Forum: Politik
Ärger um Netz-Plattform: Kinderporno-Panne erschüttert Piratenpartei

Die Piraten haben*ihre zentrale Internet-Plattform vom Netz genommen. Der Grund: Auf dem*sogenannten Piratenpad, dem Herzstück ihrer Kommunikation, wurden mehrere*Kinderporno-Links platziert.*Der Skandal katapultiert die*Jungpartei in die politische Realität.

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loncaros 26.11.2011, 09:04
120. t

Transparenz ein Eigentor? Es ist uns allen bewusst, dass Freiheit und Transparenz nunmal auch solche Folgen haben können! Das versteht man beim Spiegel einfach nicht.

Auf die Folgen reagiert man, aber nicht in dem man totalitär transparenz und Freiheit abschafft!

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loncaros 26.11.2011, 09:10
121. t

Zitat von sponnie
Wer im Netz unterwegs ist, weiß, daß Links zu zu allen denkbaren und nicht-denkbaren Inhalten ständig irgendwo auftauchen. Das geschieht ständig und überall.
Eben, dieser Artikel zielt mal wieder auf die übliche Wählergruppe, 50+.

Die 14-49 dürfen konsumieren, die 50-99 dürfen Politik machen.
Denen muss man klarmachen, dass man auf keinen Fall Piraten wählen darf. Dass die "Argumente" von all jenen verhöhnt werden, die wissen was das für eine non-Meldung ist weil sie wissen wie das Internet funktioniert ist egal, denn wir haben in dieser Republik eh nix zu melden. Nur brav Steuern zahlen und konsumieren, das darf ich mit meinen 29.

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Simax 26.11.2011, 09:17
122. Bescheidene politische Kultur

Zitat von robert_et_lee
Das Problem sind die Sympathisanten und Wähler, die dieser naiven, ahnungslosen Gruppierung eine Spielwiese in der Nähe der Macht ermöglichen! Die politische Kultur in diesem Land ist – bescheiden!
zeigt Ihr Beitrag auf`s Deutlichste ! Richtige Demokratien wie england halten noch ganz andere Debatten aus - dort würde niemand auf die Idee kommen deswegen mangelnde politische Kultur zu unterstellen. Aber Sie meinen wahrscheinlich die amtsdeutsche Version politischer Kultur - Friedhofsruhe.

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darkwingduck 26.11.2011, 09:27
123. Mal Lesen...

Zitat von sysop
Die Piraten haben*ihre zentrale Internet-Plattform vom Netz genommen. Der Grund: Auf dem*sogenannten Piratenpad, dem Herzstück ihrer Kommunikation, wurden mehrere*Kinderporno-Links platziert.*Der Skandal katapultiert die*Jungpartei in die politische Realität.
http://pastebin.com/iQwZABD2

Erst mal DIESEN Link lesen.
Dann Gehirn in RunLevel 5 hochfahren (also Denken)

Das natürlich die Leute für die das Internet Teufelszeug ist und die Piraten Verbrecher es immer noch nicht verstehen wollen ist mir klar

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darkwingduck 26.11.2011, 09:39
124. Ganz einfach

Zitat von es_ist_zum_verzweifeln
Währe schön wenn jemand das oben geschriebene so erklären könnte das es auch für einen einfachen Bürger verständlich wird.
http://pastebin.com/iQwZABD2

Also:
Jeder der einen Internet Zugriff hat kann im PiradPad eine "Internet Seite" anlegen und ihn von der gesamten Internet Gemeinde modifizieren lassen.
Beispiel:
Sie planen eine Demo gegen Fluglärm.
Also stellen sie das ins PiratPad.
Dann können dort alle Nachbarn eintragen, was sie von der Idee halten, was auf den Plakaten stehen soll, etc.
Vorteil:
Sie haben dann beim ersten Treffen schon die Ideen gesammelt und können viel besser planen.
Das ist die Idee des PiratPad.

Was nun - anscheinend - passiert ist:
Anonymous (eine Internet Bewegung) hat eine Aktion gegen KiPo Server geplannt. Um das ganze zu koordinieren haben die Jungs das PiradPad genutzt. Dabei wurden auch Links (also Verweise) auf Internet Seiten ins Pad geschrieben.
Auf diesen Seiten tauschen Pädophile aus.
Also:
Es waren nicht die Piraten die die Links eintrugen
Es ging um die Bekämpfung von Kinderpornos
Auf den Seiten hinter dem Link gab es keine KiPos.

Zu gut Deutsch:
Will Gekreische, ohne sich vorher schlau zu machen.
Was nicht erstaunt:
1) Die Piraten sind den etablierten ein Dorn im Auge
2) Das Internet wird von der Masse nicht "verstanden"

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Lochblech.19 26.11.2011, 09:39
125. Hm,

Zitat von Simax
... Richtige Demokratien wie england halten noch ganz andere Debatten aus - dort würde niemand auf die Idee kommen deswegen mangelnde politische Kultur zu unterstellen. Aber Sie meinen wahrscheinlich die amtsdeutsche Version politischer Kultur - Friedhofsruhe.
tja,ist halt Deutschland, da muss es korrekt zu gehen. Ach, und was korrekt ist, da findet sich immer jemand, der es zu wissen glaubt und ausposaunt.

Bin mir bei den Piraten noch nicht im klaren wohin die politische Reise mit ihnen geht, sie werden immer interessanter, weil es Schmutzkampagnen gegen sie gibt; ein schelm wer da glaubt die kämen alle aus dem Nichts.

