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AfD-Chef Bernd Lucke: Der Parlaments-Hopper
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Frisch ins Europaparlament gewählt, kündigt AfD-Chef Bernd Lucke schon seinen Abschied aus Brüssel an: Nach der Bundestagswahl will der Euro-Kritiker sein Mandat aufgeben. Europapolitiker schimpfen über Luckes "bodenlose Unverschämtheit".

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Walther Kempinski 27.05.2014, 16:51
110. Lucke und dann?

In der AfD gibts Linke, Rechte, paar Liberale und übergelaufene Konservative. Wen schickt man immer ins Fernsehen? Den Lucke...weil er zwar arg verkrampft rechthaberisch rüber kommt, aber von dem ganzen bunten Gemüse noch am wählbarsten erscheint. Das Problem ist, die AfD ist keinesfalls homogen. Man weiß nicht wirklich was man wählt. Und bestimmt kaum jemand kann einen zweiten Namen nennen, der in der AfD ist. (außer vielleicht dem Henkel, aber den hat man dazu gekauft, nur um die Popularität zu steigern)

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Erda 27.05.2014, 16:52
111. Prima und konsequent

Zitat von sysop
Frisch ins Europaparlament gewählt, kündigt AfD-Chef Bernd Lucke schon seinen Abschied aus Brüssel an: Nach der Bundestagswahl will der Euro-Kritiker sein Mandat aufgeben. Europapolitiker schimpfen über Luckes "bodenlose Unverschämtheit".
Die AfD betobt zuerst deutsche Inetressen und dann europäische Interessen. Da ist es doch besser, als Fuchs im Europaparlament ERfahrung zu sammeln und dann im Bundestag zu reüsieren. Jedenfalls ist mir ein Wechsel von Brüssel nach Berlin lieber wie das Abschieben von Leuten wie Bütighofer und Co auf ihr Altenteil nach Brüssel. Was sind denn ein Großteil der Brüsseler Abgeordneten? Politiker die nicht mehr reüsieren können in ihrer Partei und so nach Brüssel abgeschoben werden; Stichwort Rebecca Harms von den Grünen usw.

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no-panic 27.05.2014, 16:52
112.

Zitat von freespeech1
Verstehe ich nicht, muss Lucke jetzt zur Strafe immer im Europaparlament bleiben? Leider wird der BT erst 2017 neu gewählt, und dann gehört er als Oppositionsführer in den Bundestag, sonst nichts. Bis dahin muss er im Europaparlament die Interesse D vertreten, so gut das geht
2017 gibt es die AfD gar nicht mehr.

http://www.zeit.de/politik/deutschla...ltung-austritt

Herrn Luckes Ankündigung wird sich also bald relativieren.

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helmut46 27.05.2014, 16:52
113. Und wie ..

Zitat von daslästermaul
Dreiste Volksverdummung anders kann man das Verhalten von Lucke wohl kaum nennen ...... .
bezeichnen Sie das Verhalten von Ronald Pofalla, der sich in den Bundestag wählen läßt, obwohl er zu diesem Zeitpunkt schon die Absicht hat, nach der Wahl als Bahnvorstand dort noch einmal kräftig abzukassieren?

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Laurel Wreath 27.05.2014, 16:52
114.

Zitat von RioTokio
logo, dass die nicht wie die SPD und die CDU über genug abgehalfterte Politiker verfügt, die man nach Brüssel entsorgen könnte.
Immerhin verfügt sie über abgehalfterte Ausbeuterlobbyisten, mit denen sie in den Wahlkampf gezogen ist.

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battlebrille 27.05.2014, 16:52
115.

Zitat von sysop
Herbert Reul, der Chef der CDU/CSU-Gruppe im EU-Parlament, nennt Luckes Strategie eine "bodenlose Unverschämtheit." Lucke nehme die Wahl, die Wähler und das Europaparlament nicht ernst.
Ja mag sein, dass Lucke das Europaparlament nicht ernst nimmt aber wer tut das schon? Ich ganz sicher nicht. Ja nicht mal unsere Gerichte nehmen das Parlament ernst, die Drei-Prozent-Hürde wurde ja deswegen für die Europawahl aufgehoben, weil unser Verfassungsgericht das Europaparlament für kein richtiges Parlament hält.
Welcher Wähler glaubt denn überhaupt, dass die Partei für die er in der Europawahl gewählt hat irgentein großartigen Einfluss auf die EU hat? Nein, poltik auf europäischer Ebene wird immer noch von den nationalen Regierungen gemacht.
Das mag sich der ein oder andere Brüsseler nicht eingestehen, dass er für die paar Zehntausend im Monat nicht wirklich härter als ein Harz-4 Empfänger arbeitet.
Ich hab gewählt damit wenigsten die (meiner Meinung nach) Richtigen das Geld bekommen und da ist mir die Ehrlichkeit von Lucke aber auch grade von Herrn Sonneborn tausend mal lieber als die ganzen SPD-CDU-Grüne Heuchler.

