Forum: Politik
Ärger um Privatisierung: Die fragwürdigen Berater des Bundes
DPA

Die Bundesregierung lässt sich bei Neubauten und IT-Vorhaben oft von einer umstrittenen Firma beraten. Deren Anteilseigner profitieren am Ende von den Projekten. Die Opposition fürchtet den Ausverkauf der öffentlichen Infrastruktur.

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tkedm 06.04.2015, 15:58
10.

Wenn das alles wirklich günstiger ist, als der Bau in Eigenregie und die Instandhaltung gesichert ist, spricht ja nichts dagegen.

Ich zweifel aus den Erfahrungen der Vergangenheit allerdings an den Rechenkenntnissen unserer Top-Kräfte in den Verwaltungen.

Warten wir's ab. In ein paar Jahrzehnten sind wir schlauer.

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zimbosmurf 06.04.2015, 15:58
11. Na, das sind ja tolle private Investoren...

...und wie gut die rechnen können:

260.000.000€ Baukosten Minus 26*6.000.000€ Miete sind ja nur 104.000.000€ Verlust. Wahnsinn, da werden sich die Aktionäre freuen!

(Ein Schelm, wer denkt, daß man sich das Geld irgendwie doch vom Steuerzahler zurückholt...)

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question2001 06.04.2015, 15:59
12. Starkes Interesses seitens Bauwirtschaft und Finanzindustrie

Warum haben die wohl starkes Interesse? Weil sie der Gesellschaft Gutes tun wollen?
Weil Sie Reibach machen der in private Taschen statt in öffentliche Budgets geht. Die Bauindustrie ist ja generell eine der Korruptions-anfälligsten, wie man auch im mafiösen Italien sieht. Und wenn die Banken die Deals gut finden muss man schon total verblödet sein um anzunehmen dass die dann gut für die Öffentlichkeit sind.
Man hätte ja auch noch mal schnell recherchieren können: es gab doch vor gar nicht langer Zeit eine Studie die diesen PPP-Scheiß entlarvt hat. Parktisch alles wurde für die öffentliche Hand teurer.

Man fragt sich schon langsam wie die Menschen im Land diese dummdreiste Clique die sich Elite nennt los werden kann.

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kj.az 06.04.2015, 16:00
13. Dominanz der Hochfinanz

Es zeichnet sich ab, dass die "demokratisch gewaehlten" Regierungen in vielen Laendern dem Diktat der Finanz- und Industriewelt nahezu vollstaendig unterliegen.
Das ist in Deutschland nicht anders, wenn die Fakten dieses Artikels auch nur annaehernd stimmen.

Die grosse Gefahr dabei ist, dass damit die Kontrolle des Volkes durch das Parlament (=Volksvertreter !!!) ausgehebelt wurde. Nachhaltig ausgehebelt, da jegliche Gesetzgebung nahezu ausschliesslich den Interessen der Kapitaleigner dient.

Macht man sich die Muehe und geht der Definition von
FASCHISMUS auf den Grund, dann findet man ebendiese Merkmale als Anzeichen fuer ein faschistisches oder zumindest faschistoidisches Herrschaftssystem.

Das, liebe Bundesbuerger, ist der Preis des totalen Kapitalismus.

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verdammtepolitiker 06.04.2015, 16:00
14. Deutschland wird verkauft

und alle gucken zu. Wann wird der letzte Deutsche endlich begreifen, das Mutti und die anderen Schergen aus der GroKo unser Volksvermögen nach und nach verhökern. Gabriel an die Amis ( TTIP ) und Mutti mit den Grünen an die Türkei. Man kann nur hoffen, dass in nächster Zukunft mal ein Ruck durch Deutschland geht und die Bevölkerung endlich merkt, das nur noch gegen das Volk und für die Wirtschaft regiert wird. Schöne Ostern

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Emderfriese 06.04.2015, 16:01
15. Interesse

"...Die Bundesregierung bestreitet Interessenkonflikte. ..."

Natürlich! Es gibt auch keine Interessenkonflikte! Wie sollte es die geben, wenn praktisch die Bundesregierung die Interessen der Industrie vertritt! Konflikte gäbe es nur, wenn da auch eine soziale Komponente in Form möglichst bürgerfreundlicher und steuerkostengünstiger Vergabe von Aufträgen hinzukäme. Aber da sei die Lobby vor!

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Orebor 06.04.2015, 16:02
16. Das ist doch kein Problem

Kein Problem,
dann können wir den Staat ja bitte ganz abschaffen.
Dann sparen wir uns auch teure Institutionen wie die Parlamente.

Am Ende wird dann einfach alles privatwirtschaftlich geregelt.

Ach, ich vergaß, bei sich selbst möchte man natürlich nicht sparen, wo kämen wir denn da auch hin?

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sunglider 06.04.2015, 16:03
17. Lobbyisten und Beratungsunternhemen

Diese Beratungsunternehmen sind die echte Macht im Staat. Ich sage immer wieder, man muss heute keine Politiker mehr bestechen. Man besticht die Beartungsunternhemen.
Ich weiß gerade aus dem IT Breich, dass es fast unmöglich ist, an öffentliche Aufträge zu kommen.Die Kriterien werden so angepasst, dass nur ganz bestimmte Firmen zum Zug kommen.
Deswegen kostet die IT bei Staatsaufträgen weitaus mehr, als im freien Markt, obwohl die Kompetenz einiger IT Dienstleister, mindestens zweifelhaft in Fachkreisen,ist.

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observerlbg 06.04.2015, 16:03
18. Und? Warum sollte es hier anders als....

...im Rest der Welt sein. Kreative Interessengemeinschaften (woanders spricht man von Korruption und Lobbyismus) gehören nunmal zur Politik dieser unserer Bundesrepublik. Die Verfilzung von Politik und Wirtschaft war unter Gerhardt Schröder ähnlich. Unsere Bundeskanzlerin würde sagen:"alternativlos!". Der Michel bekommt, was der Michel gewählt hat.

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Emderfriese 06.04.2015, 16:04
19. Nuts

Zitat von rogberlin
Peanuts... im Vergleich zu dem, was die SPD zusammen mit den Grünen angerichtet hat... Carsten Maschmeyer küsst Gerhard Schröder heute noch die Füße für die Privatrente...
Diese Peanuts gehören alle in dieselbe Tüte. Da ist kein gravierender Unterschied zwischen Maschmeyer und der ÖPP.

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