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PJanik 26.11.2011, 09:56
126. Hmm, mal schauen...

... Internet Kaffee oder offenes WLAN ansteuern. Mit einer Software die die eigene MAC Addresse verschleiert ueber einen ProxyServer mit einer in einem Forum angegebenen Phantasie-Email-Addresse einen Beitrag schreiben oder in Wikipedia schreiben?

Kein Problem.

Wenn keine Vorab-Zensur/Moderation stattfindet dann koennen dort auch Inhalte erscheinen die nicht okay sind.

Wenn ich nachts an die aeussere Hauswand der Polizeistation eine www-Addresse einer Warez Seite Pinsel dann hat die Polizei eine Warez-Panne! Hallo?
Geht es noch?

Hmm. Irgend jemandem geht die Muffe, sonst wuerde das hier keine so grossen Wellen schlagen.

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EinTier 26.11.2011, 10:33
127. Selbst was vorlügen

Warum kapiert kaum einer, was hier vorgegangen ist?

Schritt 1:
Es gibt hier und anderswo Menschen, die eine Neigung haben, die sie sich nicht ausgesucht haben. Sie sind pädophil.

Schritt 2:
Weil sie ein Problem damit haben (denn die Mehrheit der anderen Menschen wünscht ihnen die Pest an den Hals, ohne irgendwas zu verstehen) möchten sie darüber sprechen. Darum finden sie sich heutzutage in öffentlichen Foren zusammen oder veröffentlichen ihre Gedanken auf Webseiten.

Schritt 3:
Anonymous (als stupide Masse) kennt jemanden, der jemanden kennt, der diese Seiten schon mal gesehen hat. Weil sie zum Lesen keine Lust haben, aber bitteschön gegen irgendwas sein möchten, wollen sie uns, den Pädophilen, nochmal eins überziehen. Zumindest können sie halbwegs sicher sein, dass wir uns im Netz nicht weiter zusammenrotten und zurückschlagen, mangels Masse. Um den Erfolg der Aktion zu dramatisieren, nennen sie die gefunden Links zu den Seiten "Kinderporno" oder so, obwohl sich dort größtenteils nichts dergleichen befindet, wie sich jeder, der es wissen will, selbst überzeugen kann.

Schritt 4:
Weil sie keine eigene Infrastruktur haben, nutzt Anonymous eben die vorhandene. Z. B. das Piratenpad und Youtube. Dadurch landen die Links (zu - wie gesagt - völlig harmlosen Seiten) auf Servern, die mit der Piratenpartei in Verbindung gebracht werden.

Schritt 5:
Die Presse ist wie immer blöd genug, deswegen eine neue Sau durchs Dorf zu treiben. Weil: die Begriffe passen: "Kinderporno" und "Piratenpartei".

Und da stehen wir jetzt. Schade um all die verschwendete Energie.

Was ist eigentlich, wenn ich zugebe, Anonymous zu unterstützen, die Piraten zu wählen, SPON zu lesen und trotzdem pädophil zu sein? Bricht dann Euer Weltverständnis in Stücke oder dergleichen?

EinTier

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fuzzi-vom-dienst 26.11.2011, 10:50
128. Frischlinge machen Fehler - na und?

Komischerweise hat sich bislang noch keiner mit meinem Beitrag 83 beschäftigt. Ich meine, darüber sollten sich mal besonders diejenigen Gedanken machen, die hier so laut über die pösen, pösen PIRATEN herziehen; die sind immerhin noch Anfänger im Geschäft, was man von der SPD nicht gerade sagen kann.

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ecce homo 26.11.2011, 11:16
129. Löschen statt Sperren

Zitat von HansCh
Zitat aus Formumsbeitrag eines Piraten-Sympathisanten: Denn die Piratenpartei hat ja Anzeige erstattet und wünscht sich angeblich vollständige Aufklärung. Meine Meinung dazu: Die "Anzeige" und die Piraten-Hoffnung, dass die Behörden alles aufklären können, ist eine richtige Einsicht die zeigt, dass die anfängliche etwas naive Haltung vieler Piraten (waren wir nicht alle einmal jung?) beginnt einem Realitätssinn weichen, was die m.E. etwas überzogene propagierte Freiheit-im-Netz angeht. Eine engere Zusammenarbeit der neuen Partei mit den staatliche Behörden ist jedenfalls zu wünschen.
Da die Piraten schon immer für das Löschen von kinderpornographischen Seiten waren und dies natürlich auch aufgrund von Anzeigen geschehen soll, fand da gar kein Sinneswandel statt.
Man war bei den Piraten schon immer der Ansicht, daß Kinderpornographie strafrechtlich verfolgt werden soll.

Aber die Forderung nach mehr Zusammenarbeit der staatlichen Behörden mit den Piraten ist durchaus richtig, denn dies würde vielleicht dazu führen, daß die staatlichen Behörden nicht mehr nach publikumswirksamen aber ineffizienten Methoden verlangen würden, wie z.B. beim Stoppschild oder bei der Klarnamenspflicht (was ja schon absurde Züge aufweist) sondern tatsächlich erfolgreich gegen Kinderpornographie etc. vorgingen.

Wenn die Piraten naiv sind, dann sicherlich dahingehend, daß sie die Methoden und die Energie der Interessengruppen unterschätzen, die gegen sie gerichtet sind.

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