Forum: Politik
AfD: Die besorgten Spanner
Sebastian Willnow / DPA

Spendenverdruss, Flügelkämpfe, kein Plätzchen im Parlamentspräsidium: Die AfD hat echt keinen schönen Frühling. Höchste Zeit für etwas Solidarität mit den bedauernswerten Rechtspopulisten.

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Karsten Kriwat 15.04.2019, 19:36
60. Eine Frage...

Warum wählen Rechte bei der Europawahl eigentlich nicht lieber die NPD? Es gibt ja keine 5%-Hürde und Udo Voigt sitzt bereits im EU-Parlament drin...

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Neustädter_02 15.04.2019, 19:38
61. Ja, Sie haben recht!

Zitat von ziju
Mich nervt der falsch verwendete Begriff des Populismus’ in allen Medien. Die Linkspartei und Grünen sind auch stark populistisch (Enteignung, Grundeinkommen, etc.), werden aber nie als (Links-)Populisten bezeichnet. Auch alle anderen Parteien bedienen mitunter populistische Themen, auch hier fehlt die Deklarierung als solche. Braucht man für die AfD einfach eine Bezeichnung, die möglichst böse klingt? Wann wird über den Populismus der eben erwähnten Parteien gesprochen?
"Rechtspopulistisch" ist natürlich falsch. Die AfD ist eine rechte, nationalistische, ausländerfeindliche Partei.

Nichts zu danken...

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stevens-82 15.04.2019, 19:55
62.

Bei SPON erscheint ja nun viel Käse über die AfD. Da einzige worauf man sich verlassen kann, ist das es zu jedem Artikel ein Forum gibt, in dem die Bessermenschen auch brav auf die AfD einprügelnd und so ihre moralische Überlegenheit zur Schau stellen können. Aber selbst auf der nach unten offenen SPON-Skala habe ich so einen dumpfbackigen Artikel noch selten gelesen. Da wird ein Wahlplakat genommen, das die Situation in Deutschland und Europa sehr auf den Punkt bringt und mit der illegalen Masseneinwanderung das drängendste Problem unserer Zeit adressiert. Statt sich aber mit dem angesprochenen Problem zu beschäftigen, gibt uns Stefan Kuzmany lieber einen Exkurs in Kunstgeschichte. Nun gebe ich natürlich zu, das es schon ziemlich schwierig ist ein Problem zu erkennen wenn man es nicht erkennen will und vielleicht auch der eigene Job daran hängt das man es nicht erkennt. Dafür findet unser Investigativ-Journalist dann aber Probleme und Skandale, von denen wohl bislang noch nicht mal die AfD wusste, dass sie sie hat. Ein "Spendenskandal" "erschüttert" da angeblich die AfD, komisch nur das man außerhalb des SPIEGEL von diesen "Erschütterungen" so rein gar nichts bemerkt. Dann erhält die AfD den ihr zustehenden Posten des Bundestagsvizepräsidenten nicht - ähm, das ist jetzt genau warum ein Problem für die AfD? Dann ist in Bayern irgendjemand aus der AfD Fraktion ausgetreten, potz Blitz! Das gibt es zwar in anderen Parteien auch, z.B. schmiss Antje Hermenau von den Grünen als Fraktionsvorsitzende die Brocken hin weil sie deren Politik nicht mehr mittragen wollte und trat aus der Partei aus. Komischerweise ist das bei anderen Parteien aber hier nie Thema. Zufälle gibt das!

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man 15.04.2019, 19:59
63. Irgendwo ist die

Meinungsmache gegen die AfD auch ermüdend. Ständig die gleichen Klischees. Lasst euch doch mal was Neues einfallen.

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spon_4_me 15.04.2019, 20:01
64. Schön, dass

Herr Kuzmany die Satireecke des SPON besetzt. Ich hatte den Titel seiner Kolumne (Agitation und Propaganda) immer für einen subtilen Scherz gehalten, war mir angesichts der ansonsten furztrockenen Ernsthaftigkeit der gedruckten wie der digitalen Produkte des Hauses aber bis heute nie ganz sicher. Mal sehen, bei wie vielen der gemeinhin empörungsfreudigen Foristen das Ironiewarnsystem anschlägt. Witze über die AfD ist sicher besser als athletisches über jedes dargebotene Stöckchen hüpfen. Noch besser wäre es allerdings, Ihr würdet es mit den Wienern halten und die Burschen und Bürschinnen nicht einmal ignorieren.

