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AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt: Team Rechtsaußen
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Die AfD hat in Sachsen-Anhalt 24 Prozent der Stimmen geholt, Spitzenkandidat André Poggendorf triumphiert. Der Rechtsaußen-Flügel der Partei ist gestärkt - auch dank Hardliner Björn Höcke.

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wecan 14.03.2016, 10:43
20.

Zitat von qsecwichtel
Die meisten begründen die Wahl damit, dass sie aus "Protest" die AfD gewählt haben. Warum muss es aber ausgerechnet eine rechtspopulistische Partei sein, anstatt evtl. irgendeine Splitterpartei, die menschliche Ansichten vertritt?! Ich raff es nicht.....
Die AfD ist gegen die ungeregelte Masseneinwanderung. Falls ich auch dagegen bin, wähle ich logischerweise dann wohl eher die AfD als z.B. die Partei für besseres Vollkornbrot.

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was man an diesem Wählerverhalten nicht verstehen kann.

Natürlich kommt jetzt als nächsten wieder das Argument, dass man moralisch ja gar nicht gegen die aktuelle Masseneinwanderung sein darf und ab da dreht sich die Diskussion wieder wie gewohnt im Kreis und die Zentrifugalkraft wirkt eben nach aussen.

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syn4ptic 14.03.2016, 10:43
21.

Zitat von qsecwichtel
Die meisten begründen die Wahl damit, dass sie aus "Protest" die AfD gewählt haben. Warum muss es aber ausgerechnet eine rechtspopulistische Partei sein, anstatt evtl. irgendeine Splitterpartei, die menschliche Ansichten vertritt?! Ich raff es nicht.....
Stichwort: Sperrklausel. Bei der AfD konnte man sich relativ sicher sein, dass diese über 5 % kommt und somit die eigene Stimme tatsächlich gehört wird. Das ist bei kaum einer anderen Partei so offensichtlich gewesen. Diese Unsicherheit dürfte mit zum tragen gekommen sein.

Zum Artikel: SPON sind wir evtl. etwas angesäuert? Wollte er nicht mit Euch sprechen oder Ihr nicht mit ihm? Ich würde mir, aufgrund meiner Erfahrung mit Eurer ach so objektiven Berichterstattung über die AfD, vermutlich auch eher ein Medium für Interviews suchen, dass mich ordentlich zitiert, nichts weglässt und nicht aus dem Kontext reißt. Ich glaube, ich schreibe Ihn einfach mal an und frage nach seinen Gründen für die Wahl von Compact... eventuell habt Ihr da ja wieder mal vergessen ein paar Dinge zu erwähnen - aus Versehen natürlich. :-)

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dennis3110 14.03.2016, 10:44
22. Seit wann

steht Sachsen Anhalt eigentlich für ganz Deutschland?! In den anderen Bundesländern, in denen gewählt wurde finden knapp 90% der Wähler die AFD uninteressant. Warum spricht da eigentlich keiner drüber? Grüße aus dem tiefsten Westen; -)

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amidelis 14.03.2016, 10:45
23. Schwarzer Tag

In der Geschichte der BRD ist dies der schwärzeste Tag. Diese Hetzer in einer politischen Schaltstelle zu wissen erzeugt mir Depression und Übelkeit.

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mpigerl 14.03.2016, 10:45
24. Die rechte Brut erwacht ....

Wahrscheinlich gab' es schon immer in Deutschland einen gewissen Prozentsatz rechtsextremistischer Meinungen. Es ist Unsinn, da nur von Protestwählern zu sprechen. Was wäre das für ein seltsamer Protest, wenn man um unfähige Politiker zu bestrafen, die Vollpfeiffen der AFD wählt?
Bis jetzt gab es eben einfach keine Partei, welche die Vollpfeiffen vertreten hat und mit der AFD gibt es sie nun, ähnlich wie den Front National, UKIP oder Trump in den USA. Aus dem Grund sind die meisten AFD Wähler auch ehemalige Nichtwähler. Man muß nur aufpassen, dass solche Vollpfeiffen nicht an die Regierung kommen, ähnlich wie in Deutschland schon einmal im Jahr 33.
Am Besten hilft es den Typen gleichmal das Geschwaffel von dem "einem" Volk zu nehmen. Ich sehe als Bayer die Integration von Menschen aus Sachsen-Anhalt als genauso schwierig an, wie von Syrern.

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oldeagle 14.03.2016, 10:46
25. Bunter

Nicht Deutschland, sondern unsere Parlamente müssen bunter werden!
Der erste Schritt ist gestern getan!

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eternalchii 14.03.2016, 10:47
26.

Gut 24% der Sachen verweigern also die Integration und die deutschen Werte und wollen ein System, dass auf Ausgrenzung, Militarismus und Fremdenfeindlichkeit setzt. Also sozusagen die christlich/arische Variante des islamistischen Extremismus. Die Wiedervereinigung war ein Riesenfehler, wir hätten lieber auf Muslime setzen sollen, bei denen gibt es auch Extremisten, aber nicht dermaßen viele.

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behemoth1 14.03.2016, 10:47
27. Protestwahl

Auch ohne der Flüchtlingsdebatte hat die Landesregierung und all die etablierten Parteien in Sachsen/Anhalt eine Klatsche verdient.
Wer die letzte Legislaturperiode beobachtet hat, der kann doch nur verärgert über diesen Politzirskus sein.
Aber ich glaube nicht, dass diese Politiker begreifen, dass sie allein schuld an dem Wahlausgang sind, sie werden weitermachen wie bisher und darum muss sich auch keiner wundern, wenn Bürger auch rechtspopulisten wählen, es ist als ein Protest gegen das bestehende System zu verstehen.
Ich selbst lehne diese rechtspopulisten ab und würde solchen Leuten nie meine Stimme geben, denn auch sie machen nur Stimmung und betreiben eine widerliche Hetze, die aber nicht bereit sind die Aufgaben zu lösen.

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redepest 14.03.2016, 10:48
28. Wer wundert sich eigentlich?

Das ist doch ganz kalter Kaffee: Je komplexer politische Situationen sind, umso mehr machen sich irgendwelche Dumpfbacken vorne hin und präsentieren einfache Lösungen, die Lieschen Müller leicht verdaut ohne nachdenken zu müssen. Aber trotzdem: Bei allem Kopfschütteln über die große Anzahl von Dumpfdenkern (insbesondere in Ossiland) werden sich die AfD-"Profis" jetzt in den Parlamenten diesen Problemen und differenzierten Argumentationen stellen müssen. Man darf gespannt sein, wie das dann aussieht. es steht außerdem zu hoffen, dass die etablierten Parteifuzzis den Knall gehört haben und so langsam mal daran denken, dass es auch Wähler gibt, die sich nicht so einfach zwischen den Urnengängen verarschen lassen.

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Ingmar E. 14.03.2016, 10:48
29.

Wenn der antifaschistische Schutzwall wieder kommt, holt mich hier vorher raus. Grüsse aus der inneren Emigration in Leipzig. Nie war ich peinlicher berührt Ossi zu sein.
Da werden jetzt sicher viele internationale Investoren sagen: hey, ein Land dass zu einem Viertel aus Fremdenfeinden besteht, da muss ich investieren :D.

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