Forum: Politik
Ärger um Netz-Plattform: Kinderporno-Panne erschüttert Piratenpartei

Die Piraten haben*ihre zentrale Internet-Plattform vom Netz genommen. Der Grund: Auf dem*sogenannten Piratenpad, dem Herzstück ihrer Kommunikation, wurden mehrere*Kinderporno-Links platziert.*Der Skandal katapultiert die*Jungpartei in die politische Realität.

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Zephira 26.11.2011, 00:27
100. Wie bitte?

Zitat von sebastian_f
Der Skandal wird von den Medien geschürt, damit die Piraten nicht noch mehr Anteile bekommen.
Wer sich gegen die Verbreitung von Kinderpornografie ausspricht, muss auch gegen die Piraten sein? Und das kommt ausgerechnet von einem Piratenbefürworter?

Bei solchen Unterstützern braucht die Partei wahrlich keine Feinde mehr.

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acepoint 26.11.2011, 00:32
101. Läuft der SPON so schlecht?

Die zahlreichen Bilderserien in diversen Artikeln reichen wohl nicht aus, eine vorzeigbare Anzahl Klicks zu produzieren. Nun müssen es reißerische Überschriften sein.

So wird aus einem Scientologen gleich eine Unterwanderung. Und nun aus der möglicherweise/wahrscheinlich von einem/mehreren Aussenstehenden genutzten und für jeden Internetuser frei zugänglichen Infrastruktur eines kollaborativen Textverabeitungssystems sofort eine Kinderporno-Panne.

Wie reagiert denn der Spiegel auf die zahlreichen Verstöße bei Youtube, Clipfish etc.? Die Piratenpartei hat in diesem Fall korrekt reagiert, das entsprechende Pad nach Kenntnisnahme sofort der Kripo angezeigt, mit der vorrübergehenden Abschaltung vielleicht sogar überreagiert.

Oder ist der Druck der anderen »Volksparteien« auf ein umabhängiges Medium mittlerweile so groß, dass sauber recherchierte Artikel mit einer maßvollen Überschrift nicht mehr opportun sind?

Achim Müller
Piratenpartei NRW

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telimo 26.11.2011, 00:33
102. Der Skandal geht von den Medien, hier dem Spiegel, aus!!!

Zitat von sysop
Die Piraten haben*ihre zentrale Internet-Plattform vom Netz genommen. Der Grund: Auf dem*sogenannten Piratenpad, dem Herzstück ihrer Kommunikation, wurden mehrere*Kinderporno-Links platziert.*Der Skandal katapultiert die*Jungpartei in die politische Realität.
Wo ist denn da bitte der Skandal? Das Piratenpad wurde konstruiert, dass man anonym etwas online stellen kann ohne, dass irgendwelche Verkehrsdaten gespeichert werden. Dies ist sehr sinnvoll, wenn es beispielsweise um Protestbewegungen geht oder schlicht um Informationsaustausch, bei dem Repressionen erwartet werden könnten. Dass es kranke Menschen gibt, die ursprünglich gute Projekte zum Schlechten ausnutzen ist leider auch normal und zieht sich durch die gesamte Geschichte der Menschheit. Angefangen in der Antike, bis in die heutige Zeit hinein.

Die Partei hat schnell und richtig reagiert. Genauso ist es ebenfalls sinnvoll das Angebot wieder online zu stellen.

Hier nun aber einen Skandal seitens der Medien zu schüren ist mehr als unlauter und ich schäme mich für eine solche unseriöse Berichtspropaganda des Spiegels. Es ist schon beschämend, wie immer wieder in den letzten Monaten ein Bild(zeitungs)niveau in den Artikeln an den Tag gelegt wird, anstatt einmal ordentlich zu recherchieren und unparteiisch zu berichten.

Einfach nur traurig SPON...

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llych2001 26.11.2011, 00:39
103. Tja, liebe Piraten,

willkommen in der Realität ! Überlegt Euch also gut, ob Ihr nur die Kreativwirtschaft kaputt machen oder auch gleich Beihilfe zur Verbreitung von Kinderpornographie leisten wollt. Reife Leistung !

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kay16 26.11.2011, 00:40
104. Keine "Porno"-Piraten...

Hallo,
mich wundert, dass so viele (für mich) am Thema vorbeischreiben.
Ist vielleicht auch nur meine Sichtweise, aber ich glaube nicht, dass es darum geht, ob wirkliche Mitglieder der Piraten diese Links gesetzt haben (so dass man die Partei mit Pädophilen gleichsetzt)--ich glaube, dass ist auch sehr ersichtlich, dass sowas nur politische Gegner und/oder gestörte Leute machen---sondern dass ausgerechnet die Gruppe, die für das offene Netz und den Zugang und gegen Kontrolle ist (und das ja auch mit den "Jedermann" Rechten an ihrer Seite demonstriert) jetzt erlebt, warum so viele für Kontrollen sind.
Weil man den Leuten, die so einen Dreck posten, auf die Schliche kommen möchte (und wenn möglich, der Justiz zuführen), weil es sicherer sein kann, erst mal Dinge zu kontrollieren, bevor man sie allen zugänglich macht (wie zB hier beim Spiegel Forum, da wird ja auch geprüft...) etc pp.

Ich persönlich finde den Grundgedanken der allgemeinen Teilhabe sehr sympathisch, aber das hier ist so ein Beispiel von Ideal und Wirklichkeit.

