Forum: Politik
AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt: Team Rechtsaußen
Getty Images

Die AfD hat in Sachsen-Anhalt 24 Prozent der Stimmen geholt, Spitzenkandidat André Poggendorf triumphiert. Der Rechtsaußen-Flügel der Partei ist gestärkt - auch dank Hardliner Björn Höcke.

Seite 1 von 29
hektor2 14.03.2016, 10:15
1. Egal

Man kann das Wahlergebnis natürlich "totanalysieren", über die WählerInnen der AfD herziehen, sie lächerlich machen und als "Dummbeutel" diffamieren - das ist egal.
Der AfD ist das gelungen, wovon die "Volksparteien", die sich so gerne auch "demokratisch" nennen, nur träumen: Eine umfassende Aktivierung von Nicht-WählerInnen.

Darin sehe ich persönlich eine besorgniserregende Tatsache - diese jetzt mit den o. g. Mitteln kleinzureden ist m. E. nach das dümmste, was jetzt getan werden kann.
Anstatt also mit Plattitüden rumzudoktoren sollte die Herausforderung angenommen werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
qsecwichtel 14.03.2016, 10:18
2. Klärt mich mal auf

Die meisten begründen die Wahl damit, dass sie aus "Protest" die AfD gewählt haben. Warum muss es aber ausgerechnet eine rechtspopulistische Partei sein, anstatt evtl. irgendeine Splitterpartei, die menschliche Ansichten vertritt?! Ich raff es nicht.....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pfaffenwinkel 14.03.2016, 10:20
3. Die AfD

werde ich ganz sicher nie wählen. Ich begrüße es aber, dass sich nun die Volksparteien mehr anstrengen müssen, um nicht ins Abseits zu geraten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
archivdoktor 14.03.2016, 10:25
4. Na ja.....

"André Poggenburg ist in Sachsen-Anhalt der Mann des Abends. Noch vor kurzem wurde er für seinen Plan "20 plus X" belächelt" schreibt die Autorin. Vielleicht hatte der Mann ein besseres Gespür für die Stimmung im Lande als all die anderen und wusste mehr als alle Medien zusammen. Er wusste wahrscheinlich auch, dass viele seiner Wähler sich nicht outen und das Ergebnis besser als die vorausgesagten 18% sein wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kirk_dougles 14.03.2016, 10:26
5. Bürgerliche Partei? ein guter Witz

Es reicht schon mal ein paarmal den Höcke zu hören und das Gejuble über das was da kommt, fanatisertes Nationalgeprahle der allerüblisten Sorte. Warum plärren nicht gleich alle die ihm zu hören -Sieg Heil?. Dann wäre es wenigstens mal ehrlich. Aber Nazi will ja keiner sein, auch wenn alles was von sich gegeben wird schwer in diese Richtung zeigt. Ja es gibt nicht nur Höcke in der AFD, aber den gibt es leider und er freut sich auch noch. Also wenn die AFD Bürgerpartei sein will, dann weg mit Höcke und Konsorten. Leider ist es aber genau andersrum. Die Bürgerlichen wenden sich mit grauen ab und eben radiakle Elemente gesellen sich haufenweise dazu. Sovie zu dem was Deutschland in 70 Jahren nach der Adolf Katastrophe vergessen hat. Im Ausland wird es bald wieder heißen. "Diese Deutschen, einmal Nazis immer Nazis". Deutschland wird so nicht bunter sonder nur grauer, tumber, primitiver. Und Probleme lösen wird die AFD auch keine. Wenigstens nicht die wirklichen, was da wäre, endlich mit der Umverteilung von Vermögen von unten nach oben Schluss zu machen durch vollständige Steuerumverteilung nach oben. Statt 45% Steuer die wir alle zahlen und 10% bis 0% dank guter Steuerlöcher durch die Gesetzgebung für die wirklich Reichen müsste es genau umgekehrt sein. Ich rede hier von wirklich reichen, nicht von Einkommen von 200 000 Euro sondern von 2 Mio im Monat usw. Die Flüchtlinge sind dagegen überhaupt kein Problem. Leider ist unser Volk aber zu blöd um das zu kapieren, also plärren sie wieder "Ausländer raus", -das hat ja schon zu Großvaters Zeiten viel geändert, Europa in Trümmern gelegt und der Welt 50 Mio Tote hinterlassen. Weiter so wählt alle die AFD, oder noch besser die 3.te Welle und all diese Spinner, die sind sehr vertrauenserweckend wenn sie wie der schwarze Mann mit nachgebastelten Reichskriegsflaggen durch die Straßen grölen. Ich bin wahrlich schockiert was die ganze Aufklärung über Nazi und Co. gebracht hat. Leider wird dem ganzen Spuk schon viel zu lange zugesehen. So dieses Wochenende in Berlin wo 3000 vor dem Brandenburger Tor rumgrölen konnten und nur 1000 Gegendemonstraten zu finden waren. Mit Witzen kommt man diesem Pack nicht bei, dafür sind die viel zu verschlagen und abgebrüht, das hat schon der gute Adolf bewiesen. Warum kapiert das keiner der übrigen Parteien? Deutschland Quo Vadis?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
utfcmac 14.03.2016, 10:28
6.

Zitat von qsecwichtel
Die meisten begründen die Wahl damit, dass sie aus "Protest" die AfD gewählt haben. Warum muss es aber ausgerechnet eine rechtspopulistische Partei sein, anstatt evtl. irgendeine Splitterpartei, die menschliche Ansichten vertritt?! Ich raff es nicht.....
Und ich werde niemals links wählen. Und ausser der unglaubwürdigen Reste-FDP gibs in der "Mitte" vielleicht noch die grauen Panter

Beitrag melden Antworten / Zitieren
oldeagle 14.03.2016, 10:32
7.

Hochmut kommt vor dem Fall!
Die etablierten Parteien werden nicht mehr zur Ruhe kommen. Wir haben jetzt ein neues Deutschland!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
butzibart13 14.03.2016, 10:34
8. der Erfolg ist erklärbar

Es ist ähnlich wie in Polen. Zurückgesetzte oder die sich so fühlen, frustrierte Arbeitslose, bisher im Tiefschlaf versunkene Nichtwähler, die mit den etablierten Parteien nichts anfangen konnten, eine gewisse unzufriedene Mittelschicht, sie haben auf der rechten Seite wieder eine Stimme, von der sie glauben, dass sie für sie spricht, das macht den Erfolg der AfD aus. Und diese o. g. Personengruppen sind im Osten stärker vertreten bzw. sie haben auf Grund der Geschichte keine stärkere Bindung an die etablierten Parteien wie im Westen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
twisted_truth 14.03.2016, 10:37
9.

Im politischen Tagesgeschäft kommste schnell unter die Räder. Ostdeutschland wird dadurch nicht attraktiver. Die Wähler bekennen Farbe! Die sollen auch auf eigenen Beinen stehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 29