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vera gehlkiel 15.04.2019, 20:01
65. @christoph_schlobies

Mein Bester, die Wiege der abendländischen Kultur, das alte Griechenland, prosperierte überhaupt wegen dem Sklavenhandel bis hin zu einem goldenen Zeitalter. Und das war das ganz normale, lukrative Geschäft aller frühen Hochkulturen. Es waren auch nicht die Weißen, welche die Sklaverei beendeten, sondern unter anderem in Amerika und Grossbritannien fortschrittliche Weiße gegen den erbitterten Widerstand rueckschrittlicher Weißer. Die im amerikanischen Sessionskrieg ihre "angestammte Lebensart" zu verteidigen versuchten. Eben frühe Vorläufer des Rechtspopulismus, wenn man so will. Immer geht es nicht um farbig gegen weiß, sondern um rueckschrittlich gegen fortschrittlich. Deswegen werden alle außerhalb der AfD, und sehr viele innerhalb davon übrigens auch, dieses Plakat als eine peinliche Selbstentbloessung der Initiatoren empfinden. Spaltpilz, dein Name sehr Weib. Sie wissen ja. An dem Plakat werdet ihr selbst kräftig zu kauen und zu schlucken haben, weil es wieder neu den Vorhalt des Monothematismus nach vorn bringt, seine offen rassistische sowie frauenfeindliche Konnotation zudem eine reine Peinlichkeit in der Form eines Schlags ins Gesicht für viele, zunehmend ja bereits "fahnenfluechtige", gemäßigte AfDler bedeutet.

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zeisig 15.04.2019, 20:09
66. Einspruch.

Zitat von Neustädter_02
"Rechtspopulistisch" ist natürlich falsch. Die AfD ist eine rechte, nationalistische, ausländerfeindliche Partei. Nichts zu danken...
Eine Partei, die für eine strikte Begrenzung der Zuwanderung plädiert, ist doch nicht per se ausländerfeindlich. Angst vor Überfremdung ist ein Gefühl, was einen nicht geringen Anteil der europäischen Bevölkerung umtreibt. Das muß man doch nicht gleich mit Ausländerfeindlichkeit gleichsetzen.

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k.hohl 15.04.2019, 20:16
67.

Zitat aus dem Artikel: "Die AfD braucht dringend Hilfe. Es läuft einfach zu schlecht."

Da gilt des dem Afdler-Wählern einen Tipp zu geben, damit er seiner "Partei" helfen kann: Am 26. Mai bei der Europaparlament-Wahl neben dem Kreuzchen fett einen Zusatz schreiben: "Merkel muss weg".

Nur so wird die Stimme richtig gezählt!

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Eine Stimme der Vernunft 15.04.2019, 20:20
68. Die einzige echte Alternative im Parlament

Vorweg, ich habe noch nie AFD gewählt. Jedoch nach dem Frau Wagenknecht nicht mehr antritt, gibt es keine wirkliche Alternative mehr zur AFD, wenn man wie ich die jetzige Politik nicht will. Ich finde auch, dass die AFD es trotz der extrem feindliche Presse gegen sie im Parlament ziemlich gut macht. Da ich ein geeintes Europa möchte, auch politisch, werde ich die AFD auch bei der Europa Wahl nicht wählen. Aber der Abgesang kommt sicher zu früh. Bisher gewinnen bei fast allen Wahlen die Gegner der Merkel Position. In Finnland gerade "Die Finnen" Partei. Denke, dass wird auch weiter in Deutschland so sein und meiner Meinung nach zurecht.

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man 15.04.2019, 20:23
69. Ich kann

Zitat von vera gehlkiel
Mein Bester, die Wiege der abendländischen Kultur, das alte Griechenland, prosperierte überhaupt wegen dem Sklavenhandel bis hin zu einem goldenen Zeitalter. Und das war das ganz normale, lukrative Geschäft aller frühen Hochkulturen. Es waren auch nicht die Weißen, welche die Sklaverei beendeten, sondern unter anderem in Amerika und Grossbritannien fortschrittliche Weiße gegen den erbitterten Widerstand rueckschrittlicher Weißer. Die im amerikanischen Sessionskrieg ihre "angestammte Lebensart" zu verteidigen versuchten. Eben frühe Vorläufer des Rechtspopulismus, wenn man so will. Immer geht es nicht um farbig gegen weiß, sondern um rueckschrittlich gegen fortschrittlich. Deswegen werden alle außerhalb der AfD, und sehr viele innerhalb davon übrigens auch, dieses Plakat als eine peinliche Selbstentbloessung der Initiatoren empfinden. Spaltpilz, dein Name sehr Weib. Sie wissen ja. An dem Plakat werdet ihr selbst kräftig zu kauen und zu schlucken haben, weil es wieder neu den Vorhalt des Monothematismus nach vorn bringt, seine offen rassistische sowie frauenfeindliche Konnotation zudem eine reine Peinlichkeit in der Form eines Schlags ins Gesicht für viele, zunehmend ja bereits "fahnenfluechtige", gemäßigte AfDler bedeutet.
nicht erkennen warum eine Darstellung der damaligen Zustände heute als frauenfeindliche Konnotation der Gegenwart gehypt wird. Es ist wohl eher die Intension vor wiederkehrenden Zuständen zu warnen.

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