Mich ärgert es sehr, dass Leute mit Idealen so einen vor den Bug geschossen bekommen, aber ich glaube auch, dass sie da vielleicht eine neue Herangehensweise entwickeln müssen---denn solche Dinge --und hier meine ich nicht diese offensichtliche Provokation, sondern die echten Perverse--gibt es nun einmal.
Ich finde es selbst sehr schwer, diese Balance zwischen Freiheit und Kontrolle finden (deswegen bin ich wohl auch kein Politiker) aber egal, wer den Mist gepostet hat:
Es waren ja wohl echte Links--und allein dafür gehören diese ********* abgestraft!!!
Tja, wie gesagt, vermutlich lag die Intention bei der Aktion wirklich dabei, die Piraten nicht als pädophil etc zu brandmarken, sondern als hilflos gegenüber solchen Individuen, die das Netz für kriminelle und abartige Sachen benutzen.
Ich könnte k*****, wenn ich daran denke, dass die sich jetzt sicher ganz groß fühlen und denken :Ziel erreicht.
Aber vermutlich sind sie viel zu kurzsichtig um zu begreifen, dass das den Piraten eher Sympathien bringt (so ging es mir zumindest).
Grüße, kay

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Ruhelos 26.11.2011, 00:42
105. Kinderpornos

Zitat von tabvlarasa
Auf einer frei zugänglichen Plattform wurden Links zu anderen Seiten mit Kinderpornos gepostet. Das ist in etwa so, als ob jemand in den Briefkasten vom FDP-Parteibüro einen Zettel einwirft mit der Adresse eines Kinderbordells. Unangenehm und eklig, aber was kann da die Partei jetzt für? Und wo ist der Skandal? Dass es Leute gibt, die solche Links verbreiten? Willkommen in der Realität.
eigentlich wollte ich es nicht schreiben.
Wird wohl der Verfassungssschutz gewesen sein.
Genauso wie dieser eine Hinrichtung in ESA betrieben hat.
Dann sind die Fronten klar und allles ganz einfach.
Wers glaubt wird selig.

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Zephira 26.11.2011, 00:43
106. Erkärung

Zitat von DorianH
Auf einer frei zugänglichen Plattform wird Pornografie verlinkt, und daraufhin tut man so, als sei der Betreiber schuld?
Wie kommt es, dass sämtliche Piratenunterstützer in diesem Thread weder technisch noch rechtlich die geringste Ahnung von der Materie haben? Und sowas will eine Internetpartei sein?

Die Piratenpartei bietet eine Plattform an, auf der schwerst kriminelle Inhalte absolut anonym gepostet werden können. Das ist unter anderem eine Einladung an Verbreiter von Kinderpornographie. Mit der Ausrede, dass man es doch nicht selbst gepostet hätte, ist das nicht aus der Welt geschafft. Außer man stellt sich auf den Standpunkt "Kinderpornographie? Das müssen wir aushalten." Dann aber wenigstens ehrlich sein.

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telimo 26.11.2011, 00:50
107. blabla

Zitat von Olaf
Und so etwas überrascht ein Partei, die sich als Internetspezialisten verkauft? Die haben weniger Ahnung, als ich dachte.
Ja, bitte erst einmal informieren, dann nochmal denken und dann erst posten, danke...

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landogar2k 26.11.2011, 01:02
108. schwieriges Thema

Zitat von ZiehblankButzemann
Da ist wohl irgendwas schief gelaufen bei den Neu-Freibeutern. Hoffe das sich die Sache aufklärt, und die ganze Angelegenheit nur ein dummer Streich oder ein Versehen war. Als Internet-Profis sollte euch so etwas aber eigentlich nicht passieren. Dann mal guten Appetit beim Suppe aulöffeln!
Das hat nichts mit "Profi-Sein" oder "Profi-Nicht-Sein" zu tun. Man hat sich ganz bewusst dafür entschieden, dieses technische Werkzeug allen Internetnutzern zur Verfügung zu stellen, und ich gehe auch davon aus, dass es überwiegend für konstruktive Arbeit verwendet wird.

Dass diese Offenheit auch missbraucht werden kann, liegt in der Natur der Sache.

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es_ist_zum_verzweifeln 26.11.2011, 01:16
109. Bitte um "Übersetzung"

Zitat von gbk666
Es waren auf einem der mit Etherpad betriebenen Pads Links zu Seiten gefunden worden, die sich mit Kinderpornografie beschäftigten. Anders als von verschiedenen Medien dargestellt, handelt es sich wohl nicht um kinderpornografisches Material, das auf den verlinkten Websites verbreitet wurde, sondern es seien Plattformen gewesen, auf denen sich Pädophile austauschen und treffen. Dies legt ein Statement von Anonymous nahe, das auf Pastebin veröffentlicht wurde. Darin bezeichnet Anonymous die Aktion als Fehler, da man niemandem habe schaden wollen. Über das Pad sei die Aktion #OP Innocence geplant worden, die sich gegen Kindesmissbrauch und Kinderpornografie richtet. Anonymous entschuldigt sich und versichert, dass so etwas nicht noch einnmal vorkommen werde.
Währe schön wenn jemand das oben geschriebene so erklären könnte das es auch für einen einfachen Bürger verständlich wird.

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