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AfD in Bayern: Schurken unter sich
Overstreet / imago

Die AfD-Abgeordneten im bayerischen Landtag verleumden sich gern gegenseitig. Nun wirft das erste Fraktionsmitglied hin - und könnte die Spaltung befördern.

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Harry Hutlos 30.03.2019, 18:16
1. Wunderbar

Alles, was diese Partei schwächt, spaltet oder zu ihrer Auflösung führt, ist zu begrüßen. Dass Figuren wie Swoboda einst glaubte, in der AFD seine politische Heimat gefunden zu haben, wundert mich nicht: eine Versammlung von Spießern, denen alles Fremde ein Greuel ist und Weltoffenheit eine Bedrohung.

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p-touch 30.03.2019, 19:03
2. Dumm nur das

bei der AfD eher die gemäßigten Mitglieder austreten. Das ist wie bei eine Soße die vor sich hin köchelt. Mit der Zeit wird sie immer dunkler und brauner, bis zum Schluss nur noch eine ungenießbare Masse übrig bleibt....

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sans_words 30.03.2019, 19:38
3. Leicht an die Fleischtöpfe

Nirgendwo kam man so leicht an die Fleischtöpfe wie bei der AfD.

Grundsätzlich hat die AfD wenig Substanz. Sie ist eine Wenige-Themen-Partei.

Trotzdem wird es lange dauern, bis die AfD wieder aus unseren Parlamenten verschwunden sein wird. Und man kann sich nicht sicher sein, dass sie nicht zwischendrin wieder starken Wählerzuwachs erhalten wird - sei es, weil wieder eines ihrer wenigen Themen getriggert wird oder sie einen charismatischen Parteichef finden.

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Schartin Mulz 30.03.2019, 20:52
4. Die Versuche,

die AfD kaputtzuschreiben, dürften ähnlich erfolgreich sein wie das z.B. in Österreich bei der FPÖ funktioniert hat.
Wäre ich AfD-Wähler und würde einen solchen Beitrag lesen, der mit dem ungeheuren Skandal beginnt, dasss einer von der AfD mal gegen ein Knöllchen prozessiert hat, würde ich natürlich sofort wieder anständig die CDU wählen. Oder wie?
Die AfD wird gewählt, weil Menschen meinen, dass zuviele Fremde ins Land kommen. Punkt.
Daran werden auch ein paar parteiinterne Streitigkeiten nichts ändern. Ich wähle ja auch wegen der Streitigkeiten um Wagenknecht nicht plötzlich wieder SPD, solange die ihre Politik nicht ändert.

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eric_c. 30.03.2019, 21:09
5. Schurken unter sich ?

Hallo lieber Spiegel,

dass es sich bei der AfD aus Spiegel-Sicht um den Gottseibeiuns himself handelt und man seiner Abscheu gegen diese Partei selbstverständlich bei jeder Gelegenheit und jedem Artikel Ausdruck verleihen muss, ist ja klar.

Aber muss ein Artikel, in dem es um innerparteiliche Reibereien geht, wirklich die Überschrift "Schurken unter sich" tragen ? Geht es nicht auch ein bisschen weniger reißerisch und tendenziös ?

Im übrigen scheinen, wie es im Artikel ja auch angedeutet wird, derartige Reibereien auch bei anderen Parteien nicht ganz unbekannt zu sein. Auch da scheint mitunter die politische Steigerungsform : Feind - Todfeind - Parteifreund Gültigkeit zu besitzen. - Fragen Sie mal Sarah Wagenknecht...

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martin58. 30.03.2019, 21:49
6. Eine Schwächung der AfD herbeizureden, ...

auf Grund solcher Ereignisse, finde ich schon ein bisschen gewagt.
Man freut sich über solche Kleinigkeiten und übersieht
das Einzig entscheidende > Wahlergebnisse!

Zur Erinnerung, die AfD hatte bei der letzten
Europawahl (2014) 7,1 %
Landtagswahl Sachsen (2014) 9,7 %
Landtagswahl Thüringen (2014) 10,6 %

Ich fürchte, dass es bei diesen 3 diesjährigen Wahlen, nicht unbedingt weniger wird.
Die Umfragen sprechen eher für das Gegenteil.

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WolfThieme 30.03.2019, 21:49
7.

Zitat von eric_c.
Hallo lieber Spiegel, dass es sich bei der AfD aus Spiegel-Sicht um den Gottseibeiuns himself handelt und man seiner Abscheu gegen diese Partei selbstverständlich bei jeder Gelegenheit und jedem Artikel Ausdruck verleihen muss, ist ja klar. Aber muss ein Artikel, in dem es um innerparteiliche Reibereien geht, wirklich die Überschrift "Schurken unter sich" tragen ? Geht es nicht auch ein bisschen weniger reißerisch und tendenziös ? Im übrigen scheinen, wie es im Artikel ja auch angedeutet wird, derartige Reibereien auch bei anderen Parteien nicht ganz unbekannt zu sein. Auch da scheint mitunter die politische Steigerungsform : Feind - Todfeind - Parteifreund Gültigkeit zu besitzen. - Fragen Sie mal Sarah Wagenknecht...
Ich teile Eriks Ansicht: "Schurken" ist von gestern und klingt nach einem Karl-May-Roman. Wäre Gesindel nicht moderner?

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Heitgitsche 30.03.2019, 21:52
8. Abschaffung der Benesdekrete

Swoboda bedeutet auf Tschechisch Freiheit. Die bayrische AFD macht sich neuerdings gegen die völkerrechtswidrigen Benesdekrete stark. Dies wurde möglich, nachdem ein tschechisches Mitglied, das dies verhinderte, in den Bundestag aufstieg und dort sein Unwesen treibt. Die AFD ist die einzige bayrische Partei, die das frühere Anliegen der CSU weiterführt.

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Profdoc1 30.03.2019, 21:52
9. Ähm....

Zitat von eric_c.
Hallo lieber Spiegel, dass es sich bei der AfD aus Spiegel-Sicht um den Gottseibeiuns himself handelt und man seiner Abscheu gegen diese Partei selbstverständlich bei jeder Gelegenheit und jedem Artikel Ausdruck verleihen muss, ist ja klar. Aber muss ein Artikel, in dem es um innerparteiliche Reibereien geht, wirklich die Überschrift "Schurken unter sich" tragen ? Geht es nicht auch ein bisschen weniger reißerisch und tendenziös ? Im übrigen scheinen, wie es im Artikel ja auch angedeutet wird, derartige Reibereien auch bei anderen Parteien nicht ganz unbekannt zu sein. Auch da scheint mitunter die politische Steigerungsform : Feind - Todfeind - Parteifreund Gültigkeit zu besitzen. - Fragen Sie mal Sarah Wagenknecht...
Natürlich kann man sich über Klick-orientierte Überschriften der Onlinemmedien streiten, aber der Sachzusammenhang 'interne Parteienstreitereien' geht hier im Zusammenhang fehl. Die große Teile der AfD in Bayern und u.a. in Thüringen sind Nationalisten am Rande des legalen Handelns. DAS ist der Unterschied zu anderen Parteien. Deshalb wird bei weiterem Rechtsruck eine Strafverfolgung nicht auszuschleßen sein.

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