletten Abzug ein. Grund ist ein seit Monaten ungelöster Konflikt mit Präsident Karzai.
Hat sich ja voll gelohnt der Feldzug. Dreizehn Jahre später wissen unsere kriegsbefördernden Eliten, was ihnen die Russen schon 2002 erzählten. Tolle Leistung.

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staplerfahrer_klaus 26.02.2014, 07:44
23. was bedeutet Truppenstatut

Was bedeutet den Truppenstatut? Möglicherweise will Karsai ja auch nur verhindern, dass er unabhängig von einer Ausbildungsmission, die nächsten 50 Jahre einen US Militärstutzpunkt im Land hat. Die USA behalten die sehr gerne.

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juerler@saxonia.net 26.02.2014, 07:45
24. Afghanistan

Zitat von sysop
Die Nato-Verteidigungsminister wollten an diesem Mittwoch die Weichen für eine Trainingsmission in Afghanistan nach 2014 stellen - doch nun richtet man sich auch auf einen kompletten Abzug ein. Grund ist ein seit Monaten ungelöster Konflikt mit Präsident Karzai.
Raus- dort hätten wir uns nie hineinziehen lassen sollen.
Wenn es die einzige Drohung der Amis ist aus einem fremden Land abzuziehen sehe ich dies nicht als Drohung sondern als Erleichterung für Afghanistan. Die Amis brauchen doch nur Stützpunkte.
Außerdem haben Sie sich den Gesetzen des Landes zu beugen und nicht darüberstehen zu wollen- Wie beim internationalen Gerichtshof.

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Ephemeris 26.02.2014, 07:46
25. ...

der spiegel wird immer schlechter ! erfährt man mal auch ein Paar hintergründe über Karzais Forderungen ? Es sieht so aus als wäre er den Taliban sehr nah ect....

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skruffi 26.02.2014, 07:49
26. Es ist einfacher....

...einen Krieg zu beginnen, als ihn zu beenden.
Diese Weisheit besteht schon lange. Offensichtlich ist diese an den "Friedenstruppen" in Afghanistan vorbei gegangen.
Es musste klar sein, dass nach dann 13 Jahren vergeblichen Krieges eine schwierige Situation kommt.
Die Warlords und die Taliban scharren doch jetzt schon mit den Füssen.
Es wird für die USA und ihre Vasallen ein zweites Vietnam werden.
Nach Korea hat man auch dort keinen Krieg gewonnen. Während in Korea noch der Status quo ante nach über 50.000 gefallenen
US-Soldaten erreicht werden konnte, konnten fast 60.000 gefallene GI´s nicht verhindern, dass das ursprüngliche Ziel, nämlich die
Vermeidung eines kommunistischen Vietnams, am 01.05.1975 gestorben war.
Die vielen tausenden Afghanen, die die fremden Truppen unterstützt haben, sollten schon ihre Koffer packen ebenso wie Karzai und sein Clan.
Nur der deutsche Michel in ausgeprägter Vasallenhaltung bleibt wahrscheinlich bis zum Schluss und muss aufpassen, nicht von den Taliban überrannt zu werden. Und wenn man diesen unglückseeligen, amerikanischen Rachefeldzug dann beendet hat, wird die afgh. Armee u.a. mit ca. 150 Mio € pro Jahr von uns aufgerüstet. Hier knallt es an allen Ecken der sozialen Front, aber Banken, Euroländer und Afghanistan werden mit hunderten Milliarden überhäuft.
Daneben freuen sich natürlich die Taliban, denn jeder übergelaufene (oder überrannte) afgh. Soldat ist dann bestens ausgerüstet und die Waffenlager sind voller moderner Waffen, die man dann schön einsetzen kann Man kann zu dem bisherigen Einsatz lediglich sagen, dass er gescheitert ist. Vielleicht verabschiedet man sich Frau Merkel noch mit einer "Siegesparade" in Kabul.

1.So möchte man uns glauben machen.
Der neuen BDV, Frau von der Leyen (in der Bundes-
wehr gerüchteweise "Flinten-Uschi" genannt)
hätte man von ihrem Stab besser das neue
Buch "Der blinde Spiegel-Deutschland im afghanischen
Transformationskrieg" zur Vorbereitung auf ihr Amt
geschenkt. Aber da stehen ja die unbequemen Nachrichten drin.
Hat die Welt noch nicht verstanden, dass das Hegemonialstreben
der USA noch nie etwas Gutes für die Menschen gebracht hat?
Die USA haben das souveräne AFG 2001 mit dem Vorwand Al-Quaida angegriffen (und wir sind anschließend mit marschiert).Seit dem sind zehntausende - vielleicht mehr- Zivilisten dort ums Leben gekommen.
Es ist ziemlich klar, dass AFG eine ähnliche Entwicklung nach dem Abzug der Besatzer erwartet. Aber, dass hätte man sich vorher überlegen sollen.

Schade, dass der SPIEGEL nicht mal darüber berichtet, wie es dann so zugeht, wenn die Truppen, hier BW, abziehen.
Zum Beispiel wie in Faizabad. Dort ist nach anderen Medienberichten das Lager nur noch eine einzige Farce.

Nein, es war falsch und nichts ist gut in Afghanistan. Und es wird nicht besser, wenn die Truppen bleiben. Also Abzug, so schnell wie möglich´und nicht erst in
10 Monaten.

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retterdernation 26.02.2014, 07:52
27.

... für nix und wieder nix. Und unsere Regierung hat diesen Wahnsinn mitgetragen... wieviele Menschenleben das gekostet hat, von den vermutlich Billionen an Kosten, ganz zu schweigen. Nach dem Abzug wird innerhalb kürzester Zeit, alles beim alten sein. So ist das - wenn man sich in fremde Kulturen einmischt. Ok - paar Brunnen und Schulen hat's gebracht. Und einige Mädchen konnten eine Ausbildung machen.
Einige Arbeitsplätze wurden auch geschaffen. Diese Leute werden voraussichtlich schnell das Land verlassen wollen, wenn es zum Voll-Abzug kommt. Hat den Afghanen also auch nur zeitlich begrenzt etwas gebracht. Reich sind die politischen Kasten dort geworden. Mit unserem Geld. Und die Warlords und Stammesfürsten. Die reichlich Geld für den Wegzoll der Truppen-Allianz bekamen und die Mohnproduktion um ein vielfaches steigerten... was für ein sinnloser Krieg dort in AFGHANISTAN.

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redbayer 26.02.2014, 07:54
28. Das wäre die beste Nachricht seit Jahren

nur die Deutschen werden sich furchtbar ärgern, sie wollten doch Afghanistan auf die Dauer besetzen und am Hindukusch Deutschland verteidigen. Auch die Beteiligung am lukrativen Opium Geschäft könnte entfallen - die armen Deutschen ....
(Anm.: ersatzweise werden sie dann wohl die Ukraine und Afrika besetzen)

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independenceclass 26.02.2014, 07:57
29. Abzug - na und? Recht so

Keiner will dies in der Nato - angeblich. Sollte eine Volksbefragung dazu stattfinden - die die Politik natürlich nicht möchte, würde sich wie in allen Umfragen herausstellen: Holt alle Trupppen zurück, stoppt die Gelder, denn Afghanistan versinkt eh um Chaos. Es muss wohl Gründe der Politiker geben, die wir höchstens erahnen können

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