Forum: Politik
Ärger um Netz-Plattform: Kinderporno-Panne erschüttert Piratenpartei

Die Piraten haben*ihre zentrale Internet-Plattform vom Netz genommen. Der Grund: Auf dem*sogenannten Piratenpad, dem Herzstück ihrer Kommunikation, wurden mehrere*Kinderporno-Links platziert.*Der Skandal katapultiert die*Jungpartei in die politische Realität.

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ZiehblankButzemann 25.11.2011, 17:58
1. Entweder eine Panne oder ziemlich dreist:

Da ist wohl irgendwas schief gelaufen bei den Neu-Freibeutern. Hoffe das sich die Sache aufklärt, und die ganze Angelegenheit nur ein dummer Streich oder ein Versehen war. Als Internet-Profis sollte euch so etwas aber eigentlich nicht passieren.

Dann mal guten Appetit beim Suppe aulöffeln!

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tabvlarasa 25.11.2011, 17:59
2. Was ist jetzt genau der Skandal?

Auf einer frei zugänglichen Plattform wurden Links zu anderen Seiten mit Kinderpornos gepostet.
Das ist in etwa so, als ob jemand in den Briefkasten vom FDP-Parteibüro einen Zettel einwirft mit der Adresse eines Kinderbordells.
Unangenehm und eklig, aber was kann da die Partei jetzt für? Und wo ist der Skandal? Dass es Leute gibt, die solche Links verbreiten? Willkommen in der Realität.

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-mowgli- 25.11.2011, 18:00
3. ...

Zitat von
Doch auch der Piraten-Bundesvorstand erhielt nach eigenen Angaben Post von Anonymous: Demnach habe das Netzwerk selbst die Plattform genutzt, um Informationen für eine Aktion gegen Kinderpornographie zu sammeln - so seien die Links schließlich im Pad gelandet.
Achja, das diente mal wieder nur zur Recherche.
Kommt mir irgendwie bekannt vor.
Gut, dass es Zeitungen gibt.
Dadurch wissen die Piraten auch was so auf ihren Servern los ist.

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sponnie 25.11.2011, 18:15
4. seltsamer Artikel

Wer im Netz unterwegs ist, weiß, daß Links zu zu allen denkbaren und nicht-denkbaren Inhalten ständig irgendwo auftauchen.
Das geschieht ständig und überall.
Daraus eine nachricht zu zimmern, weil es jetzt mal bei den Piraten geschehen ist, ist schon ein Kunststück.
Dabei haben die Akteure vorbildlich und schnell reagiert.

Wenn ich mir vorstelle, ich entdecke einen link zu einer antisemitischen oder sonstwie rechtsbrüchigen seite in einem Angebot einer anderen Partei,stelle ich mir automatisch die Frage, ob die Reaktion dort auch so akkurat gewesen wäre.
Könnte man als investigativer Journalist ja eigentlich mal überprüfen, nicht wahr?
Dann hätte man auch mehr zu melden als den Abschrieb von dpa.

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gbk666 25.11.2011, 18:21
5. titellos

Zitat von ZiehblankButzemann
Da ist wohl irgendwas schief gelaufen bei den Neu-Freibeutern. Hoffe das sich die Sache aufklärt, und die ganze Angelegenheit nur ein dummer Streich oder ein Versehen war. Als Internet-Profis sollte euch so etwas aber eigentlich nicht passieren. Dann mal guten Appetit beim Suppe aulöffeln!
Internet Profis oder nicht, das hat nicht wirklich etwas damit zu tun.

Das piratenpad ist genau wie zB die Wikipedia für jederman zugänglich, aber nicht jeder neue Beitrag wird auch gleich gesichtet, - wie auch beid er Wikipedia - das bedeutet das durchaus kriminelle links und schriften auf derlei platformen gelagert werden können.

Es war sicher kein dummer Streich udn schon gar nicht erst ein versehen, sondern wohl eher entweder wirklich als linktausch von pädophilen benutzt worden oder aber sie wurden dort platziert um die Partei zu diskreditieren.

Ich persönlich könnte mir eher zweiteteres vorstellen, denn links kann man wohl viel leichter über emails oder privatnachrichten in fast jedem forum austauschen.

Naja, für theorie 1 spricht dann wieder, das die leute wohl wussten, dass IP`s nicht gespeichert werden

Schade wenn eine schöne Sache durch sowas kaputtgemacht werden kann

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MatthyK 25.11.2011, 18:27
6. Mehr zum "Skandal" aufgebauscht das ganze.

Da stellt die Piratenpartei einen Dienst zur Verfügung und den haben irgendwelche Aktivisten jetzt genutzt, um sich bei einer Aktion gegen Kinderpornographie abzusprechen, wobei auch keine kinderpornografischen Webseiten verlinkt wurden, sondern wohl Foren, wo sich anscheinlich entsprechende Leute tummeln.

Wäre es SPON oder anderen Medien eine Meldung wert gewesen, hätten sie dabei Google Docs benutzt? Wenn man unbedingt will, kann man aber alles zum Skandal aufbauschen...

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Andrew M. 25.11.2011, 18:28
7. Hatte

Hatte nicht die HSH Nordbank so ihren Direktor in New York verscheuchen wollen? Wurde dafür ein Bänker angeklagt oder die "Sicherheits"-Firma die dahinter steckte? Nein! Da ist ja Geld und Macht im Spiel.

Hier möchte jemand genauso operieren meine ich. Das zeigt dass die Piraten stören und die etablierten Schnarcher , Dunkelrot, Rot, Grün, Schwarz, Gelb und Braun (auch Verfassungsschutz genannt :o) ) ganz klar anstossen.

Dazu können die Jungs auch noch hacken, also sind sie nur schwer kontrollierbar. Das tut mir jetzt aber nicht leid.

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AlLumMei 25.11.2011, 18:28
8. Kein Titel

Tja - es gibt natürlich immer einzelne die Freiheiten ausnutzen.
Das muss eine Demokratie aushalten.

Dann werden die entsprechenden Links/ Posts entfernt und soweit möglich Strafanzeige gestellt und die Verantwortlichen ermittelt.

Könnte übrigens genauso vom Verfassungsschutz dort eingestellt worden sein, um die Piratenpartei zu beschmutzen.

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Nania 25.11.2011, 18:29
9. Nehmen wir

mal an, das SpOn Forum würde nicht moderiert werden und jemand würde hier einen Link zu einer Kinderpornoseite posten... Würden dann auch direkt alle schreien? Und wenn ja, was würden sie schreien? Skandal für den Spiegel?

Wer jetzt die Schuld den Piraten zuschiebt, macht einen ganz dummen Fehler: Solche Sachen wird man im Internet leider nicht los. Nicht, solange es Freiheiten im Internet gibt und die Möglichkeit, Sachen zu posten ohne das vorher die Polizei drüber ließt.

Die Piraten haben schnell und sauber reagiert. Was will man noch? Ihnen Scheiße ins Boot schaufeln? Manchmal erscheint mir das so.

Wäre es die CDU gewesen - mehr als eine Randnotiz wäre es vermutlich nicht wert....

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