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missing_link 27.05.2014, 16:53
116. Statt sachlicher Auseinandersetzung

wird versucht, Lucke und die AfD zu verunglimpfen, und das mit Vorwürfen, die auch anderen gemacht werden können. Eine schwache und billige journalistische Taktik, die leider immer mehr um sich greift.

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hesse 27.05.2014, 16:53
117. Es darf daran erinnert werden,....

Zitat von stranger66
mit der Kritik läßt sich gut leben. Da scheinen ja einige Angst vor Lucke in der Bundespolitik zu haben
,....dass die Hauptziele der AfD folgende sind:

1) Volksbefragung bezüglich EU und € in so wichtigen Angelegenheiten.

2) Aufhebung der Zwangsmitgliedschaft in der EU für Staaten, die diese
nicht wünschen.

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andreasoberholz 27.05.2014, 16:56
118. Ach gottchen!

Zitat von sysop
Frisch ins Europaparlament gewählt, kündigt AfD-Chef Bernd Lucke schon seinen Abschied aus Brüssel an: Nach der Bundestagswahl will der Euro-Kritiker sein Mandat aufgeben. Europapolitiker schimpfen über Luckes "bodenlose Unverschämtheit".
Lucke ist Wissenschaftler und kein Politiker. Er wird von der AFD vor einen Karren gespannt der ihm eigentlich nicht schmeckt. Als Professor weiß er das die AFD ökonomischen Unsinn verbreitet, er spielt den wissenschaftlichen Kasper dazu, obwohl er auf ganz anderem Gebiet forscht. Jetzt wo er antreten soll überlegt er sich doch lieber Vorlesungen zu halten.

Der Chef zieht den Schwanz ein bevor es richtig los geht...lustig.

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elikey01 27.05.2014, 16:56
119. Von Ängsten, Wahrnehmungen und Meinungsvielfalt

Zitat von stranger66
mit der Kritik läßt sich gut leben. Da scheinen ja einige Angst vor Lucke in der Bundespolitik zu haben
Einige?
Die meisten Kommentare der "Politisch Korrekten" von Brok, Roth, Friedmann bis Reul & Co. verbergen m.W.n. in ihrem ungezügelt-giftigen Gekeife nur mangelhaft unverkennbar missgünstig-neidischen Ängste vor der polit. Konkurrenz. Was sonst diese Verbalinjurien begründen/rechtfertigen könnte, erschließt sich dem aufmerksamen Zuhörer mitnichten.

Da spricht z.B. eine GRÜNE ROTH abschätzig von "... wenn EIN Lucke ...", als wäre "ein" Prof. Dr. Lucke ein "auf der Brotsuppe daher geschwommener dumpfbackiger Prekarianer", dass man sich spontan fragt, was sie denn so - bildungsmäßig-intellektuell z.B. - dagegen zu setzen hätte, um sich einer solchen Herabwürdigung befleißigen zu dürfen - also eher ein Roth'sches Armutszeugnis!
Medial kräftig gesponsert, offenbaren die Sandkastenpolemiker darüber hinaus ein Demokratieverständnis, dass es selbst ihren eigenen Wählern grausen könnte.

Die Wahl ist gelaufen, der Wahlkampf vorbei? Mitnichten!
Diese Protagonisten werden einfach nicht müde, über die AfD im Allgemeinen und LUCKE im Besonderen herzufallen. Dazu ist ihnen anscheinend jede noch so dumpfe Kampagne nicht sinnentleert und von Meinungsäußerungen entfernt genug, um sie mit nur noch als abstoßend wahrzunehmenden Verbalinjurien kundzutun.

Und Friedmann behauptet, dass aus der AfD heraus die Ängste der Menschen für deren "ungute" polit. Zwecke instrumentalisiert werden.
Da fällt einem nur noch die Gleichung vom Splitter und dem Balken ein.
So viel Gekeife und Giften gg. eine Partei bzw. deren Chef gabs - außer seinerzeit gg. die GRÜNEN nach deren Gründung - bis zum Antritt der AfD nicht mehr.

Wenn die ketzerische Argumentationslinie der polit. Konkurrenz wenigstens Sachliches beinhalten würde, könnte man darüber noch diskutieren - aber "Fehlanzeige".
Da kann der demokratiebewusste Bürger aus einem ausgleichenden Gerechtigkeitsgefühl heraus der AfD und Prof. Lucke nur noch "good luck" wünschen.

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