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AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt: Team Rechtsaußen
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Die AfD hat in Sachsen-Anhalt 24 Prozent der Stimmen geholt, Spitzenkandidat André Poggendorf triumphiert. Der Rechtsaußen-Flügel der Partei ist gestärkt - auch dank Hardliner Björn Höcke.

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jakam 14.03.2016, 10:38
10. Keine Überraschung

Das passiert, wenn man zuviele Menschen im Stich lässt und den Mittelstand so sehr ausquetscht, dass man sich nichts mehr leisten kann, geschweige denn eine Altersvorsorge, noch das angeblich so schöne wohlhabende Leben, dass uns von der monetären Oberschicht und den Medien vorgegaukelt wird.
Dazu kommen prekäre Arbeitsverhältnisse wie Zeitarbeit und/oder Werksverträge und ein lächerlich winziger Mindestlohn, von dem keine Sau anständig leben kann.
Die Kosten für Aufstocker und spätere Rentenzuschüsse und -hilfen bezahlen doch auch wieder WIR aus unseren Steuergeldern - was nichts anderes ist, als dass der Mittelstand die Differenz berappen darf, die die Industrie an diesen armen Leute einspart. Es ist doch ein Hohn, daß man als Mittelständler hart arbeitet und sich kaum noch was leisten kann, dann noch mit Nullzins abgestraft wird und die Einsparungen der Industrie an ihren Arbeitskräften auch noch bezahlen darf!
Trotzdem würde ich niemals diese inhaltslosen Stammtischparolen herumtrötenden Bauernfänger der AfD wählen, da kann ich ja gleich mein Gehirn an der Garderobe vorher abgeben. Ich schäme mich für die Deutschen, die diese diskriminierenden Megarechten gewählt haben, wenn man "Protestwähler" sein möchte, hätte man intelligentere Optionen gehabt.
Was die Politik aber grottenfalsch macht ist, dass man sich von KEINER der Parteien mit Chancen auf Regierungsbeteiligung vertreten fühlt - es wird nur noch der industrielle Hintern geküsst und man kommt sich vor wie Wahlvieh, dessen Interessen eigentlich vollkommen egal sind - sei es TTIP oder das Ausquetschen des Mittelstandes.
Was wir brauchen, sind nicht herumkreischende Fastnazis wie die AfD, sondern eine Partei, die wieder im Sinne der Bürger und des Verbraucherschutzes agiert und sich nicht wie ein dressierter Esel von der Wirtschaft und den Finanzmärkten vor sich her treiben lässt.

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ulli7 14.03.2016, 10:38
11. Wähler in Sachsen-Anhalt haben SPD und Grüne abgestraft

Nach meiner Einschätzung wollten viele Wähler in Sachsen-Anhalt den etablierten Parteien, die den Flüchtlingen in Deutschland den roten Teppich ausrollen, einen Denkzettel verpassen. Nun haben André Poggendorf und seine Mitstreiter von der AfD fünf Jahre Zeit sich in die politischen Zwänge einzuarbeiten und sich positiv als gute "Volksvertreter" zu betätigen. Wenn sie das nicht schaffen sollten, dann ergeht es ihnen so wie der SPD und den Grünen in Sachsen-Anhalt gestern.

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tope1212 14.03.2016, 10:39
12. Hoffnung

bleibt zu hoffen, dass die AfD jetzt auch Politik für die Menschen, die sie gewählt haben, macht und nicht nur Palaver hält.

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fleischwurstfachvorleger 14.03.2016, 10:40
13. Weil

Zitat von qsecwichtel
Die meisten begründen die Wahl damit, dass sie aus "Protest" die AfD gewählt haben. Warum muss es aber ausgerechnet eine rechtspopulistische Partei sein, anstatt evtl. irgendeine Splitterpartei, die menschliche Ansichten vertritt?! Ich raff es nicht.....
es nicht um Fakten geht, sondern um Emotionen.

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Wofgang 14.03.2016, 10:41
14.

Tatsächlich sehr schade, dass gerade einige Ossis aus der Geschichte nix gelernt haben. Aber sehen wir es positiv, immerhin 76 % die diesen rechten, völkischen Rattenfängern nicht nach laufen. Ob sie noch mehr Menschen mobilisieren können, sie zu wählen, das würde ich mal verneinen.

In den anderen Bundesländern sieht es noch positiver aus, da sind es annähernd 90%.

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dritter_versuch 14.03.2016, 10:41
15. Political Correctness

Was ich nicht verstehe.
Die AfD will sich vom Political Correctness verabschieden.
Wenn man sich aber daran hält und die AfD als das bezeichnet was sie ist, wird sie dünnhäutig.

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tsknl 14.03.2016, 10:41
16. Unvorstellbar

Deppen wählen Deppen, die gem. eigener Aussage gar nicht an die Macht wollen, sondern ihren Platz grundsätzlich in der Opposition sehen. Da, wo sie nix können müssen - außer Hass verbreiten. Wie kafkaesk ist das denn?

Als im EU Ausland lebender Deutscher möchte man vor Scham im Boden versinken.

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Kezman9 14.03.2016, 10:42
17. Der einzige Grund...

...das die Leute nicht die NPD gewählt haben ist, daß die AfD im bürgerlichen Gewand auftritt und nicht so aggressiv wie die NPD. Sprich die verfassungsfeindlichkeit dieser Partei wird sich bald in den Landtagen zeigen.

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reflectionman 14.03.2016, 10:42
18. Vielleicht haben die etablierten Parteien...

Ja einfach nur vergessen dem Wähler zu erklären, warum die AFD undemokratisch und gefährlich ist?
Einfach nur hinstellen mit dem Finger zeigen und sagen "Die sind keine Demokraten, die mögen wir nicht" ist halt etwas wenig.
Hier gab es keine öffentliche Auseinadersetzung auf Basis von sachlichen Argumenten, sondern nur populistisches Ägste schüren und Schlechtreden, wie es mein Großvater am heimischen Stammtisch gleich gut oder sogar besser kann. Der Wähler ist nicht dumm und will mit Fakten überzeugt werden.

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hevopi 14.03.2016, 10:42
19. In einer Demokratie zählt nun mal der

Wille der Mehrheit, darüber kann viel gequasselt werden, aber es kann nicht geändert werden. Noch können wir nicht beurteilen, ob die AfD sich für ihre Wähler engagiert, so eine seltsame Politik (bezogen auf die Flüchtlingspolitik der CDU) ist aber sehr unwahrscheinlich. Es muß jetzt konstruktiv weitergehen, d.h. der soziale Frieden darf nicht beeinträchtigt werden, kriminelle Flüchtlinge müssen umgehend raus, Wirtschaftsflüchtlinge gefährden unser Sozialsystem, also handeln und nicht kleinreden.

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