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AfD-Erfolg in Mannheimer SPD-Hochburg: Der Fall der letzten Bastion
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Der Norden Mannheims war die SPD-Hochburg in Baden-Württemberg. Jetzt verloren die Sozialdemokraten dort auch ihren letzten Wahlkreis. Stattdessen holte die AfD ein Direktmandat. Wie konnte es so weit kommen?

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acroflyer 15.03.2016, 13:39
10.

Zitat von kayakclc
Diese Frage sollte sich die SPD stellen. Wenn die SPD eine Volkspartei sein soll, da muss sie wie zu Schröders Zeiten ein Politikangebot für die Mehrheit der Gesellschaft, also die Mitte, machen. Wir lesen: Mindestlohn und Rente mit 63 als SPD Errungenschaften. Das mag vielleicht für einige wichtig sein, es sind aber Minderheiten Themen. Die Handwerker, der Daimlerarbeiter ....
ich schätze mindestens 20 % der Bevölkerung ist vom Mindestlohn abhängig. Das ist mittlerweile keine Minderheit mehr. Dann noch diesen Hungerlohn als Erfolg zu bezeichnen, konterkarierst das ganze....

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genugistgenug 15.03.2016, 13:40
11. immerhin weiter gut versorgt

wir haben die Erklärung des Mannheimer Abgeordneten mitbekommen - man habe sich vor der Wahlbemüht und will nun daran arbeiten . also der übliche Sermon und das mit dem Hintergrund selbst gut versorgt zu sein.
Die aSPD hat die Arbeiterklasse durch die Jobber ersetzt, mit Hartz IVerbrechen, Mindestlohn (garantierte Altersarmut) die Menschen im Land verraten, usw. und das Gabriel trötet plötzlich von einem Solidarpaket für arme Deutsche und nun wundern die sich, dass sie die Rechnung kriegen. Sind die wirklich so realitätsfremd oder was rauchen die so?
Für die aSPD gilt 'Wer wird uns immer verraten?' wie für alle Politiker und Bürokrateten.

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observerlbg 15.03.2016, 13:40
12. Einige Foristen meinten....

.....das ist jetzt der Anfang vom Ende der großen Sozialdemokratischen Partei. Nein, das Ende hat Gerhard S. eingeleitet. Auch wenn immer wieder darauf hingewiesen wird, dass etwas passieren musste, von wegen demografischer Entwicklung. Aber die fatalen Fehler der Agenda 2010 sind nicht mangels Alternativen oder Dummheit der Verantwortlichen passiert. Wäre tragisch genug. Nein, es war eine bewusste Umverteilung von Unten nach Oben. Und nun äußert sich die anfängliche Resignation der unten Vergessenen in für die da Oben unverständliches Wahlverhalten. Hinsichtlich des Parteiprogrammes der AfD ist dieses Wahlverhalten dieser Wählergruppe zwar eher selbstmörderisch. Aber vielleicht denkt dieses Klientel ja auch, besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende?

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fam.weber11 15.03.2016, 13:40
13. Die Sozen sind mir eigentlich egal

Meine Wut ist verflogen und ich bin nur noch traurig. Die GroKo macht dieses Land kaputt.

Ein Sohn Mannheims.

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Medianet 15.03.2016, 13:41
14. Wie überall

Keiner hört den Menschen zu und wenn dann Protest gewählt wird sind alle entsetzt. Uns solange sich Politiker hinstellen und davon schafeln, dass dann ja immerhin 80 % pro Merkel waren, weil die AFD nur 20 % bekommt und somit ja alles gut ist, wird es beim nächsten Mal verheerend.

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mimas101 15.03.2016, 13:43
15. Hier machte sich

der Frust breit das die Stammklientel schlicht nicht mehr gehört wird.

Im Gegenteil - Mietpreisexplosionen, Steuererhöhungen pp usw usf mit Hauptlast auf den kleinen und mittleren Einkommen fördern bestimmt nicht die Bereitschaft die SPD wiederzuwählen.
Und genau da ist's passiert, mangels Alternatiefen lief man zur einzig möglichen Konkurrenz über.
Und lt. SPON wird auch der dicke Siggi kaum mehr als Worthülsen absondern wenn es wieder mal darum geht der Stammkundschaft irgendetwas aufzuschwatzen nur damit das Kreuzchen zum Schluß richtig sitzt.

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Ruhri1972 15.03.2016, 13:44
16.

Die SPD sollte sich wieder auf ihre traditionellen Werte besinnen. Intellektuelle ala Stegner & Co. machen die SPD kaputt. In den SPD-Vorstaenden tummeln sich immer mehr Sozialarbeiter & Lehrer. Dem klassischen Arbeiter wird signalisiert, das er gerne Plakate kleben kann, für Vorstandsarbeit aber nicht geeignet ist. Die Herzkammer der Sozialdemokratie beginnen aufzubrechen.

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ungebetener_gast 15.03.2016, 13:45
17. Lokalpolitiker:

Bedankt Euch bei den Merkels, Gabriels, Stegners, Maas´, Altmeiers....
Ihr könntet 25 Stunden für Euren Stadtteil arbeiten, die genannten Leute machen es in einer Minute Interview wieder kaputt.

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wecan 15.03.2016, 13:46
18.

Ich persönlich denke, in dem Satz von Frau Safferling fehlen zwei Worte: "Das war eine Protestwahl. Die Menschen haben Angst und lassen sich dann NICHT MEHR einlullen."

Ich halte ihr aber zugute, dass sie nur "Angst" sagt und nicht "eine Angststörung" oder "eine völlig unbegründete Angst". Das ist ja schon mal ein kleiner Fortschritt und vielleicht beginnt man langsam auch zu verstehen, dass gewisse Vorwürfe und Unterstellungen irgendwann auch mal zu Trotzreaktionen führen.

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thomasbär 15.03.2016, 13:46
19.

"Man denkt..." zeigt die hohe Selbsteinschätzung - eine Einschätzung, die von den Wählern nicht geteilt wurde. Das zu reflektieren geht wohl nicht bei Politikern. Dann muss der Fehler wohl beim Volk liegen. Die Einstellung ist verfassungswidrig.

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